Mit zweierlei Maß – okkulte Musik als Fundament für das neue „Paradies-Video“ 

Bei dem offiziellen Video, das am Sommer-Kongress der Zeugen Jehovas 2016, Sonntagnachmittag zum Thema „Paradies“ gezeigt wurde, handelt es sich um das Audio-Cover des Epic-Genre Label’s „Audiomachine“. Interessant dabei ist zu lesen, was die Organisation Jehovas in ihrer Publikation über solche okkulte Musik selbst öffentlich in ihrer Online-Bibliothek der Wachtturm-Gesellschaft darüber lehrt:

„Sieh dir das Cover genau an. Oft reicht schon ein einziger Blick auf das Cover oder das Infomaterial, um auf den Inhalt schließen zu können. Brutale, erotische oder mystische Bilder sind ein Warnsignal. Die Musik ist höchstwahrscheinlich nicht weniger bedenklich.

Achte auf den Text. Was wird da eigentlich gesungen? Möchtest du dir diese Gedanken wirklich immer und immer wieder anhören oder sie mitsingen? Stimmen sie mit deinen Werten und mit christlichen Prinzipien überein? (Epheser 5:3-5).

Mach dir die Wirkung bewusst. „Ich hab gemerkt, dass ich von meiner Musik und den Texten oft depressiv werde“, sagt Philip. Musik wirkt natürlich auf jeden anders. In welche Stimmung versetzt dich deine Musik? Weckt die Musik oder der Text schlechte Gedanken bei dir? Schleichen sich schlimme Ausdrücke aus manchen Songs in deinen Wortschatz ein? (1. Korinther 15:33).

Nimm Rücksicht auf andere. Wie denken deine Eltern über deine Musik? Frag sie doch einmal. Mach dir auch Gedanken, wie deine Musik deine Glaubensbrüder berührt. Könnte es sein, dass sie ein Problem damit haben? Es ist ein Zeichen von Reife, wenn man aus Rücksicht auf die Gefühle anderer etwas an seinem Verhalten ändert (Römer 15:1, 2).

Diese Denkanstöße sollen dich in die Lage versetzen, deine Musik so auszuwählen, dass sie sich gut auf dich auswirkt und deinem Verhältnis zu Gott nicht schadet. Da war aber noch ein anderer Faktor. […]“ (Fragen junger Leute, Band 2, Seite 253-262, „Wie viel Musik tut mir gut?“)

Die Wachtturm-Gesellschaft verwendet in ihrem „Paradies-Video“ vom Kongress 2016 den Audio Track namens „Eternal Flame“ vom Album „Epica“, Artist und Label ist „Audiomachine“. Die verwendete Hintergrundmusik lässt sich durch ein zuverlässiges Musikerkennungsprogramm (wie z.B. Shazam) eindeutig als das Lied „Eternal Flame“ aus dem Album „Epica“ von Audiomachine identifizieren. Besitzer eines iPhones können das leicht nachprüfen indem sie das Video laufen lassen und mit Hilfe von Siri (Frage: „Siri, erkenne diesen Song“) das Lied erkennen lassen. Auch die App „Soundhound“ erkennt das Paradies-Video von Jehovas Zeugen eindeutig als Stück von Audiomachine.

Abgesehen davon, dass Jehovas Zeugen keinerlei Rechte haben diese Musik zu verwenden – wenn sie diese nicht vorher offiziell vom Label erkauft haben – , steht etwas viel wichtigeres im Vordergrund: Das Cover des Albums „Epica“ zeigt ein aus verschiedenen Elementen zusammengesetztes Gesicht. Der mystische Charakter ist zu erkennen. U.a. setzt sich das Gesicht aus einem Baum, verschiedenen Maya- oder Inka-Pyramiden zusammen sowie verschiedene griechische oder römische Tempel. An der Stirn ist das Gesicht illuminiert – ziemlich eindeutig in Anlehnung an das Stirn-Schakra (Agnya). In diesem Kontext steht also auch der Song „Eternal Flame“ – zu Deutsch ewiges Licht oder ewige Flamme.

Das Label Audiomachine ist weitgehens bekannt dadurch geworden, da sie für namenhafte Kinofilme Titelmusik komponiert haben, wie beispielsweise „Harry Potter“, „The Hobbit“, „X-Men“, „Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street“, „Prometheus – Dunkle Zeichen“, „Hellboy“, „Helloween“, oder auch „Angels and Demons“. Außerdem finden sich Titel in Video-Games wieder wie dem bekannten Ego-Shooter „Call of Duty: Advanced Warfare“ und „Modern Warfare“.

Hätte die WTG nicht redlich sein können und so wie sie es ihren Mitgliedern empfiehlt, selbst eine Musik für das Paradies-Video wählen können, die nicht im Zusammenhang mit okkulten oder mystischen Produzenten steht, deren Titel ebenfalls für okkulte Musik, spiritistische Filme und Gewaltspiele verwendet wurden? Die überwiegende Mehrzahl der Produktionen von Audiomachine hat dämonische Elemente. Das ist ebenfalls leicht auf ihrer Webseite zurückzuverfolgen.

Hält sich die WTG damit an ihre eigenen Ansprüche die sie an die Anhänger stellt? Konnte die Wachtturm-Organisation keine eigene Musik komponieren? Die Wachtturm-Gesellschaft warnt wiederholt in ihren Schriften und Vorträgen vor weltlicher Unterhaltung. Herausgehoben werden dabei Mystik/Okkultismus, Gewalt, Pornographie, die auch nur schon in der Andeutung vermieden werden sollen. Kann man wirklich davon ausgehen, dass Jehovas Geist mit dem „treuen und verständigen Sklaven“ war, mit der „Organisation Gottes“, wenn sie okkultistische Musik nutzt, und auch noch für Filmausschnitte über das kommende Paradies verwendet?

Quelle: Itunes /  Audiomachine – Eternal FlameParadies-Video

Von | 2017-11-09T20:50:39+00:00 September 5th, 2016|2016|0 Kommentare

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