Anomalien – Widersprüche im Worte Gottes der Bibel

Anomalie (griechisch ἀνωμαλία anomalía „Unebenheit, Unregelmäßigkeit“) steht für eine logische Abweichung einer Aussage im Worte Gottes, ein Widerspruch, die als Wahrheit bezeichnet wird, jedoch im Kontrast steht zu einer anderen Aussage, die ebenfalls als Wahrheit definiert wird. Beide ergeben sich aus einer „reinen Quelle“ oder zumindest Derselbigen und müssten aus kognitiven Grund widerspruchsfrei zueinander stehen, sofern es sich wirklich um das Wort eines lebendigen und wahren Gottes handelt, dessen Sein nur die Wahrheit spricht, und keine Lüge gefunden wird.

 

Was ist göttliche Inspiration?

Eine göttliche Inspiration ist der Einfluss oder Eingebung durch die Leitung eines übermenschlichen Geistes. Mit dem Ausdruck „von Gott inspiriert“ wird auf das zusammengesetzte griechische Wort theópneustos hingewiesen, das wörtlich „gottgehaucht“ bedeutet. Wenn der Quell dieses Geistes Jehova ist, dann muss das Ergebnis, ob geäußert oder schriftlich festgelegt, das wahrhaftige Wort Gottes sein. Natürlich darf es weder logische Fehler beinhalten, noch falsche Aussagen treffen, Wissensdefizite oder Irrtürmer aufweisen oder gar Widersprüche lehren. Die Beweise zeigen jedoch, dass diese Dinge aufgetreten sind; wie sollte man darauf reagieren? Ist die gesamte Heilige Schrift absolut unbrauchbar für Menschen geworden, wäre es falsch sich daran zu orientieren? Wichtig ist sich zu fragen, inwieweit die göttliche Inspiration in das menschliche, unvollkommene Geschehen von Menschen eingreift. Unter der Leitung des Geistes zu stehen bedeutet nicht, keine Fehler zu begehen! Desweiteren muss deutlich gesagt werden, dass keine originalen Schriften vorhanden sind, die einen Anspruch auf Inspiration und absolute Unfehlbarkeit haben, sondern vielmehr die heutige Bibel auf Abschriften von Menschen beruht, die vom Hörensagen oder von den Originalen abgeschrieben haben! Diese Menschen, die von den originalen Abschriften der Propheten, Diener, Apostel Jehovas abgeschrieben haben, standen nicht unter der inspirierten Leitung des heiligen Geistes! Diese waren weder inspiriert, noch direkt von Gott eingesetzt, so zu handeln. Nicht nur die hier angeführten Beweise offenbaren dies, sondern beispielsweise auch die Tatsache, dass Gottes Eigenname JHWH (transliteriert Jehova, Jahwe) aus den griechischen Schriften, dem Neuen Testament komplett entfernt wurde, und durch den griechischen Titel Κύριος (Kyrios, Herr) ersetzt wurde! Aufrichtigen Wahrheitssuchern stellt sich daher die Frage: Können die Urschriften wirklich von Gott inspiriert gewesen sein, wenn der Schöpfer nicht dafür gesorgt hat, dass die Originale erhalten geblieben sind, und die Abschriften deutliche Verfälschungen beinhalten? Warum hat der Autor der Bibel zugelassen, dass sein Name vollständig aus dem Neuen Testament entfernt wurde und man heute nicht mehr die genaue Schreibweise und Aussprache des Gottesnamens kennt? Außerdem bleibt ungeklärt, ob eine Teilinspiration gegeben sein kann? Wenn ja, wo fängt diese an, wo hört sie auf? Ist ein gesamtes Bibelbuch inspiriert, das Kapitel, einzelne Sätze oder gar nur der grobe Gedanke eines Satzes? Mit was kann gemessen werden, und wer hat den Geist und das Recht, zu bestimmen, wie und von wo aus gemessen wird?

*Als Übersetzung fundiert die NWÜ, die den Namen YHWH in der Form von „Jehova“ transliteriert gebraucht.

 

Die vielen Widersprüche: Unterschiedliche Aussagen zur selben Frage

 

Widerspruch 1

Wer wurde zuerst erschaffen, das Tier oder der Mensch?

a.) Tier:

Und Gott ging daran, die wildlebenden Tiere der Erde zu machen nach ihrer Art und das Haustier nach seiner Art und jedes sich regende Tier des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah dann, daß es gut war. Und Gott sprach weiter: „Laßt uns Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis; und sie sollen sich untertan halten die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel und die Haustiere und die ganze Erde und jedes sich regende Tier, das sich auf der Erde regt.“ Und Gott ging daran, den Menschen in seinem Bilde zu erschaffen, im Bilde Gottes erschuf er ihn; männlich und weiblich erschuf er sie.“ (1. Mose 1:25-27)

b.) Mensch:

Und Jehova Gott sprach weiter: „Es ist für den Menschen nicht gut, daß er weiterhin allein sei. Ich werde ihm eine Gehilfin machen als sein Gegenstück.“ Und Jehova Gott bildete aus dem Erdboden jedes wildlebende Tier des Feldes und jedes fliegende Geschöpf der Himmel, und er begann sie zu dem Menschen zu bringen, um zu sehen, wie er jedes nennen würde; und wie immer der Mensch sie, [nämlich] jede lebende Seele, nennen würde, das sei ihr Name.“ (1. Mose 2:18, 19)

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Widerspruch 2

Wie viele reine Tiere sollte Noah in die Arche nehmen?

a.) Sieben:

Von jedem reinen Tier sollst du je sieben* zu dir nehmen, das Männchen und sein Weibchen; und von jedem Tier, das nicht rein ist, nur zwei, das Männchen und sein Weibchen.“ (1. Mose 7:2)

*šiḇ·‘āh (שִׁבְעָ֥ה) kommt zwei mal in der Urschrift vor; also sieben und sieben. Vergleiche Jesus Worte aus Matthäus 18:21, 22. Das Wort sieben steht für Vollständigkeit während 77-Male für absolute Vollständigkeit symbolisch betrachtet werden muss.

b.) Zwei:

Von den fliegenden Geschöpfen nach ihren Arten und von den Haustieren nach ihren Arten, von allen sich regenden Tieren des Erdbodens nach ihren Arten, je zwei werden dort hineingehen zu dir, damit sie am Leben erhalten werden.“ (1. Mose 6:20)

Von jedem reinen Tier und von jedem Tier, das nicht rein ist, und von den fliegenden Geschöpfen und allem, was sich auf dem Erdboden regt, gingen sie zu zweien zu Noah in die Arche hinein, ein männliches und ein weibliches, so wie Gott es Noah geboten hatte.“ (1. Mose 7:8, 9)

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Widerspruch 3

Sollen Kinder für ihre Väter die Strafe erleiden?

a.) Ja, bis in die vierte Generation:

Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert, der für die Vergehung von Vätern Strafe bringt über Söhne, über die dritte Generation und über die vierte Generation, im Fall derer, die mich hassen.“ (2. Mose 20:5)

Was die unter euch Übrigbleibenden betrifft, sie werden wegen ihres Vergehens in den Ländern eurer Feinde verwesen. Ja, auch wegen der Vergehungen ihrer Väter werden sie mit ihnen verwesen.“ (3. Mose 26:39)

Jehova, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte, der Vergehen und Übertretung verzeiht, aber keineswegs Befreiung von Strafe gewähren wird, der Strafe bringt für das Vergehen der Väter über Söhne, über die dritte Generation und über die vierte Generation.“ (4. Mose 14:18)

Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert, der für die Vergehung von Vätern Strafe bringt über Söhne und über die dritte Generation und über die vierte Generation im Fall derer, die mich hassen.“ (5. Mose 5:9)

Macht für seine Söhne einen Schlachtblock bereit wegen des Vergehens ihrer Vorväter, damit sie nicht aufstehen und tatsächlich von der Erde Besitz ergreifen und die Fläche des ertragfähigen Landes mit Städten füllen.“ (Jesaja 14:21)

b.) Nein, Kinder sollen keine Strafe erleiden:

Väter sollten nicht wegen der Kinder zu Tode gebracht werden, und Kinder sollten nicht wegen der Väter zu Tode gebracht werden. Jeder sollte wegen seiner eigenen Sünde zu Tode gebracht werden.“ (5. Mose 24:16)

Und ihre Söhne brachte er nicht zu Tode, sondern [tat] gemäß dem, was im Gesetz, im Buch Mose, geschrieben steht, was Jehova geboten hatte, indem [er] sprach: „Väter sollten nicht wegen der Söhne sterben, noch sollten Söhne wegen der Väter sterben; sondern sie sollten jeder wegen seiner eigenen Sünde sterben.““ (2. Chronika 25:4)

Und die Söhne der Totschläger brachte er nicht zu Tode, gemäß dem, was im Buch des Gesetzes Mose geschrieben steht, was Jehova geboten hatte, indem [er] sprach: „Väter sollten nicht wegen der Söhne zu Tode gebracht werden, und Söhne sollten nicht wegen der Väter zu Tode gebracht werden; sondern jeder sollte wegen seiner eigenen Sünde zu Tode gebracht werden.““ (2. Könige 14:6)

In jenen Tagen wird man nicht mehr sagen: ‚Die Väter waren es, die die unreifen Trauben aßen, aber die Zähne der Söhne waren es, die stumpf wurden.‘ Sondern es wird ein jeder für sein eigenes Vergehen sterben. Jeder Mensch, der unreife Trauben ißt, dessen Zähne werden stumpf werden.
(Jeremia 31:29, 30)

Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben. Ein Sohn wird keine [Schuld] tragen wegen des Vergehens des Vaters, und ein Vater seinerseits wird keine [Schuld] tragen wegen des Vergehens des Sohnes. Die Gerechtigkeit des Gerechten wird auf ihm selbst sein, und die Bosheit eines Bösen wird auf ihm selbst sein.“ (Hesekiel 18:20)

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Widerspruch 4

Durfte der Mensch Tiere essen?

a.) Nein, Pflanzen und Früchte allein: 

Und Gott sprach weiter: „Hier habe ich euch alle samentragenden Pflanzen gegeben, die es auf der Oberfläche der ganzen Erde gibt, und jeden Baum, an dem es samentragende Baumfrucht gibt. Euch diene es als Speise. Und jedem wildlebenden Tier der Erde und jedem fliegenden Geschöpf der Himmel und allem, was sich auf der Erde regt, in welchem Leben als eine Seele ist, habe ich alle grünen Pflanzen zur Speise gegeben.“ Und so wurde es. Nach diesem sah Gott alles, was er gemacht hatte, und siehe, [es war] sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen, ein sechster Tag.“ (1. Mose 1:29-31)

b.) Ja, einige Tiere mit Außnamen:

Und Jehova redete dann zu Moses und Aaron, indem [er] zu ihnen sprach: „Redet zu den Söhnen Israels und sagt: ‚Dies ist das Lebende, das ihr essen dürft von allen Tieren, die auf der Erde sind: Jedes Geschöpf, das gespaltene Hufe hat und einen völligen Spalt in den Hufen aufweist [und] wiederkäut unter den Tieren, das dürft ihr essen. Nur dies sollt ihr nicht essen unter den Wiederkäuern und den Spalthufern: das Kamel, denn es ist ein Wiederkäuer, aber ist kein Spalthufer. Es ist für euch unrein. Auch den Klippdachs, denn er ist ein Wiederkäuer, hat aber keinen gespaltenen Huf. Er ist für euch unrein. Auch den Hasen, denn er ist ein Wiederkäuer, aber er hat keinen gespaltenen Huf. Er ist für euch unrein. Auch das Schwein, denn es ist ein Spalthufer und weist einen völligen Spalt im Huf auf, aber es selbst käut nicht wieder. Es ist für euch unrein. Ihr sollt nichts von ihrem Fleisch essen, und ihr sollt ihren toten Körper nicht berühren. Sie sind für euch unrein. Dies ist, was ihr essen dürft von allem, was in den Wassern ist: Alles, was Flossen und Schuppen hat in den Wassern, in den Meeren und in den Wildbächen, dieses dürft ihr essen. Und alles in den Meeren und in den Wildbächen, was keine Flossen und Schuppen hat, von allen Geschöpfen, von denen die Wasser wimmeln, und von jeder lebenden Seele, die in den Wassern ist, sie sind für euch etwas Widerliches. Ja, sie werden euch etwas Widerliches werden. Ihr sollt nichts von ihrem Fleisch essen, und ihren toten Körper sollt ihr verabscheuen. Alles in den Wassern, was keine Flossen und Schuppen hat, ist für euch etwas Widerliches. Und diese sind es, die ihr verabscheuen werdet unter den fliegenden Geschöpfen, sie sollten nicht gegessen werden, sie sind etwas Widerliches: der Adler und der Fischadler und der Schwarzgeier, ferner der Rote Milan und der Schwarze Milan nach seiner Art, außerdem jeder Rabe nach seiner Art, des weiteren der Strauß und die Eule und die Möwe und der Falke nach seiner Art, ferner das Käuzchen und der Kormoran und die Waldohreule, außerdem der Schwan und der Pelikan und der Geier, des weiteren der Storch, der Reiher nach seiner Art, ferner der Wiedehopf und die Fledermaus. Jedes geflügelte Geschöpf des Gewimmels, das auf allen vieren geht, ist für euch etwas Widerliches. Nur dies dürft ihr von allen geflügelten Geschöpfen des Gewimmels essen, die auf allen vieren gehen: die, die oberhalb ihrer Füße Sprungbeine haben, mit denen sie auf der Erde hüpfen. Diese sind es, von denen ihr essen dürft: die Wanderheuschrecke nach ihrer Art und die eßbare Heuschrecke nach ihrer Art und die Grille nach ihrer Art und den Grashüpfer nach seiner Art. Und jedes andere geflügelte Geschöpf des Gewimmels, das vier Beine hat, ist für euch etwas Widerliches. Somit würdet ihr euch durch diese unrein machen. Jeder, der ihren toten Körper berührt, wird unrein sein bis zum Abend. Und jeder, der irgendeinen ihrer toten Körper trägt, wird seine Kleider waschen, und er soll unrein sein bis zum Abend. Was irgendein Tier betrifft, das gespaltene Hufe hat, aber keinen völligen Spalt aufweist und kein Wiederkäuer ist, sie sind für euch unrein. Jeder, der sie berührt, wird unrein sein. Was jedes Geschöpf betrifft, das auf seinen Tatzen geht unter allen lebenden Geschöpfen, die auf allen vieren gehen, sie sind für euch unrein. Jeder, der ihre toten Körper berührt, wird unrein sein bis zum Abend. Und wer ihre toten Körper trägt, wird seine Kleider waschen, und er soll unrein sein bis zum Abend. Sie sind für euch unrein. Und dies ist, was unter den Geschöpfen des Gewimmels, von denen es auf der Erde wimmelt, für euch unrein ist: die Blindmaus und die Springmaus und die Eidechse nach ihrer Art und der Gecko und die Großeidechse und der Salamander und die Sandechse und das Chamäleon.“ (3. Mose 11:1-30) 

c.) Alle Tiere:

Und Furcht vor euch und Schrecken vor euch wird weiterhin auf jedem lebenden Geschöpf der Erde und auf jedem fliegenden Geschöpf der Himmel sein, auf allem, was sich auf dem Erdboden regt, und auf allen Fischen des Meeres. In eure Hand sind sie jetzt gegeben.“ (1. Mose 9:2)

Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, eßt weiterhin, ohne um eures Gewissens willen nachzuforschen; denn „Jehova gehört die Erde und das, was sie erfüllt.““ (1. Korinther 10:25, 26)

Der Grund hierfür ist, daß jede Schöpfung Gottes vortrefflich und nichts verwerflich ist, wenn es mit Danksagung empfangen wird, denn es wird durch Gottes Wort und Gebet dafür geheiligt.“ (1. Timotheus 4:4, 5)

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Widerspruch 5

Wer spornte David an die Kämpfer Israels zu zählen?

a.) Jehova: 

Und wieder entbrannte der Zorn Jehovas gegen Israel, als einer David gegen sie aufreizte, indem er sprach: „Geh, zähle Israel und Juda.““ (2. Samuel 24:1)

b.) Satan: 

Und Satan ging daran, gegen Israel aufzustehen und David aufzureizen, Israel zu zählen.“ (1. Chronika 21:1)

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Widerspruch 6

Wie viele Kämpfer sind in Israel gefunden worden?

a.) 800.000:

Jọab gab nun dem König die Musterungszahl des Volkes an; und Israel belief sich auf achthunderttausend tapfere Männer, die das Schwert zogen.“ (2. Samuel 24:9)

b.) 1.100.000:

Jọab gab David nun die Musterungszahl des Volkes an; und ganz Israel belief sich auf eine Million einhunderttausend schwertziehende Männer.“ (1. Chronika 21:5)

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Widerspruch 7

Wie viele Kämpfer hatte Juda?

a.) 470.000: 

…und Juda vierhundertsiebzigtausend schwertziehende Männer.“ (1. Chronika 21:5)

b.) 500.000:

…und die Männer von Juda waren fünfhunderttausend Mann.“ (2. Samuel 24:9)

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Widerspruch 8

Hatte Absalom Söhne?

a.) Drei Söhne:

Und es wurden Ạbsalom drei Söhne und eine Tochter geboren, deren Name war Tạmar. Sie wurde eine Frau von überaus schönem Aussehen.“ (2. Samuel 14:27)

b.) Keine Söhne: 

Nun hatte Ạbsalom seinerseits zu seinen Lebzeiten eine Säule genommen und dann für sich aufgerichtet, die in der Tiefebene des Königs [steht], denn er sagte: „Ich habe keinen Sohn, um meinen Namen in Erinnerung zu halten.“ So nannte er die Säule nach seinem eigenen Namen, und sie wird immer noch Ạbsaloms Denkmal genannt bis auf diesen Tag.“ (2. Samuel 18:18)

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Widerspruch 9

Wie viele Männer starben durch die Hand des höchsten der Helden Davids auf einmal?

a.) 800: 

Dies sind die Namen der starken Männer, die David gehörten: Jọscheb-Bạschebeth, ein Tachkemonịter, das Haupt der Drei. Er schwang seinen Speer über achthundert auf einmal Erschlagenen.“ (2. Samuel 23:8) 

b.) 300: 

Und dies ist das Verzeichnis der starken Männer, die David gehörten: Jaschọbeam, der Sohn eines Hachmonịters, das Haupt der Drei. Er schwang seinen Speer über dreihundert auf einmal Erschlagenen.“ (1. Chronika 11:11)

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Widerspruch 10
Wie hieß der höchste Held Davids und von wem stammte dieser ab?

a.) Jọscheb-Bạschebeth, ein Tachkemonịter:

Dies sind die Namen der starken Männer, die David gehörten: Jọscheb-Bạschebeth, ein Tachkemonịter, das Haupt der Drei. Er schwang seinen Speer über achthundert auf einmal Erschlagenen.“ (2. Samuel 23:8)

b.) Jaschọbeam, ein Hachmonịter:

Und dies ist das Verzeichnis der starken Männer, die David gehörten: Jaschọbeam, der Sohn eines Hachmonịters, das Haupt der Drei. Er schwang seinen Speer über dreihundert auf einmal Erschlagenen.“ (1. Chronika 11:11)

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Widerspruch 11

Wie viele Jahre lies Gott durch David eine Hungersnot in das Land senden?

a.) Sieben: 

„Daher kam Gad zu David herein und teilte es ihm mit und sprach zu ihm: „Sollten sieben Jahre Hungersnot zu dir in dein Land kommen oder drei Monate, wo du vor deinen Widersachern fliehst, wobei sie dir nachjagen, oder [sollen] drei Tage Pest in deinem Land eintreten? Nun erkenne und sieh, was ich dem erwidern soll, der mich sendet.““ (2. Samuel 24:13) 

b.) Drei:

„Daher ging Gad zu David hinein und sprach zu ihm: „Dies ist, was Jehova gesagt hat: ‚Triff deine Wahl, ob drei Jahre lang Hungersnot sein soll oder drei Monate lang ein Hinweggerafftwerden vor deinen Widersachern und daß das Schwert deiner Feinde [dich] einholt oder ob drei Tage lang das Schwert Jehovas, ja Pest, im Land sein soll, indem Jehovas Engel im ganzen Gebiet Israels Verderben bringt.‘ Und nun sieh, was ich dem erwidern sollte, der mich sendet.““ (1. Chronika 21:11, 12)

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Widerspruch 12

Das erbaute Becken Salomos erfasste wie viele Bath-Maß?

a.) 2000 Bath-Maß, umgerechnet 44.000 Liter:

Und seine Dicke war eine Handbreit; und sein Rand war wie ein Becherrand gearbeitet, eine Lilienblüte. Zweitausend Bath-Maß faßte es gewöhnlich.“ (1. Könige 7:26)

b.) 3000 Bath-Maß, umgerechnet 66.000 Liter:

Und seine Dicke war eine Handbreit; und sein Rand war gleich der Machart des Randes eines Bechers, wie eine Lilienblüte. Als Behälter konnte es dreitausend Bath-Maß fassen.“ (2. Chronika 4:5)

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Widerspruch 13

Wie lautete der Name der Mutter von König Abijas?

a.) Michaja:

Es war im achtzehnten Jahr des Königs Jerọbeam, daß Abịja über Juda zu regieren begann. Drei Jahre regierte er in Jerusalem, und der Name seiner Mutter war Michạja*, die Tochter Ụriëls aus Gịbea.“ (2. Chronika 13:1, 2)

* Michaja(mî-ḵā-yā-hū[מִיכָיָ֥הוּ] hebräisch ausgesprochen me-kaw-yaw‘-hoo)

b.) Maacha:

Und im achtzehnten Jahr des Königs Jerọbeam, des Sohnes Nẹbats, wurde Abịjam König über Juda. Drei Jahre regierte er in Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Maacha*, die Enkelin Abịschaloms.“ (1. Könige 15:1, 2)

* Maacha(ma-‘ă-ḵāh[מַעֲכָ֖ה] hebräisch ausgesprochen mah-ak-aw)

C.) Aber Absalom hatte nur eine Tochter, welche Tamar hieß:

Und es wurden Ạbsalom drei Söhne und eine Tochter geboren, deren Name war Tạmar. Sie wurde eine Frau von überaus schönem Aussehen.“ (2. Samuel 14:27)

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Widerspruch 14

Wie alt war Ahasja als er König von Jerusalem wurde?

a.) 22 Jahre:

Zweiundzwanzig Jahre alt war Ahạsja, als er zu regieren begann, und er regierte ein Jahr in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Athạlja, die Enkelin Ọmris, des Königs von Israel.“ (2. Könige 8:26)

 b.) 42 Jahre: 

Zweiundvierzig Jahre alt war Ahạsja, als er zu regieren begann, und er regierte ein Jahr lang in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Athạlja, die Enkelin Ọmris.“ (2. Chronika 22:2)

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Widerspruch 15

Wie alt war Jojachin als er zum König von Jerusalem wurde?

a.) 18 Jahre: 

Achtzehn Jahre alt war Jọjachin, als er zu regieren begann, und er regierte drei Monate lang in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Nehụschta, die Tochter Ẹlnathans von Jerusalem.“ (2. Könige 24:8)

b.) Acht Jahre:

Acht Jahre alt war Jọjachin, als er zu regieren begann, und er regierte drei Monate und zehn Tage lang in Jerusalem; und er fuhr fort zu tun, was böse war in Jehovas Augen.“ (2. Chronika 36:9)

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Widerspruch 16
Wie lange regierte Jojachim als König genau?

a.) drei Monate:

Achtzehn Jahre alt war Jọjachin, als er zu regieren begann, und er regierte drei Monate lang in Jerusalem.“ (2. Könige 24:8)

b.) drei Monate und zehn Tage:

Acht Jahre alt war Jọjachin, als er zu regieren begann, und er regierte drei Monate und zehn Tage lang in Jerusalem.“ (2. Chronika 36:9)

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Widerspruch 17

Wann wurde die Bundeslade von David nach Jerusalem gebracht?

a.) Vor dem Sieg über die Philister:

(1. Chronik Kapitel 13 und 14)

b.) Nach dem Sieg über die Philister:

(2. Samuel Kapitel 5 und 6)

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Widerspruch 18 

Wie viele Reiter wurden von David gefangen, nachdem er den König von Zoba in Hamath schlug?

a.) 1700 Reiter:

Und David konnte von ihm eintausendsiebenhundert Reiter und zwanzigtausend Mann Fußvolk gefangennehmen; und David durchschnitt dann allen Wagenpferden die Sehnen, doch ließ er hundert Wagenpferde von ihnen übrig.“ (2. Samuel 8:4)

b.) 7000 Reiter:

Ferner nahm David von ihm tausend Wagen und siebentausend Reiter und zwanzigtausend Mann Fußvolk gefangen; und David durchschnitt dann allen Wagenpferden die Sehnen, doch ließ er hundert Wagenpferde von ihnen übrig.“ (1. Chronika 18:4)

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Widerspruch 19

Wie viele Wagenpferde hatte Salomo?

a.) 40.000:

Und Sạlomo hatte schließlich vierzigtausend Stände für Pferde zu seinen Wagen und zwölftausend Reiter.“ (1. Könige 4:26)

b.) 4.000:

Und Sạlomo hatte schließlich viertausend Pferdestände und Wagen und zwölftausend Reitpferde, und er hielt sie in den Wagenstädten und in der Nähe des Königs in Jerusalem stationiert.“ (2. Chronika 9:25)

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Widerspruch 20

In welchem Jahr der Regierungszeit des Königs Asas stirbt Baesa, König von Israel?

a.) im 26. Jahr:

…im sechsundzwanzigsten Jahr Ạsas, des Königs von Juda, wurde Ẹla, der Sohn Bạschas, König über Israel in Tịrza für zwei Jahre.“ (1. Könige 15:33-16:8)

b.) im 36. Jahr lebte er noch:

Im sechsunddreißigsten Jahr der Regierung Ạsas kam Bạscha, der König von Israel, gegen Juda herauf und begann Rạma zu bauen, um niemand bei Ạsa, dem König von Juda, aus- oder einziehen zu lassen.“ (2. Chronika 16:1)

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Widerspruch 21

Wie viele Aufseher hatte Salomon für den Bau des Tempels berufen?

a.) 3.600

Demgemäß zählte Sạlomo siebzigtausend Mann als Lastträger ab und achtzigtausend Mann als Steinhauer im Gebirge und dreitausendsechshundert als Aufseher über sie.“ (2. Chronika 2:2)

So machte er siebzigtausend von ihnen zu Lastträgern und achtzigtausend zu Steinhauern im Gebirge und dreitausendsechshundert zu Aufsehern, um das Volk zum Dienst anzuhalten.“ (2. Chronika 2:18)

b.) 3.300

Und Sạlomo hatte schließlich siebzigtausend Lastträger und achtzigtausend Steinhauer im Gebirge, außer den fürstlichen Bevollmächtigten Sạlomos, die über das Werk gesetzt waren, dreitausenddreihundert über das Volk gesetzte Vormänner, die im Werk tätig waren.“ (1. Könige 5:15, 16)

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Widerspruch 22

Wie viele israelische Söhne wurden aus der babylonischen Gefangenschaft befreit?

a.) 2.812 Söhne von Pạhath-Mọabs

„Die Söhne Pạhath-Mọabs, von den Söhnen Jeschụas und Jọabs, zweitausendachthundertzwölf.“ (Esra 2:6) 

 

b.) 2.818  Söhne von Pạhath-Mọabs

„Die Söhne Pạhath-Mọabs, von den Söhnen Jeschụas und Jọabs, zweitausendachthundertachtzehn.“ (Nehemia 7:11)

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Widerspruch 23

Wie viele Söhne waren es von Sattu?

a.) 945

Die Söhne Sạttus, neunhundertfünfundvierzig“ (Esra 2:8)

b.) 845

Die Söhne Sạttus, achthundertfünfundvierzig.“ (Nehemia 7:13)

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Widerspruch 24

Wie viele Söhne waren es von Ạsgad?

a.) 1.222

Die Söhne Ạsgads, tausendzweihundertzweiundzwanzig.“ (Esra 2:12)

b.) 2.322

Die Söhne Ạsgads, zweitausenddreihundertzweiundzwanzig.“ (Nehemia 7:17)

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Widerspruch 25

Wie viele Söhne waren es von Ạdin?

a.) 454

Die Söhne Ạdins, vierhundertvierundfünfzig.“ (Esra 2:15)

b.) 655

Die Söhne Ạdins, sechshundertfünfundfünfzig.“ (Nehemia 7:20)

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Widerspruch 26

Wie viele Söhne waren es von Hạschum?

a.) 223:

Die Söhne Hạschums, zweihundertdreiundzwanzig.“ (Esra 2:19)

b.) 328:

Die Söhne Hạschums, dreihundertachtundzwanzig.“ (Nehemia 7:22)

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Widerspruch 27

Wie viele Söhne waren es von Bẹthel und Ai?

a.) 223:

 Die Männer von Bẹthel und Ai, zweihundertdreiundzwanzig.“ (Esra 2:28)

b.) 123:

 Die Männer von Bẹthel und Ai, hundertdreiundzwanzig.“ (Nehemia 7:32)

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Widerspruch 28:

Die Zählung der Personen in Esra 2:64 und Nehemia 7:66 stimmen darin überein, dass die Anzahl der Personen in der Versammlung 42.360 war. Doch in Wirklichkeit kommen beide Bücher noch nicht einmal in die Höhe dieses Ergebnisses. Die Zählung ergab unterschiedliche Ergebnisse:

a.) 29.818 Personen bei Esra

b.) 31.089 Personen bei Nehemia

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Widerspruch 29

Wie viele Sänger waren in der Versammlung?

a.) 200 Sänger und Sängerinnen:

Sie hatten zweihundert Sänger und Sängerinnen.“ (Esra 2:65)

b.) 245 Sänger und Sängerinnen:

Sie hatten zweihundertfünfundvierzig Sänger und Sängerinnen.“ (Nehemia 7:67)

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Widerspruch 30

Wurde Jerusalem von Josua zusammen mit den Israeliten ganz erobert?

a.) Ja: 

Darauf taten sie so und brachten diese fünf Könige aus der Höhle zu ihm heraus, den König von Jerusalem, den König von Hẹbron, den König von Jạrmuth, den König von Lạchisch, den König von Ẹglon. Und Jọsua schlug dann das ganze Land der Berggegend und den Nẹgeb und die Schẹphela und die Abhänge und alle ihre Könige. Er ließ keinen Überlebenden übrig, und alles, was atmete, weihte er der Vernichtung, so wie es Jehova, der Gott Israels, geboten hatte.“ (Josua 10:23, 40)

b.) Nein:

Was die Jebusịter betrifft, die in Jerusalem wohnten, die Söhne Judas konnten sie nicht vertreiben; und die Jebusịter wohnen weiterhin bei den Söhnen Judas in Jerusalem bis auf diesen Tag.“ (Josua 15:63)

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Widerspruch 31

Wer tötete Goliath?

a.) David:

Während er mit ihnen redete, siehe, da kam der Vorkämpfer, sein Name war Gọliath, der Philịster, von Gath, aus den Schlachtreihen der Philịster herauf, und er begann dieselben Worte wie vorher zu reden, und David bekam [es] zu hören…Und David lief weiter und stand über dem Philịster. Dann nahm er dessen Schwert und zog es aus seiner Scheide und brachte ihn endgültig zu Tode, indem er ihm damit den Kopf abhieb. Und die Philịster bekamen zu sehen, daß ihr Gewaltiger gestorben war, und sie ergriffen die Flucht.“ (1. Samuel 17:23-51)

b.) Elhanan:

„Und wieder einmal kam es zum Krieg mit den Philịstern bei Gob, und Ẹlhanan, der Sohn Jaare-Ọrgims, der Bethlehemịter, schlug Gọliath, den Gathịter, schließlich nieder, dessen Speerschaft wie ein Weberbaum war.“ (2. Samuel 21:19)

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Widerspruch 32

Hat Jehova das Massenopfern von Tieren befohlen?

a.) Ja:

Alle Tiere sollen getötet und verbrannt werden, z.B. am Neumond, Neujahrestag, Versöhnungstag, Passahfest, Weochenfest, Laubhüttenfest, zum Fest der Erstlingsgabe. (4. Mose Kapitel 28 und 29 oder 3. Mose Kapitel 1 bis 4)

Redet zu der ganzen Gemeinde Israel, indem [ihr] sagt: ‚Am zehnten Tag dieses Monats nehme sich jeder ein Lamm für das Stammhaus, ein Lamm für ein Haus. Wenn sich aber die Hausgemeinschaft für das Lamm als zu klein erweist, dann sollen er und sein nächster Nachbar es in sein Haus nehmen nach der Zahl der Seelen; ihr solltet einen jeden nach dem Verhältnis seines Essens rechnen, was das Lamm betrifft. Das Lamm sollte sich als ein fehlerloses, männliches, einjähriges für euch erweisen. Ihr könnt [es] von den jungen Widdern oder von den Ziegen nehmen. Und es soll von euch bis zum vierzehnten Tag dieses Monats in Verwahrung gehalten werden, und die ganze Versammlung der Gemeinde Israel soll es zwischen den zwei Abenden schlachten.“ (2. Mose 12:3-6)

Und du sollst den ganzen Widder auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen. Es ist ein Brandopfer für Jehova, ein beruhigender Wohlgeruch. Es ist ein Feueropfer für Jehova.“ (2. Mose 29:18)

Und folgendes wirst du auf dem Altar darbieten: junge Widder, jeder ein Jahr alt, jeden Tag zwei, beständig.“ (2. Mose 29:38)

Gebiete Aaron und seinen Söhnen und sprich: Dies ist das Gesetz des Brandopfers: Das Brandopfer wird die ganze Nacht hindurch bis zum Morgen auf dem Feuerherd [oben] auf dem Altar sein, und das Feuer des Altars wird darin angezündet sein.“ (3. Mose 6:9)

Ein Ziegenböckchen als Sündopfer, außer dem Sühnesündopfer und dem beständigen Brandopfer und seinem Getreideopfer zusammen mit ihren Trankopfern.“ (4. Mose 29:11)

Und sie sollen das männliche Lamm und das Getreideopfer und das Öl Morgen für Morgen beschaffen als ein beständiges Ganzbrandopfer.“ (Hesekiel 46:15)

Doch auch im Alltag will Gott auf diese Weise täglich „beruhigt“ werden, z. B., indem man ihm „das Fett, das die Eingeweide bedeckt“, darbringen muss, „das gesamte Fett an den Eingeweiden, die beiden Nieren, das Fett über ihnen und das an den Lenden sowie die Fettmasse, die er von der Leber und den Nieren loslöst … Es ist ein Feueropfer zum lieblichen Duft für den Herrn.“ (3. Mose 3:1-17)

„Und du sollst zu ihnen sagen: ‚Dies ist das Feueropfer, das ihr Jehova darbringen werdet: zwei fehlerlose einjährige männliche Lämmer am Tag als Brandopfer, beständig. Das eine männliche Lamm wirst du am Morgen darbieten, und das andere männliche Lamm wirst du zwischen den zwei Abenden darbieten.“ (4. Mose 28:3, 4)

Vor dem Tempeleingang steigt vom Altar der Rauch brennender Kadaver empor und die Gemeinde singt „Halleluja“ (z. B. Psalm 135:1-3). Und der im Tempel wohnende Gott sagt über diesen Ort: „Dies ist mein Ruheort für immer; Hier werde ich wohnen, denn mich hat danach verlangt“ (Psalm 132: 14)

b.) Nein:

Dies ist, was Jehova der Heerscharen, der Gott Israels, gesprochen hat: ‚Fügt diese eure Ganzbrandopfer zu euren Schlachtopfern hinzu, und fresst Fleisch! Denn ich redete nicht mit euren Vorvätern, noch gebot ich ihnen an dem Tag, an dem ich sie aus dem Land Ägypten herausführte, hinsichtlich der Dinge des Ganzbrandopfers und des  Schlachtopfers. Dieses Wort jedoch habe ich ihnen anbefohlen, indem [ich] sprach: „Gehorcht meiner Stimme, und ich will euer Gott werden, und ihr selbst werdet mein Volk werden; und ihr sollt auf dem ganzen Weg wandeln, den ich euch gebieten werde, damit es euch gutgeht.“‘“ (Jeremia 7:21-23)

„Denn du hast nicht Gefallen am Schlachtopfer — sonst würde ich [es] geben; Am Ganzbrandopfer findest du nicht Gefallen.“ (Psalm 51:16)

„An Schlachtopfer und Opfergabe hast du kein Gefallen gehabt; Diese meine Ohren hast du geöffnet. Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gefordert.“ (Psalm 40:6)

„Denn an liebender Güte habe ich Gefallen gefunden und nicht am Schlachtopfer; und an der Erkenntnis Gottes mehr als an Ganzbrandopfern.“ (Hosea 6:6)

Ich habe gehaßt, ich habe verworfen eure Feste, und ich werde den Geruch eurer feierlichen Versammlungen nicht genießen. Denn wenn ihr mir Ganzbrandopfer darbringt, werde ich selbst an euren Opfergaben kein Wohlgefallen finden, und eure Gemeinschaftsschlachtopfer von Masttieren werde ich nicht anschauen. Entferne von mir das Getöse deiner Lieder; und den melodischen Klang deiner Saiteninstrumente mag ich nicht hören.“ (Amos 5:21-23)

„Wer den Stier schlachtet, ist wie einer, der einen Mann niederschlägt. Wer das Schaf opfert, ist wie einer, der einem Hund das Genick bricht. Wer eine Gabe opfert — das Blut eines Schweines! Wer ein Gedächtnis[opfer] duftenden Harzes darbringt, ist wie einer, der einen Segen spricht mit unheimlichen Worten. Sie sind es auch, die ihre eigenen Wege gewählt haben, und an ihren abscheulichen Dingen hat ihre eigene Seele Gefallen gehabt.“ (Jesaja 66:3)

„Hört das Wort Jehovas, ihr Diktatoren von Sọdom. Schenkt dem Gesetz unseres Gottes Gehör, ihr Leute von Gomọrra. „Von welchem Nutzen ist mir die Menge eurer Schlachtopfer?“ spricht Jehova. „Ich habe genug gehabt der Ganzbrandopfer von Widdern und des Fettes wohlgenährter Tiere; und am Blut von jungen Stieren und männlichen Lämmern und Ziegenböcken habe ich kein Gefallen gehabt. Wenn ihr dauernd hereinkommt, um mein Angesicht zu sehen, wer ist es, der dies von eurer Hand gefordert hat, meine Vorhöfe zu zertreten? Hört auf, noch weitere wertlose Getreideopfer hereinzubringen. Räucherwerk — es ist mir etwas Verabscheuungswürdiges. Neumond und Sabbat, das Einberufen einer Zusammenkunft — ich kann die [Benutzung] unheimlicher Macht zugleich mit der feierlichen Versammlung nicht ertragen. Eure Neumonde und eure Festzeiten hat meine Seele gehaßt. Mir sind sie zur Bürde geworden; ich bin müde geworden [sie] zu tragen. Und wenn ihr eure Handflächen ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch. Auch wenn ihr viele Gebete vorbringt, höre ich nicht zu; mit Blutvergießen sind ja eure Hände gefüllt worden. Wascht euch; reinigt euch; schafft mir die Schlechtigkeit eurer Handlungen aus den Augen; hört auf, Böses zu tun. Lernt Gutes tun; forscht nach dem Recht; weist den Bedrücker zurecht; fällt [einen] Rechtsspruch für den vaterlosen Knaben; führt die Rechtssache der Witwe.““ (Jesaja 1:10-17)

„Geht also hin und lernt, was dies bedeutet: ‚Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer.‘ Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.““ (Matthäus 9:13)

„Wenn ihr aber verstanden hättet, was dies bedeutet: ‚Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer‘, so würdet ihr die Schuldlosen nicht verurteilt haben.“ (Matthäus 12:7)

„Daher sagt er bei seinem Eintritt in die Welt: „ ,Schlachtopfer und Opfergabe hast du nicht gewollt, aber einen Leib hast du mir bereitet. Du hast kein Wohlgefallen an Ganzbrandopfern und Sünd[opfern] gehabt.‘ Da sprach ich: ‚Siehe! Ich bin gekommen (in der Rolle des Buches steht über mich geschrieben), um deinen Willen, o Gott, zu tun.‘ “ Nachdem er zuerst sagte: „Schlachtopfer und Opfergaben und Ganzbrandopfer und Sünd[opfer] hast du nicht gewollt noch Wohlgefallen daran gehabt. “ (Hebräer 10:5-8)

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Widerspruch 33

Dürfen alle Tiere getötet werden?

a.) Ja:

Auch hörte ich eine Stimme zu mir sagen: ‚Steh auf, Petrus, schlachte und iß!‘ Ich sagte indes: ‚Nicht doch, Herr, denn niemals ist etwas Verunreinigtes oder Unreines in meinen Mund gekommen.‘ Das zweite Mal antwortete die Stimme vom Himmel: ‚Hör du auf, die Dinge verunreinigt zu nennen, die Gott gereinigt hat.‘“ (Apostelgeschichte 11:7-9)

b.) Nein:

Der Gerechte sorgt für die Seele seines Haustiers, aber die Erbarmungen der Bösen sind grausam.“ (Sprüche 12:10)

Wer den Stier schlachtet, ist wie einer, der einen Mann niederschlägt. Wer das Schaf opfert, ist wie einer, der einem Hund das Genick bricht. Wer eine Gabe opfert — das Blut eines Schweines! Wer ein Gedächtnis[opfer] duftenden Harzes darbringt, ist wie einer, der einen Segen spricht mit unheimlichen Worten. Sie sind es auch, die ihre eigenen Wege gewählt haben, und an ihren abscheulichen Dingen hat ihre eigene Seele Gefallen gehabt.“ (Jesaja 66:3)

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Widerspruch 34
Sollen Mensch und Tier in Frieden miteinander leben, oder soll der Mensch das Tier töten?

a.) In Fieden leben: 

Und der Wolf wird tatsächlich eine Zeitlang bei dem männlichen Lamm weilen, und der Leopard wird bei dem Böckchen lagern, und das Kalb und der mähnige junge Löwe und das wohlgenährte Tier, alle beieinander; und ein noch kleiner Knabe wird sie führen. Und die Kuh und der Bär, sie werden weiden; zusammen werden ihre Jungen lagern. Und selbst der Löwe wird Stroh fressen so wie der Stier. Und der Säugling wird gewiß auf dem Loch der Kobra spielen; und auf die Lichtöffnung einer giftigen Schlange wird ein entwöhntes Kind tatsächlich seine Hand legen. Sie werden keinen Schaden stiften noch irgendwie Verderben anrichten auf meinem ganzen heiligen Berg; denn die Erde wird bestimmt erfüllt sein mit der Erkenntnis Jehovas, wie die Wasser das ganze Meer bedecken.“ (Jesaja 11:6-9)

Dies ist, was Jehova, mein Gott, gesprochen hat: ‚Hüte die zur Tötung [bestimmte] Kleinviehherde, deren Käufer darangehen, [sie] zu töten, obwohl sie nicht für schuldig gehalten werden. Und diejenigen, die sie verkaufen, sagen: „Jehova sei gesegnet, während ich Reichtum erlangen werde.“ Und ihre eigenen Hirten erweisen ihnen kein Mitleid.‘ ‚Denn ich werde den Bewohnern des Landes kein Mitleid mehr erweisen‘ ist der Ausspruch Jehovas. ‚Daher, siehe, lasse ich die Menschen, einen jeden, in die Hand seines Gefährten und in die Hand seines Königs geraten; und sie werden gewiß das Land zerschlagen, und ich werde sie nicht aus ihrer Hand befreien.‘ ““ (Sacharja 11:4-6)

Und Jehova sagte weiter zu mir: „Nimm dir noch die Geräte eines unbrauchbaren Hirten. Denn siehe, ich lasse einen Hirten im Land aufstehen. Den [Schafen], die ausgetilgt werden, wird er keine Aufmerksamkeit schenken. Das junge wird er nicht suchen, und das gebrochene [Schaf] wird er nicht heilen. Das aufstehende wird er nicht [mit Speise] versorgen, und das Fleisch des fetten wird er essen, und die Hufe der [Schafe] wird er abreißen. Wehe meinem wertlosen Hirten, der die Kleinviehherde verläßt! Ein Schwert wird über seinem Arm und über seinem rechten Auge sein. Sein Arm, er wird ganz bestimmt vertrocknen, und sein rechtes Auge, es wird ganz gewiß trübe werden.““ (Sacharja 11:15-17)

Hier ist in beiden Fällen das Gesetz von Saat und Ernte angesprochen. Den Menschen, die kein Mitleid mit den Schafen haben, wird es genauso ergehen wie den Tieren, und sie werden ebenfalls getötet. Und so wie der Mensch Tiere verstümmelt, so wird es ihm bald selbst ergehen.

Ich bin der vortreffliche Hirte; der vortreffliche Hirte gibt seine Seele zugunsten der Schafe hin.“ (Johannes 10:11)

Jesus vergleicht seinen geistigen Auftrag sogar mit der Fürsorge eines guten Hirten für die ihm anvertrauten Tiere. Diese Fürsorge schließt den Einsatz des eigenen Lebens ein.

Wer den Stier schlachtet, ist wie einer, der einen Mann niederschlägt.“ (Jesaja 66:3)

b.) töten:

Und er soll seine Hand auf den Kopf seines Opfers legen, und es soll vor dem Zelt der Zusammenkunft geschlachtet werden; und Aarons Söhne sollen sein Blut ringsum auf den Altar sprengen. Und von dem Gemeinschaftsschlachtopfer soll er dessen Fett als Feueropfer für Jehova darbringen. Den ganzen Fettschwanz wird er dicht am Schwanzbein abtrennen und das Fett, das die Eingeweide bedeckt, ja alles Fett, das sich an den Eingeweiden befindet.“ (3. Mose 3:8, 9)

„Und das Brandopfer soll enthäutet und in seine Stücke zerlegt werden.“ (3. Mose 1:6)

Was aber die Haut des Stieres und all sein Fleisch samt seinem Kopf und seinen Unterschenkeln und seinen Eingeweiden und seinem Mist betrifft, er soll den ganzen Stier hinausbringen lassen, außerhalb des Lagers, an einen reinen Ort, wo man die Fettasche hinschüttet, und er soll ihn auf Holz im Feuer verbrennen. Da, wo man die Fettasche hinschüttet, sollte er verbrannt werden.“ (3. Mose 4:11, 12)

Und es soll an der Seite des Altars gegen Norden vor Jehova geschlachtet werden, und die Söhne Aarons, die Priester, sollen sein Blut ringsum auf den Altar sprengen. Und er soll es in seine Stücke zerlegen, dazu seinen Kopf und sein Nierenfett, und der Priester soll sie über dem Holz zurechtlegen, das sich auf dem Feuer befindet, welches auf dem Altar ist.“ (3. Mose 1:11, 12)

Und der Priester soll das [Tier] am Altar darbringen und seinen Kopf abknicken und es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen, aber sein Blut soll an die Seite des Altars ausgedrückt werden. Und er soll dessen Kropf mit seinen Federn entfernen und ihn neben den Altar werfen, gegen Osten, an den Ort der Fettasche. Und er soll es an seinen Flügeln einreißen. Er soll es nicht teilen. Dann soll es der Priester auf dem Altar über dem Holz, das auf dem Feuer ist, in Rauch aufgehen lassen. Es ist ein Brandopfer, ein Feueropfer von beruhigendem Wohlgeruch für Jehova.“ (3. Mose 1:15-17)

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Widerspruch 35

Was ist der Zweck des Tieres?

a.) Gottes Weisheit und Macht widerzuspiegeln:

Er sendet Quellen in die Wildbachtäler; Zwischen den Bergen fließen sie dahin. Sie tränken ständig all die wildlebenden Tiere des freien Feldes; Die Zebras löschen regelmäßig ihren Durst. Die hohen Berge sind für die Steinböcke; Die zerklüfteten Felsen sind eine Zuflucht für die Klippdachse. Wie viele sind deiner Werke, o Jehova! Sie alle hast du in Weisheit gemacht. Die Erde ist voll deiner Erzeugnisse.“ (Psalm 104:10, 11, 18, 24)

Das, was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar, denn Gott hat es ihnen offenbar gemacht. Denn seine unsichtbaren Eigenschaften werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit, so daß sie unentschuldbar sind.“ (Römer 1:19, 20)

b.) Zum Schlachten allein:

Aber gleich vernunftlosen Tieren, die von Natur aus dazu geboren sind, eingefangen und geschlachtet zu werden…“ (2. Petrus 2:12)

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Widerspruch 36

Noah rettet Tiere in der Arche, nur um sie später zu verbrennen?

a.) retten:

Von den fliegenden Geschöpfen nach ihren Arten und von den Haustieren nach ihren Arten, von allen sich regenden Tieren des Erdbodens nach ihren Arten, je zwei werden dort hineingehen zu dir, damit sie am Leben erhalten werden.“ (1. Mose 6:20)

b.) verbrennen:

Und Noah begann Jehova einen Altar zu bauen und einige von allen reinen Tieren und von allen reinen fliegenden Geschöpfen zu nehmen und auf dem Altar Brandopfer zu opfern. Und Jehova begann einen beruhigenden Wohlgeruch zu riechen, und so sprach Jehova in seinem Herzen: „Nie wieder werde ich des Menschen wegen Übles auf den Erdboden herabrufen, weil die Neigung des Menschenherzens böse ist von seiner Jugend an; und nie wieder werde ich alles Lebende schlagen, wie ich es getan habe.“ (1. Mose 8:20, 21)

Und Gott fuhr fort, Noah und seine Söhne zu segnen und zu ihnen zu sprechen: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde.“ (1. Mose 9:1)

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Widerspruch 37

Wie lauten die 10 Gebote?

a.) Version A: 

1. Gebot:

Ich bin Jehova, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt habe. Du sollst keine anderen Götter wider mein Angesicht haben.“ (2. Mose 20:2, 3; 5. Mose 5:7)

2. Gebot:

Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen noch eine Gestalt wie irgend etwas, was oben in den Himmeln oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen.“ (2. Mose 20:4, 5; 5. Mose 5:8)

3. Gebot:

Du sollst den Namen Jehovas, deines Gottes, nicht in unwürdiger Weise gebrauchen, denn Jehova wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen in unwürdiger Weise gebraucht.“ (2. Mose 20:7; 5. Mose 5:11)

4. Gebot:

Des Sabbattages gedenkend, um ihn heiligzuhalten.“ (2. Mose 20:8; 5. Mose 5:12)

5. Gebot:

Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit sich deine Tage als lang erweisen auf dem Erdboden, den Jehova, dein Gott, dir gibt.“ (2. Mose 20:12; 5. Mose 5:16)

6. Gebot:

Du sollst nicht töten.“ (2. Mose 20:13; 5. Mose 5:17)

7. Gebot:

Du sollst nicht ehebrechen.“ (2. Mose 20:14; 5. Mose 5:18)

8. Gebot:

Du sollst nicht stehlen.“ (2. Mose 20:15; 5. Mose 5:19)

9. Gebot:

Du sollst nicht falsch Zeugnis reden als Zeuge gegen deinen Mitmenschen.“ (2. Mose 20:16; 5. Mose 5:20)

10. Gebot:

Du sollst nicht das Haus deines Mitmenschen begehren. Du sollst nicht die Frau deines Mitmenschen begehren noch seinen Sklaven, noch seine Sklavin, noch seinen Stier, noch seinen Esel, noch irgend etwas, was deinem Mitmenschen gehört.“ (2. Mose 20:17; 5. Mose 5:21)

„Und er legte euch dann seinen Bund dar, den zu halten er euch gebot — die Zehn Gebote, wonach er sie auf zwei Steintafeln schrieb.“ (5. Mose 4:13)

(Lies 2. Mose 20:1-17; 5. Mose 5: 1-22)

b.) Version B:

1. Gebot:

Du sollst dich nicht vor einem anderen Gott niederwerfen, denn Jehova, dessen Name EIFERER ist, er ist ein eifernder Gott.“ (2. Mose 34:14)

2. Gebot:

Du sollst dir keine gegossenen Götzen machen.“ (2. Mose 34:17)

3. Gebot:

Das Fest der ungesäuerten Brote sollst du halten.“ (2. Mose 34:18)

4. Gebot:

Alles, was als erstes den Mutterschoß öffnet, ist mein und, was deinen ganzen Viehbestand betrifft, der männliche Erstling vom Stier und vom Schaf. Und den Erstling eines Esels sollst du mit einem Schaf loskaufen. Wenn du ihn aber nicht loskaufen wirst, so sollst du ihm das Genick brechen.“ (2. Mose 34:19, 20)

5. Gebot:

Sechs Tage wirst du arbeiten, aber am siebten Tag wirst du Sabbat halten.“ (2. Mose 34:21)

6. Gebot:

Du wirst dein Fest der Wochen mit den ersten reifen Früchten der Weizenernte begehen und das Fest der Einsammlung bei der Jahreswende.“ (2. Mose 34:22)

7. Gebot:

„Dreimal im Jahr soll jede deiner männlichen Personen vor dem [wahren] Herrn, Jehova, dem Gott Israels, erscheinen. Denn ich werde die Nationen vor dir vertreiben.“ (2. Mose 34:23, 24)

8. Gebot:

Du sollst das Blut meines Schlachtopfers nicht zusammen mit Gesäuertem schlachten. Und das Schlachtopfer des Passahfestes sollte nicht über Nacht bis zum Morgen bleiben.“ (2. Mose 34:25)

9. Gebot:

Das Beste von den ersten reifen Früchten deines Bodens sollst du zum Haus Jehovas, deines Gottes, bringen.“ (2. Mose 34:26)

10. Gebot:

Du sollst ein Böckchen nicht in der Milch seiner Mutter kochen.“ (2. Mose 34:26)

„Und Jehova sprach weiter zu Moses: „Schreibe dir diese Worte auf, denn gemäß diesen Worten schließe ich mit dir und Israel tatsächlich einen Bund.“ Und er blieb vierzig Tage und vierzig Nächte dort bei Jehova. Er aß kein Brot, und er trank kein Wasser. Und er schrieb dann auf die Tafeln die Worte des Bundes, die Zehn Gebote.“ (2. Mose 34:27, 28)

(Lies 2. Mose 34:1-28)

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Widerspruch 38

Wer war der direkte Vater Josephs, des Ehemannes von Maria?

a.) Jakob:

Jakob wurde der Vater Josephs, des Mannes der Maria, von der Jesus geboren wurde, der Christus genannt wird.“ (Matthäus 1:16)

b.) Heli:

Übrigens war Jesus selbst, als er sein Werk anfing, ungefähr dreißig Jahre alt und war, wie man meinte, der Sohn Josephs, Sohn des Hẹli.“ (Lukas 3:23)

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Widerspruch 39

Wer war der Vater Scheạltiëls?

a.) Jechọnja:

 Nach der Wegführung nach Babylon wurde Jechọnja der Vater Scheạltiëls; Scheạltiël wurde der Vater Serubbạbels.“ (Matthäus 1:12)

b.) Neris:

„Der war ein Sohn Johanans, der war ein Sohn Resas, der war ein Sohn Serubbabels, der war ein Sohn Schealtiëls, der war ein Sohn Neris.“ (Lukas 3:27)

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Widerspruch 40

Jesus stammte von welchem Sohn Davids ab?

a.) Salomo:

Ịsaï wurde der Vater Davids, des Königs. David wurde der Vater Sạlomos, dessen Mutter die Frau Urịas war.“ (Matthäus 1:6)

b.) Nathan:

Sohn des Melẹa, Sohn des Mẹnna, Sohn des Mattạtha, Sohn]des Nathan, Sohn des David.“ (Lukas 3:31)

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Widerspruch 41

Wie hieß der Vater von Scheạltiël?

a.) Jechọnja:

Nach der Wegführung nach Babylon wurde Jechọnja der Vater Scheạltiëls; Scheạltiël wurde der Vater Serubbạbels.“ (Matthäus 1:12)

b.) Nẹri:

„Sohn des Jọhanan, Sohn des Rẹsa, Sohn des Serubbạbel, Sohn des Scheạltiël, Sohn des Nẹri“ (Lukas 3:27)

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Widerspruch 42

Wer war der Vater Usijas?

a.) Joram:

Ạsa wurde der Vater Jọsaphats; Jọsaphat wurde der Vater Jọrams; Jọram wurde der Vater Usịjas.“ (Matthäus 1:8)

b.) Amazja:

Dann nahm das ganze Volk von Juda Usịja, der sechzehn Jahre alt war, und sie machten ihn an Stelle seines Vaters Amạzja zum König.“ (2. Chronika 26:1)

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Widerspruch 43

Welchen Sohn hatte Joram?

a.) Usija:

Ạsa wurde der Vater Jọsaphats; Jọsaphat wurde der Vater Jọrams; Jọram wurde der Vater Usịjas.“ (Matthäus 1:8)

b.) Ahasja:

Und der Sohn Sạlomos war Rehạbeam, dessen Sohn Abịja, dessen Sohn Ạsa, dessen Sohn Jọsaphat, dessen Sohn Jọram, dessen Sohn Ahạsja.“ (1. Chronika 3:10, 11)

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Widerspruch 44

Wer war der Vater von Jechọnja?

a.) Josia:

Josịa wurde der Vater Jechọnjas und seiner Brüder zur Zeit der Wegführung nach Babylon.“ (Matthäus 1:11)  

b.) Jọjakim:

Und die Söhne Jọjakims: sein Sohn Jechọnja, dessen Sohn Zedekịa.“ (1. Chronika 3:16)

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Widerspruch 45

Wer wurde anstelle seines Vaters Amạzja mit 16 Jahre König über Juda?

a.) Usija:

Dann nahm das ganze Volk von Juda Usịja, der sechzehn Jahre alt war, und sie machten ihn an Stelle seines Vaters Amạzja zum König.“ (2. Chronika 26:1)

b.) Asarja:

Dann nahm das ganze Volk von Juda Asạrja, der damals sechzehn Jahre alt war, und sie machten ihn zum König an seines Vaters Amạzja Statt.“ (2. Könige 14:21)

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Widerspruch 46

Wer war der Vater von Schelach?

a.) Kenan:

„Der war ein Sohn Serugs, der war ein Sohn Regus, der war ein Sohn Pelegs, der war ein Sohn Ebers, der war ein Sohn Schelachs, der war ein Sohn Kenans, der war ein Sohn Arpachschads.“ (Lukas 3:35, 36)

b.) Arpachschad:

„Und Ạrpachschad wurde der Vater Schẹlachs, und Schẹlach wurde der Vater Ẹbers.“ (1. Mose 10:24)

„Und Ạrpachschad lebte fünfunddreißig Jahre und wurde dann der Vater Schẹlachs.“ (1. Mose 11:12)

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Widerspruch 47

Welcher Sohn von Serubbạbel war ein Vorfahre von Jesus?

a.) Ạbiud:

Serubbạbel wurde der Vater Ạbiuds; Ạbiud wurde der Vater Ẹljakims; Ẹljakim wurde der Vater Ạzors.“ (Matthäus 1:13)

b.) Resa:

„Sohn des Jọhanan, Sohn des Rẹsa, Sohn des Serubbạbel, Sohn des Scheạltiël, Sohn des Nẹri.“ (Lukas 3:27)

c.) Weder Ạbiud noch Resa:

„Und die Söhne Pedạjas waren Serubbạbel und Schịmeï; und die Söhne Serubbạbels waren Meschụllam und Hanạnja (und Schẹlomith war ihre Schwester); und Haschụba und Ọhel und Berẹchja und Hasạdja, Jụschab-Hẹsed, fünf.“ (1. Chronika 3:19, 20)

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Widerspruch 48

Wie viele Generationen gab es zwischen den babylonischen Exil und Christus?

a.) 14 Generationen:

Alle Generationen von Abraham bis David waren also vierzehn Generationen und von David bis zur Wegführung nach Babylon vierzehn Generationen und von der Wegführung nach Babylon bis zum Christus vierzehn Generationen.“ (Matthäus 1:17)

b.) 13 Generationen:

„Nach der Wegführung nach Babylon wurde Jechọnja der Vater Scheạltiëls; Scheạltiël wurde der Vater Serubbạbels; Serubbạbel wurde der Vater Ạbiuds; Ạbiud wurde der Vater Ẹljakims; Ẹljakim wurde der Vater Ạzors; Ạzor wurde der Vater Zạdoks; Zạdok wurde der Vater Ạchims; Ạchim wurde der Vater Ẹliuds; Ẹliud wurde der Vater Eleạsars; Eleạsar wurde der Vater Mạtthans; Mạtthan wurde der Vater Jakobs; Jakob wurde der Vater Josephs, des Mannes der Maria, von der Jesus geboren wurde, der Christus genannt wird.“ (Matthäus 1:12-16)

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Widerspruch 49

War es Johannes der Täufer, der von den Schriftgelehrten erwähnte Elịa der kommen sollte?

a.) Ja:

Denn alle, die PROPHETEN und das GESETZ, haben bis auf Johạnnes prophezeit; und wenn ihr es annehmen wollt: Er selbst ist‚ Elịa, der kommen soll.“ (Matthäus 11:13, 14)

Die Jünger aber stellten ihm die Frage: „Warum sagen denn die Schriftgelehrten, Elịa müsse zuerst kommen?“ Er gab ihnen zur Antwort: „Elịa kommt tatsächlich und wird alle Dinge wiederherstellen. Doch ich sage euch, daß Elịa schon gekommen ist, und sie haben ihn nicht anerkannt, sondern haben mit ihm alles getan, was sie wollten. Ebenso ist es auch dem Menschensohn bestimmt, durch sie zu leiden.“ Da merkten die Jünger, daß er von Johạnnes dem Täufer zu ihnen redete.“ (Matthäus 17:10-13)

b.) Nein:

Dies nun ist das Zeugnis des Johạnnes, als die Juden Priester und Levịten aus Jerusalem zu ihm sandten, um ihn zu fragen: „Wer bist du?“ Und er bekannte und leugnete nicht, sondern bekannte: „Ich bin nicht der Christus.“ Und sie fragten ihn: „Was denn? Bist du Elịa?“ Und er sprach: „Ich bin es nicht.“ „Bist du DER PROPHET?“ Und er antwortete: „Nein!““ (Johannes 1:19-21)

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Widerspruch 50

Kann Jesus Thronerbe Davids sein?

a.) Ja:

Dieser wird groß sein und wird Sohn des Höchsten genannt werden; und Jehova Gott wird ihm den Thron Davids, seines Vaters, geben.“ (Lukas 1:32)

b.) Nein, da er auch ein Thronerbe Jechọnjas ist und dieser von Gott verflucht wurde. Damit konnte keiner den Thron erben:

Josịa wurde der Vater Jechọnjas und seiner Brüder zur Zeit der Wegführung nach Babylon.“ (Matthäus 1:11)

Und die Söhne Jọjakims: sein Sohn Jechọnja, dessen Sohn Zedekịa.“ (1. Chronika 3:16)

Dies ist daher, was Jehova gegen Jọjakim, den König von Juda, gesagt hat: ‚Er wird schließlich niemand haben, der auf dem Thron Davids sitzt, und sein eigener Leichnam wird [zu] etwas werden, was der Hitze bei Tag und dem Frost bei Nacht hingeworfen sein wird.“ (Jeremia 36:30)

Widerspruch 51

War Jaïruses Tochter tot oder lebendig, als dieser Jesus traf?

 

a.) tot:

Während er ihnen diese Dinge sagte, siehe, da begann ein gewisser Vorsteher, der sich genähert hatte, ihm zu huldigen und zu sprechen: „Meine Tochter ist gestorben; doch komm und lege ihr die Hand auf, und sie wird zum Leben kommen.““ (Matthäus 9:18)

 

b.) lebendig:

Er flehte ihn an: „Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und leg ihr die Hände auf, damit sie wieder gesund wird!““ (Markus 5:23)

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Widerspruch 52

Hatte Jesus seinen Jüngern erlaubt irgendetwas mitzunehmen?

 

a.) Ja, Stab und Sandalen:

Auch gab er ihnen Weisung, für die Reise nichts mitzunehmen als nur einen Stab, kein Brot, keine Speisetasche, kein Kupfergeld in ihren Gürtelbeuteln, sich aber Sandalen unterzubinden und nicht zwei untere Kleider zu tragen.“ (Markus 6:8, 9)

 

b.) Nein:

Verschafft euch nicht Gold oder Silber oder Kupfer für eure Gürtelbeutel oder eine Speisetasche für unterwegs oder zwei untere Kleider oder Sandalen oder einen Stab; denn der Arbeiter hat seine Nahrung verdient.“ (Matthäus 10:9, 10)

…und er sprach zu ihnen: „Nehmt nichts mit auf den Weg, weder einen Stab noch eine Speisetasche, noch Brot, noch Silbergeld; habt auch nicht zwei untere Kleider.“ (Lukas 9:3)

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Widerspruch 53

Jesus reitete mit wie vielen Tieren in Jerusalem hinein?

 

a.) einem Fohlen:

Und sie brachten das Fohlen zu Jesus, und sie legten ihre äußeren Kleider darüber, und er setzte sich auf dasselbe.“ (Markus 11:7)

 

Und sie führten es zu Jesus, und sie warfen ihre äußeren Kleider auf das Fohlen und setzten Jesus auf dasselbe.“ (Lukas 19:35)

 

b.) einem Fohlen und Eselin:

Und sie brachten die Eselin und ihr Fohlen, und sie legten ihre äußeren Kleider auf diese, und er setzte sich auf sie.“ (Matthäus 21:7)

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Widerspruch 54

Wie fand Simon Petrus heraus, dass Jesus der Christus ist?

 

a.) Durch eine Offenbarung von Gott Jehova:

Jesus erwiderte ihm und sprach: „Glücklich bist du, Sịmon, Sohn des Jona, weil nicht Fleisch und Blut es dir geoffenbart haben, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist.“ (Matthäus 16:17)

 

b.) Durch seinen Bruder Andreas:

„Andreas, der Bruder des Sịmon Petrus, war einer von den beiden, die gehört hatten, was Johạnnes gesagt hatte, und [Jesus] folgten. Dieser fand zuerst seinen eigenen Bruder, Sịmon, und sagte zu ihm: „Wir haben den Messịas gefunden“ (was übersetzt Christus bedeutet).“ (Johannes 1:40, 41)

 

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Widerspruch 55

An welchem Ort hat Jesus Simon Petrus und seinen Bruder Andreas getroffen?

 

a.) Am galiläischen Meer:

Als er am Galiläischen Meer entlangwanderte, sah er zwei Brüder, Sịmon, der Petrus genannt wird, und Andreas, seinen Bruder, die ein Fischernetz in das Meer auswarfen, denn sie waren Fischer. Und er sprach zu ihnen: „Kommt mir nach, so will ich euch zu Menschenfischern machen.“ Sogleich verließen sie die Netze und folgten ihm. Und als er von dort weiterging, sah er zwei andere, die Brüder waren, Jakobus, den Sohn des Zebedạ̈us, und Johạnnes, seinen Bruder, die mit Zebedạ̈us, ihrem Vater, im Boot ihre Netze ausbesserten, und er rief sie. Sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten ihm.“ (Matthäus 4:18-22)

 

b.) Am Ufer des Jordans, danach entscheidet sich Jesus erst nach Galilạ̈a zu gehen:

„Er führte ihn zu Jesus. Jesus schaute ihn an und sprach: „Du bist Sịmon, der Sohn des Johạnnes; du wirst Kẹphas genannt werden“ (was übersetzt Petrus ist). Am nächsten Tag wollte er nach Galilạ̈a aufbrechen. Da fand Jesus Philịppus und sagte zu ihm: „Folge mir nach.““ (Johannes 1:42, 43)

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Widerspruch 56

Glaubte Herodes daran, dass Jesus der wieder auferstandene Johannes der Täufer war?

 

a.) Ja:

Zu derselben Zeit hörte Herodes, der Bezirksherrscher, den Bericht über Jesus und sagte zu seinen Dienern: „Das ist Johạnnes der Täufer. Er ist von den Toten auferweckt worden, und deshalb sind die Machttaten in ihm wirksam.““ (Matthäus 14:1, 2)

 

„Als aber Herodes es hörte, begann er zu sagen: „Der Johạnnes, den ich enthauptet habe, dieser ist auferweckt worden.““ (Markus 6:16)

 

b.) Nein:

Herodes aber sagte: „Den Johạnnes habe ich enthauptet. Wer ist denn dieser, über den ich solche Dinge höre?“ Daher suchte er ihn zu sehen.“ (Lukas 9:9)

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Widerspruch 57

Hat Johannes der Täufer Jesus erkannt bevor er ihn getauft hat?

 

a.) Ja:

Dann kam Jesus von Galilạ̈a her zu Johạnnes an den Jordan, um sich von ihm taufen zu lassen. Dieser aber suchte ihn davon abzuhalten, indem er sprach: „Ich habe es nötig, von dir getauft zu werden, und du kommst zu mir?““ (Matthäus 3:13, 14)

 

b.) Nein:

Johạnnes legte auch Zeugnis ab, indem er sprach: „Ich sah den Geist wie eine Taube aus dem Himmel herabkommen, und er blieb auf ihm. Auch ich kannte ihn nicht, doch der mich gesandt hat, um im Wasser zu taufen, sprach zu mir: ‚Auf wen immer du den Geist herabkommen und auf ihm bleiben siehst, dieser ist es, der in heiligem Geist tauft.‘“ (Johannes 1:32, 33)

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Widerspruch 58

Hat Johannes der Täufer Jesus erkannt nachdem er ihn getauft hat?

 

a.) Ja:

Johạnnes legte auch Zeugnis ab, indem er sprach: „Ich sah den Geist wie eine Taube aus dem Himmel herabkommen, und er blieb auf ihm. Auch ich kannte ihn nicht, doch der mich gesandt hat, um im Wasser zu taufen, sprach zu mir: ‚Auf wen immer du den Geist herabkommen und auf ihm bleiben siehst, dieser ist es, der in heiligem Geist tauft.‘“ (Johannes 1:32, 33)

 

b.) Nein:

Johạnnes aber, der im Gefängnis von den Werken des Christus gehört hatte, sandte durch seine eigenen Jünger hin und ließ ihm sagen: „Bist du der Kommende, oder sollen wir einen anderen erwarten?““ (Matthäus 11:2, 3)

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Widerspruch 59

Wenn Jesus von sich selbst allein Zeugnis abgelegt hat, ist dieses dann falsch oder dennoch wahr?
a.) Nicht wahr:

Wenn ich allein über mich Zeugnis ablege, so ist mein Zeugnis nicht wahr.“ (Johannes 5:31)

 

b.) wahr:

Jesus gab ihnen zur Antwort: „Auch wenn ich über mich selbst Zeugnis ablege, ist mein Zeugnis wahr, weil ich weiß, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe. Ihr aber wißt nicht, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe.“ (Johannes 8:14)

 

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Widerspruch 60

Hat Jesus den Tempel am selben Tag gereinigt, an dem er Jerusalem betrat?

 

a.) Ja:

Und Jesus begab sich in den Tempel und trieb alle hinaus, die im Tempel verkauften und kauften, und stieß die Tische der Geldwechsler und die Bänke der Taubenverkäufer um.“ (Matthäus 21:12)

 

b.) Nein, er ging in den Tempel und sah sich um und da es Abend war ging er mit den Jüngern nach Bethanien um dort die Nacht zu verbringen. Am nächsten Tag ging er wieder zum Tempel um ihn zu reinigen: 

Und er zog in Jerusalem ein, in den Tempel; und er schaute sich ringsum alle Dinge an, und da es schon zu später Stunde war, ging er mit den Zwölfen hinaus nach Bethạnien. Am nächsten Tag, als sie aus Bethạnien herausgekommen waren, wurde er hungrig. Und aus einiger Entfernung erblickte er einen Feigenbaum, der Blätter hatte, und er ging hin, um zu sehen, ob er vielleicht etwas an ihm finde. Doch als er zu ihm hinkam, fand er nichts als Blätter, denn es war nicht die Zeit der Feigen. Da ergriff er das Wort und sprach zu ihm: „Niemand esse mehr Frucht von dir immerdar.“ Und seine Jünger hörten es. Nun kamen sie nach Jerusalem. Dort ging er in den Tempel hinein und fing an, diejenigen, die im Tempel verkauften und kauften, hinauszutreiben, und er stieß die Tische der Geldwechsler und die Bänke der Taubenverkäufer um; und er ließ nicht zu, daß jemand ein Gerät durch den Tempel trug, sondern er lehrte fortwährend und sprach: „Steht nicht geschrieben: ‚Mein Haus wird ein Haus des Gebets für alle Nationen genannt werden.‘? Ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht.““ (Markus 11:11-17)

Widerspruch 61

Verwelte der Feigenbaum den Jesus verfluchte sofort?

 

a.) Ja:

Und er erblickte einen Feigenbaum am Weg und ging zu ihm hin, fand aber nichts daran als nur Blätter, und er sprach zu ihm: „Keine Frucht komme mehr von dir immerdar.“ Und der Feigenbaum verdorrte augenblicklich.“ (Matthäus 21:19)

 

b.) Nein, er verdorrte über Nacht:

Und wenn es am Tag spät wurde, gingen sie jeweils aus der Stadt hinaus. Doch als sie frühmorgens vorübergingen, sahen sie den Feigenbaum bereits von den Wurzeln an verdorrt.“ (Markus 11:19, 20)

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Widerspruch 62

Hat Judas Jesus geküsst?

 

a.) Ja:

Nun hatte ihnen sein Verräter ein Zeichen gegeben, indem er sprach: „Wen immer ich küsse, der ist es; nehmt ihn in Gewahrsam.“ Und geradewegs auf Jesus zugehend, sagte er: „Guten Tag, Rabbi!“ und küßte ihn sehr zärtlich. Jesus aber sprach zu ihm: „Freund, zu welchem Zweck bist du hier?“ Dann traten sie herzu und legten Hand an Jesus und nahmen ihn in Gewahrsam.“ (Matthäus 26:48-50)

 

 

b.) Nein,  denn Judas kam nicht nahe genug heran, um Jesus zu küssen:

Daher holte Judas die Abteilung Soldaten und Beamte von den Oberpriestern und von den Pharisäern und kam mit Fackeln und Lampen und Waffen dorthin. Jesus nun, der alles wußte, was über ihn kam, trat vor und sprach zu ihnen: „Wen sucht ihr?“ Sie antworteten ihm: „Jesus, den Nazarẹner.“ Er sagte zu ihnen: „Ich bin es.“ Nun stand auch Judas, sein Verräter, bei ihnen.  Als er jedoch zu ihnen sagte: „Ich bin es“, wichen sie zurück und fielen zu Boden. Daher fragte er sie wieder: „Wen sucht ihr?“ Sie sagten: „Jesus, den Nazarẹner.“ Jesus antwortete: „Ich habe euch gesagt, daß ich es bin. Wenn ihr also mich sucht, so laßt diese gehen“; damit das Wort erfüllt werde, das er sprach: „Von denen, die du mir gegeben hast, habe ich keinen einzigen verloren.“ Sịmon Petrus nun, der ein Schwert hatte, zog es und schlug den Sklaven des Hohenpriesters und hieb ihm das rechte Ohr ab. Der Name des Sklaven war Mạlchus. Jesus aber sagte zu Petrus: „Stecke das Schwert in [seine] Scheide. Sollte ich den Becher, den der Vater mir gegeben hat, nicht unter allen Umständen trinken?“ Dann ergriffen die Abteilung Soldaten und der Militärbefehlshaber und die Beamten der Juden Jesus und banden ihn.“ (Johannes 18:3-12)

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Widerspruch 63

Was hat Jesus über die Verleugnung des Petrus prophezeit?

 

a.) „Jesus antwortete: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Ein Hahn wird bestimmt nicht krähen, ehe du mich dreimal verleugnet hast.““ (Johannes 13:38)

 

b.) „Darauf sprach Jesus zu ihm: „Wahrlich, ich sage dir: Selbst du wirst mich heute, ja diese Nacht, bevor ein Hahn zweimal kräht, dreimal verleugnen.““ (Markus 14:30)

 

 

Als der Hahn einmal krähte waren die drei Leugnungen von Petrus noch nicht vollendet worden (siehe Markus 14:72). Deshalb fällt die Prophezeiung in a) durch und ist falsch!

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Widerspruch 64

Trug Jesus sein Marterpfahl alleine nach Golgatha?

 

a.) Ja: 

Und selbst den Marterpfahl tragend, ging er hinaus zur sogenannten Schädelstätte, die auf hebräisch Gọlgotha genannt wird.“ (Johannes 19:17)

 

b.) Nein:

Nachdem sie Spott mit ihm getrieben hatten, nahmen sie ihm schließlich den Mantel ab und legten ihm seine äußeren Kleider an und führten ihn ab, um ihn an den Pfahl zu bringen. Während sie hinausgingen, fanden sie einen Einheimischen von Kyrẹne namens Sịmon. Diesen zwangen sie zu dem Dienst, seinen Marterpfahl aufzunehmen.“ (Matthäus 27:31, 32)

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Widerspruch 65

Wie hieß die exakte Abschrift in hebräisch, lateinisch und griechisch über Jesus?

 

a.) Auch brachten sie über seinem Haupt die Inschrift über die gegen ihn erhobene Beschuldigung an: „Dieser ist Jesus, der König der Juden.““ (Matthäus 27:37)

 

b.) Über ihm war auch eine Inschrift angebracht: „Dieser ist der König der Juden.““ (Lukas 23:38)

 

c.) Und die Inschrift über die gegen ihn erhobene Beschuldigung war oben angeschrieben: „Der König der Juden“.“ (Markus 15:26)

 

d.) Pilạtus schrieb auch einen Titel und brachte ihn am Marterpfahl an. Es stand geschrieben: „Jesus, der Nazarẹner, der König der Juden“.“ (Johannes 19:19)

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Widerspruch 66

Von wem wurde Jesus verspottet als er am Pfahl hing?

 

a.) Von allen Räubern:

„“Möge der Christus, der König von Israel, jetzt vom Marterpfahl herabsteigen, damit wir sehen und glauben können.“ Auch die, die mit ihm an den Pfahl gebracht worden waren, schmähten ihn.“ (Markus 15:32)

Desgleichen begannen ihn auch die Räuber zu schmähen, die mit ihm zusammen an den Pfahl gebracht worden waren.“ (Matthäus 27:44)

 

b.) Von einem Räuber, der andere verteildigte ihn:

Einer der gehängten Übeltäter aber begann, auf lästerliche Weise zu ihm zu sprechen: „Bist du nicht der Christus? Rette dich selbst und uns.“ In Erwiderung schalt ihn der andere und sprach: „Fürchtest du Gott denn gar nicht, jetzt, da du im gleichen Gericht bist? Und wir allerdings gerechterweise, denn wir empfangen völlig das, was wir für unsere Taten verdienen; dieser aber hat nichts Ungehöriges getan.“ Und er sagte weiter: „Jesus, gedenke meiner, wenn du in dein Königreich kommst.“ Und er sprach zu ihm: „Wahrlich, ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradies sein.““ (Lukas 23:39-43)

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Widerspruch 67

Ist Jesus am selben Tag, an dem er gestorben ist hinaufgefahren ins Paradies?

 

a.) Ja, er sagte zu dem Räuber:

Wahrlich ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein.“ (Lukas 23:43)

 

b.) Nein, zweit Tage später sagte er zu Maria Magdalena:

Jesus sprach zu ihr: „Hör auf, dich an mich zu klammern. Denn ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren. Geh jedoch zu meinen Brüdern hin, und sag ihnen: ‚Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott.‘ ““ (Johannes 20:17)

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Widerspruch 68

Wo war Jesus zur sechsten Stunde am Tage der seines Todes?

 

a.) am Pfahl:

Es war nun die dritte Stunde, und sie schlugen ihn an den Pfahl. Und die Inschrift über die gegen ihn erhobene Beschuldigung war oben angeschrieben: „Der König der Juden“. Mit ihm brachten sie außerdem zwei Räuber an den Pfahl, einen zu seiner Rechten und einen zu seiner Linken. Und die Vorübergehenden redeten jeweils auf lästerliche Weise zu ihm, schüttelten ihren Kopf und sprachen: „Pah! Du, der du den Tempel niederreißen und ihn in der Zeit von drei Tagen aufbauen wolltest, rette dich selbst, indem du vom Marterpfahl herabsteigst.“ Gleicherweise trieben auch die Oberpriester samt den Schriftgelehrten untereinander Spott und sagten: „Andere hat er gerettet; sich selbst kann er nicht retten! Möge der Christus, der König von Israel, jetzt vom Marterpfahl herabsteigen, damit wir sehen und glauben können.“ Auch die, die mit ihm an den Pfahl gebracht worden waren, schmähten ihn. Als die sechste Stunde kam, brach über das ganze Land eine Finsternis herein bis zur neunten Stunde.“ (Markus 15:25-33)

 

 

b.) Im Gefängnis von Pilatus:

Es war nun Vorbereitungstag des Passahs; es war etwa die sechste Stunde. Und er sagte zu den Juden: „Seht! Euer König!“ Sie aber schrien: „Weg [mit ihm]! Weg [mit ihm]! An den Pfahl mit ihm!“ Pilạtus sprach zu ihnen: „Soll ich euren König an den Pfahl bringen?“ Die Oberpriester antworteten: „Wir haben keinen König außer Cäsar.“ Dann lieferte er ihn also ihnen aus, damit er an den Pfahl komme.“ (Johannes 19:14-16)

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Widerspruch 69

Wie lauteten Jesus exakten letzte Worte vor seinem Tod?

 

a.) „Um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme und sprach: „Elí, Elí, lamá sabachtháni?“, das heißt: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ … Nochmals schrie Jesus mit lauter Stimme und hauchte seinen Geist aus.“ (Matthäus 27:46-50)

 

b.) „Und Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: „Vater, deinen Händen vertraue ich meinen Geist an.“ Als er das gesagt hatte, verschied er.“ (Lukas 23:46)

 

c.) „Als nun Jesus den sauren Wein empfangen hatte, sagte er: „Es ist vollbracht!“, und sein Haupt neigend, übergab er seinen Geist.“ (Johannes 19:30)

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Widerspruch 70

Wann entriss der Vorhang im Allerheiligsten des Tempels?

 

a.) Nach Jesus tot:

Nochmals schrie Jesus mit lauter Stimme und hauchte [seinen] Geist aus. Und siehe, der Vorhang des Heiligtums wurde von oben bis unten entzweigerissen, und die Erde erbebte, und die Felsen wurden gespalten.“ (Matthäus 27:50, 51)

Jesus aber stieß einen lauten Schrei aus und verschied. Und der Vorhang des Heiligtums wurde von oben bis unten entzweigerissen.“ (Markus 15:37, 38)

 

b.) Vor Jesus tot:

Es war nun um die sechste Stunde, und doch kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde, denn das Sonnenlicht blieb aus; dann wurde der Vorhang des Heiligtums in der Mitte zerrissen. Und Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: „Vater, deinen Händen vertraue ich meinen Geist an.“ Als er das gesagt hatte, verschied er.“ (Lukas 23:44-46)

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Widerspruch 71

Hat Jesus etwas im Verborgenen geredet?

 

a.) Nein:

Jesus antwortete ihm: „Ich habe öffentlich zur Welt geredet. Ich habe immer in einer Synagoge und im Tempel gelehrt, wo alle Juden zusammenkommen; und ich habe nichts im verborgenen geredet.“ (Johannes 18:20)

 

b.) Ja:

Ja, ohne ein Gleichnis redete er nicht zu ihnen, doch wenn sie allein waren, erklärte er seinen Jüngern jeweils alles.“ (Markus 4:34)

 

Da traten die Jünger herzu und sagten zu ihm: „Warum redest du in Gleichnissen zu ihnen?“ Er gab zur Antwort: „Euch ist es gewährt, die heiligen Geheimnisse des Königreiches der Himmel zu verstehen, jenen Leuten aber ist es nicht gewährt.“ (Matthäus 13:10, 11)

 

Alle diese Dinge redete Jesus durch Gleichnisse zu den Volksmengen. Ja, ohne ein Gleichnis redete er nicht zu ihnen, damit erfüllt werde, was durch den Propheten geredet worden war, welcher sagte: „Ich will meinen Mund zu Gleichnissen auftun, ich will Dinge verkündigen, die von der Grundlegung an verborgen waren.““ (Matthäus 13:34, 35)

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Widerspruch 72:

Wer besuchte alles das Grab Jesus?

 

a.) Nur Maria Magdalene:

Am ersten Tag der Woche kam Maria Magdalẹne in der Frühe, als es noch dunkel war, zur Gedächtnisgruft, und sie sah den Stein bereits von der Gedächtnisgruft weggenommen.“ (Johannes 20:1)

 

b.) Maria Magdalene, Maria und Salome:

Und als der Sabbat vorüber war, kauften Maria Magdalẹne und Maria, die Mutter des Jakobus, und Sạlome Gewürze, um hinzugehen und ihn einzusalben.“ (Markus 16:1)

 

c.) Maria Magdalene und Maria:

Nach dem Sabbat, als es am ersten Tag der Woche hell wurde, kamen Maria Magdalẹne und die andere Maria, um das Grab zu besehen.“ (Matthäus 28:1)

 

d.) Maria Magdalene, Maria und Johanna:

„Und sie kehrten von der Gedächtnisgruft zurück und berichteten alle diese Dinge den Elf und allen übrigen. Es waren Magdalẹne Maria und Johạnna und Maria, die Mutter des Jakobus. Auch die übrigen der Frauen mit ihnen sagten den Aposteln diese Dinge.“ (Lukas 24:9, 10)

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Widerspruch 73:

Wurden die Gewürze und Öle vor oder nach dem Sabbat von den Frauen gekauft?

 

a.) Vor dem Sabbat:

Die Frauen aber, die mit ihm aus Galilạ̈a gekommen waren, folgten nach und besahen sich die Gedächtnisgruft und wie sein Leib hingelegt wurde; und sie kehrten zurück, um Gewürze und wohlriechende Öle zu bereiten. Doch ruhten sie natürlich am Sabbat dem Gebot gemäß.“ (Lukas 23:55, 56)

 

b.) Nach dem Sabbat:

Und als der Sabbat vorüber war, kauften Maria Magdalẹne und Maria, die Mutter des Jakobus, und Sạlome Gewürze, um hinzugehen und ihn einzusalben.“ (Markus 16:1)

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Widerspruch 74

War es noch Nacht oder heller Tag als die Frauen das Gab Jesus besuchten?

 

a.) heller Tag:

Nach dem Sabbat, als es am ersten Tag der Woche hell wurde, kamen Maria Magdalẹne und die andere Maria, um das Grab zu besehen.“ (Matthäus 28:1)

 

Und ganz früh am ersten Tag der Woche kamen sie zur Gedächtnisgruft, als die Sonne aufgegangen war.“ (Markus 16:2)

 

b.) dunkle Nacht:

Am ersten Tag der Woche kam Maria Magdalẹne in der Frühe, als es noch dunkel war, zur Gedächtnisgruft, und sie sah den Stein bereits von der Gedächtnisgruft weggenommen.“ (Johannes 20:1)

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Widerspruch 75

Wen trafen die Frauen am Grab von Jesus Christus?

 

a.) einen Engel:

Und siehe, ein großes Erdbeben hatte sich ereignet; denn Jehovas Engel war vom Himmel herabgestiegen und herzugetreten und hatte den Stein weggewälzt und saß darauf. Sein Aussehen war wie der Blitz und seine Kleidung so weiß wie Schnee. Ja, aus Furcht vor ihm zitterten die Wächter und wurden wie Tote. Der Engel aber ergriff das Wort und sprach zu den Frauen: „Fürchtet ihr euch nicht, denn ich weiß, daß ihr Jesus sucht, der an den Pfahl gebracht wurde.“ (Matthäus 28:2-5)

 

b.) zwei Engel:

Maria aber blieb draußen in der Nähe der Gedächtnisgruft stehen und weinte. Dann, während sie weinte, bückte sie sich nach vorn, um in die Gedächtnisgruft hineinzublicken, und sie sah zwei Engel in Weiß dasitzen, einen beim Kopf und einen bei den Füßen der Stelle, wo der Leib Jesu gelegen hatte.“ (Johannes 20:11, 12)

 

c.) einen Mann:

Als sie in die Gedächtnisgruft eintraten, sahen sie einen jungen Mann, mit einem weißen langen Gewand bekleidet, auf der rechten Seite sitzen, und sie waren bestürzt.“ (Markus 16:5)

 

d.) zwei Männer:

Sie fanden aber den Stein von der Gedächtnisgruft weggewälzt, und als sie hineingingen, fanden sie den Leib des Herrn Jesus nicht. Als sie darüber in Verlegenheit waren, siehe, da standen zwei Männer in blitzender Kleidung bei ihnen.“ (Lukas 24:2-4)

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Widerspruch 76:

Erzählten die Frauen von der Auferstehung Christus trotz ihrer starken Furcht?

 

a.) Nein, niemanden:

Als sie dann herauskamen, flohen sie von der Gedächtnisgruft, denn Zittern und eine starke Gemütsbewegung hatte sie ergriffen. Und sie erzählten niemandem etwas, denn sie fürchteten sich.“ (Markus 16:8)

 

b.) Ja, den Jüngern:

„Da verließen sie die Gedächtnisgruft eilends mit Furcht und großer Freude, und sie liefen, um es seinen Jüngern zu berichten.“ (Matthäus 28:8)

Sie kehrten von der Gedächtnisgruft zurück und berichteten alle diese Dinge den Elf und allen übrigen.“ (Lukas 24:9)

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Widerspruch 77

Ist jemand vor Jesus zum Himmel hinaufgefahren?

 

a.) Nein, niemand:

Überdies ist kein Mensch in den Himmel hinaufgefahren, außer dem, der vom Himmel herabkam, der Menschensohn.“ (Johannes 3:13)

 

b.) Ja, Elias:

Und es geschah, als sie weiterwanderten, wobei sie redeten, während sie gingen, siehe da, ein feuriger Kriegswagen und feurige Rosse, und sie führten dann eine Trennung zwischen ihnen beiden herbei; und Elịa fuhr im Windsturm zum Himmel auf.“ (2. Könige 2:11)

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Widerspruch 78

An welchem Ort stieg Jesus zum Himmel hinauf?

 

a.) Auf dem Ölberg:

Und nachdem er diese Dinge gesagt hatte, wurde er, während sie zuschauten, emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, von ihren Augen hinweg…Dann kehrten sie von einem Berg, welcher Ölberg genannt wird, der nahe bei Jerusalem liegt, eine Sabbat-Tagereise davon entfernt, nach Jerusalem zurück.“ (Apostelgeschichte 1:9-12)

 

b.) In Bethạnien: 

Er führte sie aber bis nach Bethạnien hinaus, und er erhob seine Hände und segnete sie. Während er sie segnete, schied er von ihnen und wurde zum Himmel emporgetragen. Und sie huldigten ihm und kehrten mit großer Freude nach Jerusalem zurück.“ (Lukas 24:50-52)

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Widerspruch 79

Als Paulus auf dem Weg nach Damaskus war sah er ein Licht und hörte eine Stimme. Haben die beiden, die mit ihm waren auch die Stimme gehört?

 

a.) Ja:

Die Männer nun, die mit ihm reisten, standen sprachlos da, da sie zwar den Schall einer Stimme hörten, aber niemand sahen.“ (Apostelgeschichte 9:7)

 

b.) Nein:

Die Männer nun, die bei mir waren, sahen zwar das Licht, hörten aber die Stimme dessen nicht, der zu mir redete.“ (Apostelgeschichte 22:9)

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Widerspruch 80

Fielen die beiden anderen mit Paulus zu Boden, als sie das Licht sahen?

 

a.) Ja:

Und als wir alle zu Boden gefallen waren, hörte ich eine Stimme in der hebräischen Sprache zu mir sagen: ‚Saulus, Saulus, warum verfolgst du mich? Fortgesetzt gegen die Stacheln auszuschlagen macht es hart für dich.‘“ (Apostelgeschichte 26:14)

 

b.) Nein:

„Die Männer nun, die mit ihm reisten, standen sprachlos da, da sie zwar den Schall einer Stimme hörten, aber niemand sahen.“ (Apostelgeschichte 9:7)

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Widerspruch 81

Hat die Stimme Paulus an Ort und Stelle erzählt was seine Aufgaben seien?

a.) Ja: 

Trotzdem, erheb dich, und stell dich auf deine Füße. Denn dazu habe ich mich dir sichtbar gemacht, um dich zum Diener und Zeugen sowohl der Dinge zu erwählen, die du gesehen hast, als auch der Dinge, die ich dich in bezug auf mich sehen lassen werde, während ich dich von diesem Volk und von den Nationen befreie, zu denen ich dich sende, um ihnen die Augen zu öffnen und zu veranlassen, daß sie von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott umkehren, so daß sie Vergebung der Sünden und ein Erbe unter denen empfangen, die durch ihren Glauben an mich geheiligt sind.‘“ (Apostelgeschichte 26:16-18)

b.) Nein, die Stimme befahl Paulus in die Stadt Damaskus zu gehen, dort würde ihm gesagt was zu tun ist:

Die Männer nun, die mit ihm reisten, standen sprachlos da, da sie zwar den Schall einer Stimme hörten, aber niemand sahen.“ (Apostelgeschichte 9:7)

Darauf sagte ich: ‚Was soll ich tun, Herr?‘ Der Herr sprach zu mir: ‚Steh auf, geh deines Weges nach Damạskus, und dort wird zu dir über alles gesprochen werden, was dir zu tun verordnet ist.‘“ (Apostelgeschichte 22:10)

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Widerspruch 82

Als die Israelis in Schittim Hurerei mit den Töchtern Moabs und Abgötterei begingen,

bestrafte sie Gott mit einer Plage. Wie viele Menschen kamen dabei ums Leben?

a.) 24.000:

Nun wohnte Israel in Schịttim. Dann fing das Volk an, mit den Töchtern Mọabs unsittliche Beziehungen zu haben.“(4. Mose 25:1)

Und die Zahl derer, die an der schlagartigen Plage starben, belief sich auf vierundzwanzigtausend.“ (4. Mose 25:9)

b.) 23.000:

Laßt uns auch nicht Hurerei treiben, wie einige von ihnen Hurerei trieben, so daß an e i n e m Tag ihrer dreiundzwanzigtausend fielen.“ (1. Korinther 10:8)

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Widerspruch 83

Wie viele Seelen des Hauses Jakob kamen nach Ägypten?

a.) 70: 

Und Josephs Söhne, die ihm in Ägypten geboren wurden, waren zwei Seelen. Alle Seelen des Hauses Jakob, die nach Ägypten kamen, waren ihrer siebzig.“ (1. Mose 46:27)

b.) 75:

Dann sandte Joseph hin und rief Jakob, seinen Vater, und alle seine Verwandten von jenem Ort herbei, in der Zahl von fünfundsiebzig Seelen.“ (Apostelgeschichte 7:14)

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Widerspruch 84

Was tat Judas mit dem Blutgeld, welches er für den Verrat an Jesus erhielt?

 

a.) Er kaufte sich Ackerland:

Dieser nun erwarb sich mit dem Lohn für Ungerechtigkeit ein Feld, und kopfüber stürzend, barst er krachend mitten entzwei, und alle seine Eingeweide wurden verschüttet.“ (Apostelgeschichte 1:18)

b.) Er warf es in den Tempel worauf hin die Pharisäer ein Acker kauften, dass für die Totenbestattung bestimmt war:

Da warf er die Silberstücke in den Tempel und zog sich zurück und ging hin und erhängte sich. Die Oberpriester aber nahmen die Silberstücke und sagten: „Es ist nicht erlaubt, sie in den heiligen Schatz zu werfen, denn sie sind der Blutpreis.“ Nachdem sie sich miteinander beraten hatten, kauften sie damit das Feld des Töpfers, um darauf Fremde zu begraben. Daher ist dieses Feld bis auf den heutigen Tag „Blutfeld“ genannt worden.“ (Matthäus 27:5-8)

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Widerspruch 85

Was war die Todesursache Judas?

a.) Er erhengte sich:

Da warf er die Silberstücke in den Tempel und zog sich zurück und ging hin und erhängte sich.“ (Matthäus 27:5)

b.) Er fiel eine Klippe herunter und alle seine Eingeweide wurden verschüttet:

„Dieser nun erwarb sich mit dem Lohn für Ungerechtigkeit ein Feld, und kopfüber stürzend, barst er krachend mitten entzwei, und alle seine Eingeweide wurden verschüttet.“ (Apostelgeschichte 1:18)

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Widerspruch 86

Warum wird das Feld Blutfeld genannt?

a.) Weil die Priester es mit Blutgeld erkauften:

Die Oberpriester aber nahmen die Silberstücke und sagten: „Es ist nicht erlaubt, sie in den heiligen Schatz zu werfen, denn sie sind der Blutpreis.“ Nachdem sie sich miteinander beraten hatten, kauften sie damit das Feld des Töpfers, um darauf Fremde zu begraben. Daher ist dieses Feld bis auf den heutigen Tag „Blutfeld“ genannt worden.“ (Matthäus 27:6-8)

b.) Aufgrund des blutigen Todes Judas:

Dieser nun erwarb sich mit dem Lohn für Ungerechtigkeit ein Feld, und kopfüber stürzend, barst er krachend mitten entzwei, und alle seine Eingeweide wurden verschüttet. Es wurde auch allen Bewohnern Jerusalems bekannt, so daß jenes Feld in ihrer Sprache Akeldama, das heißt Blutfeld, genannt wurde.“ (Apostelgeschichte 1:18, 19)

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Widerspruch 87 

Wer löst für wen die Schuld aus durch Lösegeld bei Gott?

a.) Der Gerechte den Gottlosen:

Denn selbst der Menschensohn ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und seine Seele als ein Lösegeld im Austausch gegen viele zu geben.“ (Markus 10:45)

Denn da ist e i n Gott und e i n Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat — dies soll zu seinen eigenen besonderen Zeiten bezeugt werden.“ (1. Timotheus 2:5, 6)

b.) Der Gottlose den Gerechten:

Der Böse ist ein Lösegeld für den Gerechten; und der treulos Handelnde nimmt den Platz der Rechtschaffenen ein.“ (Sprüche 21:18)

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Widerspruch 88

Ist Gottes inspiriertes Wort nützlich?

a.) Ja, denn alles ist von Gott inspiriert:

Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.“ (2. Timotheus 3:16)

b.) Nein, es ist schwach und nutzlos und verführt zum Begehren nach Sünde:

Gewiß wird also das vorausgehende Gebot wegen seiner Schwäche und Nutzlosigkeit abgeschafft.“ (Hebräer 7:18)

Tatsächlich hätte ich die Sünde nicht kennengelernt, wenn nicht das GESETZ gewesen wäre; und ich hätte zum Beispiel die Begierde nicht erkannt, wenn das GESETZ nicht gesagt hätte: „Du sollst nicht begehren.“ Die Sünde aber, die durch das Gebot Anlaß erhielt, bewirkte in mir jederlei Begierde, denn ohne Gesetz war [die] Sünde tot. In der Tat, ich war einst ohne Gesetz lebendig; als aber das Gebot gekommen war, lebte die Sünde wieder auf, ich aber starb. Und das Gebot, das zum Leben [gegeben] war, dieses erwies sich mir zum Tod. Denn [die] Sünde, die durch das Gebot Anlaß erhielt, verführte mich und tötete mich durch dieses.“ (Römer 7:7-11)

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Widerspruch 89

Wollte Herodes den Tod von Johannes dem Täufer?

a.) Ja:

Doch obwohl er ihn töten wollte, fürchtete er die Volksmenge, weil sie ihn für einen Propheten hielt.“ (Matthäus 14:5)

b.) Nein, sondern Herodias, die Frau seines Bruders Phillipus, wollte seinen Tod. Herodes selbst sah Johannes als gerechten und heiligen Mann:

Denn Herodes fürchtete Johạnnes, weil er ihn als einen gerechten und heiligen Mann kannte; und er verwahrte ihn. Und nachdem er ihn gehört hatte, kam er in große Verlegenheit, was zu tun sei, doch hörte er ihn weiterhin gern.“ (Markus 6:20)

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Widerspruch 90

Wer war der zehnte Apostel?

a.) Thaddäus:

Da rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen Gewalt über unreine Geister, um diese auszutreiben, und jede Art Krankheit und jede Art Gebrechen zu heilen. Die Namen der zwölf Apostel sind diese: zuerst Sịmon, der Petrus genannt wird, und Andreas, sein Bruder; und Jakobus, der Sohn des Zebedạ̈us, und Johạnnes, sein Bruder; Philịppus und Bartholomạ̈us; Thomas und Matthạ̈us, der Steuereinnehmer; Jakobus, der Sohndes Alphạ̈us, und Thaddạ̈us; Sịmon, der Kananạ̈er, und Judas Iskạriot, der ihn später verriet.“ (Matthäus 10:1-4)

Und er stieg auf einen Berg und rief diejenigen, die er wollte, zu sich, und sie gingen zu ihm hin. Und er bildete eine Gruppe von zwölf, denen er auch den Namen „Apostel“ gab, damit sie bei ihm blieben und damit er sie aussenden könne, zu predigen und Gewalt zu haben, die Dämọnen auszutreiben. Und die Gruppe derZwölf, die er bildete, waren: Sịmon, dem er auch den Beinamen Petrus gab, und Jakobus, der Sohn des Zebedạ̈us, und Johạnnes, der Bruder des Jakobus (diesen gab er auch den Beinamen Boanẹrges, was Donnersöhne bedeutet), und Andreas und Philịppus und Bartholomạ̈us und Matthạ̈us und Thomas und Jakobus, der Sohn des Alphạ̈us, und Thaddạ̈us und Sịmon, der Kananạ̈er, und Judas Iskạriot, der ihn später verriet. Und er ging in ein Haus.“ (Markus 3:13-19)

b.) Judas, Sohn des Jakobus:

Im Verlauf dieser Tage ging er hinaus auf den Berg, um zu beten, und er verbrachte die ganze Nacht im Gebet zu Gott. Als es aber Tag wurde, rief er seine Jünger zu sich und wählte aus ihnen zwölf aus, denen er auch den Namen „Apostel“ gab: Sịmon, dem er auch den Namen Petrus gab, und Andreas, seinen Bruder, und Jakobus und Johạnnes und Philịppus und Bartholomạ̈us und Matthạ̈us und Thomas und Jakobus, den Sohn des Alphạ̈us, und Sịmon, welcher „der Eiferer“ genannt wird, und Judas, den Sohn des Jakobus, und Judas Iskạriot, der zum Verräter wurde.“ (Lukas 6:12-16)

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Widerspruch 91

Wie hieß der Apostel, den Jesus im Steuerbüro sitzen sah und aufforderte ihm nachzufolgen?

 

a.) Matthäus:

Als Jesus danach von dort weiterging, erblickte er einen Menschen namens Matthạ̈us, der im Steuerbüro saß, und er sprach zu ihm: „Folge mir nach!“ Darauf stand er auf und folgte ihm.“ (Matthäus 9:9)

 

b.) Levi:

Im Weitergehen aber erblickte er Lẹvi, den Sohn des Alphạ̈us, der im Steuerbüro saß, und er sagte zu ihm: „Folge mir nach.“ Und er stand auf und folgte ihm.“ (Markus 2:14)

 

Und nach diesen Dingen ging er hinaus und sah einen Steuereinnehmer namens Lẹvi im Steuerbüro sitzen, und er sagte zu ihm: „Folge mir nach.““ (Lukas 5:27)

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Widerspruch 92

Hat Jesus Gott gebeten, ihn vor der dem Tod zu bewahren?

 

a.) Ja:

Und er ging ein wenig weiter, fiel auf sein Angesicht, betete und sprach: „Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Becher an mir vorüber. Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.““ (Matthäus 26:39)

 

Und danach sagte er: „Abba, Vater, alle Dinge sind dir möglich; entferne diesen Becher von mir. Doch nicht, was ich will, sondern was du willst.““ (Markus 14:36)

 

Indem er sprach: „Vater, wenn du willst, entferne diesen Becher von mir. Doch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe.““ (Lukas 22:42)

 

b.) Nein:

Jetzt ist meine Seele beunruhigt, und was soll ich sagen? Vater, rette mich aus dieser Stunde. Doch deswegen bin ich in diese Stunde gekommen.“ (Johannes 12:27)

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Widerspruch 93

Wie oft entfernte sich Christus von seinen Apostel vor seinem Tod, um zu beten?

 

a.) Dreimal:

Dann kam Jesus mit ihnen zu der Stelle, die Gethsẹmane hieß, und er sprach zu den Jüngern: „Setzt euch hier nieder, während ich dorthinüber gehe und bete.“ Und er nahm Petrus und die beiden Söhne des Zebedạ̈us mit und fing an, betrübt und schmerzlich beunruhigt zu sein. Dann sprach er zu ihnen: „Meine Seele ist tief betrübt, ja bis zum Tod. Bleibt hier und wacht mit mir.“ Und er ging ein wenig weiter, fiel auf sein Angesicht, betete und sprach: „Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Becher an mir vorüber. Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.“ Und er kam zu den Jüngern und fand sie schlafend, und er sprach zu Petrus: „Konntet ihr denn nicht auch nur e i n e Stunde mit mir wachen? Wacht und betet unablässig, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist zwar voller Eifer, aber das Fleisch ist schwach.“ Wieder ging er hin, zum zweiten Mal, und betete, indem er sprach: „Mein Vater, wenn es nicht möglich ist, daß dieser vorübergehe, ohne daß ich ihn trinke, so geschehe dein Wille.“ Und er kam wieder und fand sie schlafend, denn ihre Augen waren schwer. Da ließ er sie zurück, ging wieder weg und betete zum dritten Mal, indem er nochmals dasselbe Wort sprach. Dann kam er zu den Jüngern und sprach zu ihnen: „Zu einer solchen Zeit, wie diese es ist, schlaft ihr und ruht euch aus! Seht! Die Stunde hat sich genaht, da der Menschensohn in die Hände von Sündern überliefert wird. Steht auf, laßt uns gehen. Seht! Mein Verräter hat sich genähert.““ (Matthäus 26:36-46)

 

Da kamen sie zu einer Stelle, Gethsẹmane genannt, und er sagte zu seinen Jüngern: „Setzt euch hier nieder, während ich bete.“ Und er nahm Petrus und Jakobus und Johạnnes mit sich, und er fing an, in Bestürzung zu geraten und schmerzlich beunruhigt zu werden. Und er sprach zu ihnen: „Meine Seele ist tief betrübt, ja bis zum Tod. Bleibt hier und wacht!“ Und er ging ein wenig weiter, fiel dann auf die Erde und begann zu beten, daß, wenn es möglich wäre, die Stunde an ihm vorübergehe. Und danach sagte er: „Abba, Vater, alle Dinge sind dir möglich; entferne diesen Becher von mir. Doch nicht, was ich will, sondern was du willst.“ Und er kam und fand sie schlafend, und er sagte zu Petrus: „Sịmon, schläfst du? Hattest du nicht die Kraft, eine einzige Stunde zu wachen? Wacht und betet unablässig, damit ihr nicht in Versuchung kommt. Der Geist ist zwar voller Eifer, aber das Fleisch ist schwach.“ Und er ging wieder hin und betete und sprach dasselbe Wort. Und wieder kam er und fand sie schlafend, denn ihre Augen waren beschwert, und so wußten sie nicht, was sie ihm antworten sollten. Und er kam zum drittenmal und sprach zu ihnen: „Zu einer solchen Zeit, wie diese es ist, schlaft ihr und ruht euch aus! Es ist genug! Die Stunde ist gekommen! Seht! Der Menschensohn wird in die Hände von Sündern verraten. Steht auf, laßt uns gehen! Seht! Mein Verräter hat sich genähert.““ (Markus 14:32-42)

 

b.) Einmal, denn für zwei weitere Gebete blieb keine Zeit mehr:

Als er hinausging, begab er sich nach seiner Gewohnheit an den Ölberg; und auch die Jünger folgten ihm. An dem Ort angekommen, sagte er zu ihnen: „Betet unablässig, damit ihr nicht in Versuchung geratet.“ Und er selbst zog sich von ihnen etwa einen Steinwurf weit zurück und kniete nieder und begann zu beten, indem er sprach: „Vater, wenn du willst, entferne diesen Becher von mir. Doch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe.“ Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und stärkte ihn. Als er jedoch in Todesangst geriet, fuhr er fort, noch inbrünstiger zu beten; und sein Schweiß wurde wie Blutstropfen, die zur Erde fielen. Und er stand vom Gebet auf, ging zu den Jüngern und fand sie vor Kummer schlummernd; und er sprach zu ihnen: „Warum schlaft ihr? Steht auf und betet unablässig, damit ihr nicht in Versuchung geratet.““ (Lukas 22:39-46)

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Widerspruch 94

Matthäus und Markus stimmen überein, dass Jesus dreimal wegging und betete. Was sind

die Worte des zweiten Gebetes?

a.) Zwar schreibt Markus nicht was diese Worte sind, sagt jedoch, dass es dieselben

seien, wie die beim ersten Gebet:

Und er ging wieder hin und betete und sprach dasselbe Wort.“ (Markus 14:39)

 

b.) Bei Matthäus kann man erkennen, dass es nicht dieselben Worte sind wie beim

ersten Gebet: 

Wieder ging er hin, zum zweiten Mal, und betete, indem er sprach: „Mein Vater, wenn es nicht möglich ist, daß dieser vorübergehe, ohne daß ich ihn trinke, so geschehe dein Wille.““ (Matthäus 26:42)

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Widerspruch 95

Was sagte der Befehlshaber als Jesus starb?

 

a.) Dieser Mensch war wirklich gerecht:

„Weil der Offizier sah, was geschah, begann er Gott zu verherrlichen und sagte: „Dieser Mensch war wirklich gerecht.““ (Lukas 23:47)

 

b.) Bestimmt war dieser Mensch Gottes Sohn:

Als nun der Offizier, der ihm gegenüber dabeistand, sah, daß er unter diesen Umständen verschied, sagte er: „Bestimmt war dieser Mensch Gottes Sohn.““ (Markus 15:39)

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Widerspruch 96

In welcher Sprache sagte Jesus „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

 

a.) Hebräisch:

Um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme und sprach: „Elí, Elí, lamá sabachtháni?“ , das heißt: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?““ (Matthäus 27:46)

 

b.) Aramäisch:

Und zur neunten Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: „Eloí, Eloí, lamá sabachtháni?“ , was übersetzt bedeutet: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?““ (Markus 15:34)

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Widerspruch 97

Jesus heilte des Befehlshabers Knecht. Kam der Befehlshaber persönlich um darum zu

bitten?

 

a.) Ja: 

Als er nach Kapẹrnaum hineinkam, trat ein Offizier an ihn heran, bat ihn inständig.“ (Matthäus 8:5)

 

b.) Nein:

Als er von Jesus hörte, sandte er ältere Männer der Juden zu ihm, um ihn zu bitten, daß er komme und seinen Sklaven sicher durchbringe; Da machte sich Jesus mit ihnen auf den Weg. Als er aber nicht weit von dem Haus entfernt war, hatte der Offizier bereits Freunde abgesandt, um ihm zu sagen: „Herr, bemühe dich nicht, denn ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach kommst.““ (Lukas 7:3, 6)

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Widerspruch 98

Wurde Jesus Leib nach jüdischer Tradition mit Gewürzen einbalsamiert, bevor man ihn bestattete?

 

a.) Ja:

Auch Nikodẹmus, der Mann, der das erste Mal bei Nacht zu ihm gekommen war, kam und brachte eine Rolle Myrrhe und Ạloe, ungefähr hundert Pfund davon. Da nahmen sie den Leib Jesu und banden ihn mit Binden samt den Gewürzen, so wie es bei den Juden Sitte ist, ein Begräbnis vorzubereiten.“ (Johannes 19:39, 40)

 

b.) Nein, Jesus ist in einfachen Leichtücher eingewickelt worden. Erst nach der Bestattung haben die Frauen die Gewürze gekauft um Jesus einzusalben:

Und als der Sabbat vorüber war, kauften Maria Magdalẹne und Maria, die Mutter des Jakobus, und Sạlome Gewürze, um hinzugehen und ihn einzusalben.“ (Markus 16:1)

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Widerspruch 99

Wann traf Maria Magdalena zum ersten mal den Widerauferstandenen Jesus? Wie

reagierte sie?

 

a.) Maria und die andere Frau trafen Jesus auf dem Weg zurück von ihrem ersten

und einzigen Besuch des Grabes. Sie traten zu ihm und griffen an seine Füße und

fielen vor ihm nieder: 

Und siehe, Jesus begegnete ihnen und sprach: „Guten Tag!“ Sie traten herzu und faßten ihn bei den Füßen und huldigten ihm.“ (Matthäus 28:9)

 

b.) Beim zweiten Besuch des Grabes traf Maria Jesus außerhalb des Grabes. Als sie

ihn sah erkannte sie ihn nicht. Sie verwechselte ihn mit einem Gärtner und

dachte, dass Jesus Leichnam irgendwohin weg getragen wurde. Sie forderte ihn

auf ihr zu verraten wo dieser sei. Als Jesus sie bei ihrem Namen rief erkannte sie

ihn sogleich und nannte ihn Lehrer:

Maria aber blieb draußen in der Nähe der Gedächtnisgruft stehen und weinte. Dann, während sie weinte, bückte sie sich nach vorn, um in die Gedächtnisgruft hineinzublicken, und sie sah zwei Engel in Weiß dasitzen, einen beim Kopf und einen bei den Füßen der Stelle, wo der Leib Jesu gelegen hatte. Und sie sagten zu ihr: „Frau, warum weinst du?“ Sie sprach zu ihnen: „Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben.“ Nachdem sie diese Dinge gesagt hatte, wandte sie sich zurück und sah Jesus dastehen, wußte aber nicht, daß es Jesus war. Jesus sprach zu ihr: „Frau, warum weinst du? Wen suchst du?“ Da sie meinte, es sei der Gärtner, sagte sie zu ihm: „Herr, wenn du ihn weggetragen hast, so sage mir, wohin du ihn gelegt hast, und ich will ihn wegnehmen.“ Jesus sagte zu ihr: „Maria!“ Sich umwendend, sagte sie auf hebräisch zu ihm: „Rabbuni!“  (was „Lehrer!“ bedeutet). Jesus sprach zu ihr: „Hör auf, dich an mich zu klammern. Denn ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren. Geh jedoch zu meinen Brüdern hin, und sag ihnen: ‚Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott.‘ ““ (Johannes 20:11-17)

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Widerspruch 100

Was für genaue Anweisungen gab Jesus seinen Aposteln?

a.) Berichterstattung, dass sie nach Galiläa gehen sollen:

Da sprach Jesus zu ihnen: „Fürchtet euch nicht! Geht, berichtet meinen Brüdern, daß sie nach Galilạ̈a fortgehen sollen; und dort werden sie mich sehen.““ (Matthäus 28:10)

 

b.) Berichterstattung, dass Jesus zum Vater aufsteigen wird:

Jesus sprach zu ihr: „Hör auf, dich an mich zu klammern. Denn ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren. Geh jedoch zu meinen Brüdern hin, und sag ihnen: ‚Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott.‘ ““ (Johannes 20:17)

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Widerspruch 101

Was sollte mit Adam, dem ersten Menschen, geschen, wenn er von dem Baum der Erkenntnis isst?


a.) Er soll an dem selben Tag noch sterben:

Was aber den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse betrifft, davon sollst du nicht essen, denn an dem Tag, an dem du davon ißt, wirst du ganz bestimmt sterben.“ (1. Mose 2:17)

 

b.) Adam isst von dem Baum stirb nicht sondern zeugt danach Söhne und Töchter und wird 930

 

Jahre alt:

Und Adams Tage wurden, nachdem er der Vater Seths geworden war, achthundert Jahre. Unterdessen wurde er der Vater von Söhnen und Töchtern. So beliefen sich alle Tage Adams, die er lebte, auf neunhundertdreißig Jahre, und er starb.“ (1. Mose 5:4, 5)

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Widerspruch 102

Wie lange sollen die Menschen gemäß 1. Mose leben?

a.) Die Lebensspanne eines Menschen wird von Gott auf 120 Jahre beschränkt:

Danach sprach Jehova: „Mein Geist soll nicht auf unabsehbare Zeit dem Menschen gegenüber walten, da er ja Fleisch ist. Somit sollen sich seine Tage auf hundertzwanzig Jahre belaufen.“ (1. Mose 6:3)

 

b.) Doch viele Menschen lebten hiernach länger als 120 Jahre:

Beispielsweise lebte Arphachsad 438 Jahre. Sein Sohn Salah lebte 433 Jahre. Dessen Sohn wiederum lebte 464 Jahre (1. Mose 11:12-ff.). Henoch wiederum wurde 365 Jahre (1. Mose 5:23) und sein Sohn Methụsalah wurde 969 Jahre alt (1. Mose 5:27).

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Widerspruch 103

Wer war der Hohepriester als David das Haus Gottes betrat und die Schaubrote aß?

 

a.) Ạbjathar:

Wie er — nach dem Bericht über Ạbjathar, den Oberpriester — in das Haus Gottes hineinging und die Brote der Darbringung aß, die zu essen niemandem erlaubt ist als den Priestern, und daß er davon auch den Männern gab, die bei ihm waren?““ (Markus 2:26)

 

b.) Ahimẹlechs, der Vater von Abjathar:

Indes entrann ein einziger Sohn Ahimẹlechs, des Sohnes Ạhitubs, dessen Name Ạbjathar war, und lief dann weg, um David zu folgen.“ (1. Samuel 22:20)

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Widerspruch 104

Wann gingen die Apostel zurück nach Galiläa?

a.) Sofort, weil einige zweifelten:

Die elf Jünger dagegen gingen nach Galilạ̈a zu dem Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte, und als sie ihn sahen, huldigten sie ihm, einige aber zweifelten.“ (Matthäus 28:16, 17)

b.) Nach mindestens 40 Tagen:

An diesem Abend waren die Apostel immer noch in Jerusalem. (Lukas 24:33). Jesus erschien ihnen dort und sagte ihnen, dass sie in der Stadt zu bleiben haben bis sie von der Kraft aus der Höhe angetan werden. (Lukas 24:49). „Diesen zeigte er sich auch, nachdem er gelitten hatte, durch viele sichere Beweise als lebend, indem er vierzig Tage hindurch von ihnen gesehen wurde und von den Dingen über das Königreich Gottes redete“ (Apostelgeschichte 1:3) und befahl ihnen von Jerusalem nicht zu weichen sondern auf die Verheißung des Vaters zu warten. (Apostelgeschichte1:4)

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Widerspruch 105

Wem verkauften die Midianiter Joseph?

a.) An die Ismaelịter:

Nun gingen Männer, midianịtische Kaufleute, vorbei. Daher zogen und hoben sie Joseph aus der Wassergrube herauf und verkauften dann Joseph für zwanzig Silberstücke an die Ismaelịter. Schließlich brachten diese Joseph nach Ägypten.“ (1. Mose 37:28)

b.) An dem Potiphar, dem Hofbeamten und Obersten der Leibwache Pharaos:

Die Midianịter aber verkauften ihn nach Ägypten an Pọtiphar, einen Hofbeamten Pharaos, den Obersten der Leibwache.“ (1. Mose 37:36)

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Widerspruch 106

Wer brachte Joseph nach Ägypten?

a.) Die Ismaeliten kauften Joseph und brachten ihn nach Ägypten:

Nun gingen Männer, midianịtische Kaufleute, vorbei. Daher zogen und hoben sie Joseph aus der Wassergrube herauf und verkauften dann Joseph für zwanzig Silberstücke an die Ismaelịter. Schließlich brachten diese Joseph nach Ägypten.“ (1. Mose 37:28)

b.) Die Midianịter:

Die Midianịter aber verkauften ihn nach Ägypten an Pọtiphar, einen Hofbeamten Pharaos, den Obersten der Leibwache.“ (1. Mose 37:36)

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Widerspruch 107

Ändert Gott seine Entscheidungen, bedauert sie und bereut?

 

a.) Ja, er bedauert und bereut seine Entscheidungen:

Das Wort Jehovas erging nun an Samuel und lautete: „Ich bedauere wirklich, daß ich Saul als König regieren ließ, denn er hat sich davon abgewandt, mir zu folgen, und meine Worte hat er nicht ausgeführt.“ Und es betrübte Samuel, und er schrie die ganze Nacht hindurch zu Jehova.“ (1. Samuel 15:10, 11)

Und Samuel sah Saul nicht wieder bis zu seinem Todestag, denn Samuel hatte sich der Trauer um Saul hingegeben. Was Jehova betrifft, er bedauerte, daß er Saul zum König über Israel gemacht hatte.“ (1. Samuel 15:35)

Und Jehova bedauerte, daß er Menschen auf der Erde gemacht hatte, und es schmerzte ihn in seinem Herzen.“ (1. Mose 6:6)

Und Jehova begann Bedauern zu empfinden hinsichtlich des Übels, das seinem Volk anzutun er geredet hatte.“ (2. Mose 32:14)

Und der Engel hielt seine Hand gegen Jerusalem ausgestreckt, um es zu verderben; und Jehova begann Bedauern zu empfinden wegen des Unglücks, und so sprach er zu dem Engel, der Verderben unter das Volk brachte: „Es ist genug! Laß nun deine Hand sinken.“ Und Jehovas Engel selbst befand sich gerade dicht bei der Dreschtenne Araunas, des Jebusịters.“ (2. Samuel 24:16)

b.) Nein, er bedauert und bereut seine Entscheidungen nicht:

Und überdies wird sich die Hoheit Israels nicht als falsch erweisen, und ER wird nichts bedauern, denn ER ist kein Erdenmensch, um [etwas] zu bedauern.““ (1. Samuel 15:29)

Gott ist nicht ein Mensch, daß er lügen würde, noch ein Menschensohn, daß er Bedauern empfände. Hat er es selbst gesagt und wird es nicht tun, und hat er geredet und wird es nicht ausführen?“ (4. Mose 23:19)

Jehova hat geschworen — und er wird es nicht bedauern —: „Du bist Priester auf unabsehbare Zeit Nach der Weise Melchisẹdeks!““ (Psalm 110:4)

Ich selbst, Jehova, habe geredet. Es soll kommen, und ich will handeln. Ich werde nicht nachlassen, noch wird es mir leid tun, noch werde ich Bedauern empfinden. Gemäß deinen Wegen und gemäß deinen Handlungen wird man dich gewiß richten‘ ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova.““ (Hesekiel 24:14)

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Widerspruch 108

Logikfehler: Die Bibel sagt, das für jedes Wunder, dass Moses und Aaron demonstrierte die Magier ebenfalls taten.

a.) Moses und Aaron verwandelten alles vorhandene Wasser in Blut:

Sogleich taten Moses und Aaron so, wie es Jehova geboten hatte, und er erhob den Stab und schlug das Wasser, das im Nil war, vor den Augen Pharaos und seiner Diener, und alles Wasser, das im Nil war, wurde in Blut verwandelt.“ (2. Mose 7:20)

b.) Die Magier taten das Selbe:

Doch gingen die Magie treibenden Priester Ägyptens daran, mit ihren Geheimkünsten dasselbe zu tun, so daß Pharaos Herz verstockt blieb, und er hörte nicht auf sie, so wie Jehova geredet hatte.“ (2. Mose 7:22)

Dies ist nicht möglich gewesen, da es kein Wasser mehr gab, weil bereits alles Wasser im Nil in Blut zuvor verwandelt wurde!

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Widerspruch 109

Wer tötete Saul?

 

a.) Er tötete sich selbst:

Da sprach Saul zu seinem Waffenträger: „Zieh dein Schwert, und erstich mich damit, daß nicht diese Unbeschnittenen kommen und mich tatsächlich erstechen und schimpflich behandeln.“ Und sein Waffenträger wollte nicht, denn er fürchtete sich sehr. Da nahm Saul das Schwert und stürzte sich hinein. Als sein Waffenträger sah, daß Saul gestorben war, stürzte auch er sich in sein eigenes Schwert und starb mit ihm.“ (1. Samuel 31:4, 5)

b.) Ein Amalekiter tötete ihn:

Und es geschah nach dem Tod Sauls, als David selbst vom Niederschlagen der Amalekịter zurückgekehrt war, daß David noch zwei Tage in Zịklag blieb.  Und es geschah am dritten Tag, daß, siehe, ein Mann vom Lager, von Saul her, kam, mit zerrissenen Kleidern und Erde auf seinem Kopf; und es geschah, als er zu David kam, daß er sogleich zur Erde niederfiel und sich verneigte. Und David sprach dann zu ihm: „Wo kommst du her?“, worauf er zu ihm sagte: „Aus dem Lager Israels bin ich entronnen.“ Und David sprach weiter zu ihm: „Wie ist die Sache ausgegangen? Teil es mir bitte mit.“ Darauf sagte er: „Das Volk ist aus der Schlacht geflohen, und auch viele vom Volk sind gefallen, so daß sie starben, und auch Saul und sein Sohn Jọnathan sind gestorben.“ Da sprach David zu dem jungen Mann, der es ihm mitteilte: „Wieso weißt du wirklich, daß Saul gestorben ist und auch sein Sohn Jọnathan?“ Darauf sagte der junge Mann, der es ihm mitteilte: „Unerwartet geriet ich auf den Berg Gilbọa, und da war Saul, der sich auf seinen Speer stützte; und siehe, die Wagenlenker und die Berittenen hatten ihn eingeholt. Als er sich umwandte und mich sah, da rief er mich, und ich sprach: ‚Hier bin ich!‘ Und er sagte weiter zu mir: ‚Wer bist du?‘, worauf ich zu ihm sprach: ‚Ich bin ein Amalekịter.‘ Dann sagte er: ‚Stell dich bitte neben mich, und bring mich vollends zu Tode, denn mich hat der Krampf ergriffen, da noch all meine Seele in mir ist.‘ So stellte ich mich neben ihn und brachte ihn vollends zu Tode, denn ich wußte, daß er, nachdem er gefallen war, nicht leben konnte. Dann nahm ich das Diadem, das auf seinem Haupt war, und die Armspange, die an seinem Arm war, um sie hierher zu meinem Herrn zu bringen.“ Darauf faßte David seine Kleider und zerriß sie, und desgleichen taten alle Männer, die bei ihm waren. Und sie klagten und weinten und fasteten dann bis zum Abend um Saul und um seinen Sohn Jọnathan und um das Volk Jehovas und um das Haus Israel, weil sie durch das Schwert gefallen waren. David sprach nun zu dem jungen Mann, der es ihm mitteilte: „Woher bist du?“, worauf er sagte: „Ich bin der Sohn eines ansässigen Fremdlings, eines Amalekịters.“ Da sprach David zu ihm: „Wie kam es, daß du dich nicht davor gefürchtet hast, deine Hand auszustrecken, um den Gesalbten Jehovas ins Verderben zu bringen?“ Darauf rief David einen von den jungen Männern und sagte: „Tritt herzu. Schlage ihn.“ Da schlug er ihn nieder, so daß er starb. David sprach dann zu ihm: „Deine Blutschuld sei auf deinem eigenen Haupt, denn dein eigener Mund hat gegen dich gezeugt, indem [du] sagtest: ‚Ich selbst habe den Gesalbten Jehovas vollends zu Tode gebracht.‘ ““ (2. Samuel 1:1-16)

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Widerspruch 110

Sündigen alle Menschen?

 

a.) Ja, alle Menschen sind Sünder:

Falls sie gegen dich sündigen (denn da ist kein Mensch, der nicht sündigt) und du wirklich über sie in Zorn gerätst und sie dem Feind überläßt, und die sie Wegführenden führen sie tatsächlich gefangen in das Land des Feindes, fern oder nah, weg.“ (1. Könige 8:46)

Falls sie gegen dich sündigen (denn da ist kein Mensch, der nicht sündigt) und du ihnen zürnen solltest und sie einem Feind überläßt, und die, die sie gefangennehmen, führen sie tatsächlich gefangen weg in ein fernes oder nahes Land.“ (2. Chronika 6:36)

Wer kann sagen: „Ich habe mein Herz gereinigt; ich bin rein geworden von meiner Sünde.“?“ (Sprüche 20:9)

Denn da ist kein Mensch gerecht auf der Erde, der ständig Gutes tut und nicht sündigt.“ (Prediger 7:20)

Wären Sünde das, worauf du achtest, o Jah, O Jehova, wer könnte bestehen?“ (Psalm 130:3)

Wenn wir erklären: „Wir haben keine Sünde“, führen wir uns selbst irre, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, uns die Sünden zu vergeben und uns von aller Ungerechtigkeit zu reinigen. Wenn wir erklären: „Wir haben nicht gesündigt“, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.“ (1. Johannes 1:8-10)

Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes.“ (Römer 3:23)

b.) Christen können nicht sündigen, denn sie sind aus Gott:

Wer aus Gott geboren ist, der tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt bei ihm und kann nicht sündigen, denn er ist von Gott geboren.“ (1. Johannes 3:9)

Wir wissen, dass, wer von Gott geboren ist, der sündigt nicht, sondern wer von Gott geboren ist, den bewahrt er und der Böse tastet ihn nicht an.“ (1. Johannes 5:18)

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Widerspruch 111

Wer soll wessen Last tragen?

a.) Jeder trage die Last eines Anderen:

Fahrt fort, einander die Lasten zu tragen, und so erfüllt das Gesetz des Christus.“ (Galater 6:2)

b.) Jeder trage seine eigene Last:

Denn jeder wird seine eigene Last tragen.“ (Galater 6:5)

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Widerspruch 112

Wie vielen Apostel ist Jesus nach seiner Auferstehung erschienen?

a.) 12 Apostel:

Denn ich habe euch als etwas von den ersten Dingen das übermittelt, was ich auch empfangen habe, [nämlich] daß Christus gemäß den Schriften für unsere Sünden starb und daß er begraben wurde, ja daß er gemäß den Schriften am dritten Tag auferweckt worden ist und daß er Kẹphas erschien, dann den Zwölfen.“ (1. Korinther 15:3-5)

b.) 11 Apostel:

Später aber erschien er den Elf selbst, als sie zu Tisch lagen, und er hielt ihnen ihren Unglauben und ihre Herzenshärte vor, weil sie denen nicht glaubten, die ihn, den nun von den Toten Auferweckten, gesehen hatten.“ (Markus 16:14)

und sie kehrten von der Gedächtnisgruft zurück und berichteten alle diese Dinge den Elf und allen übrigen.“ (Lukas 24:9)

Und in derselben Stunde standen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück, und sie fanden die Elf und die bei ihnen waren, versammelt.“ (Lukas 24:33)

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Widerspruch 112

Wo war Jesus nach seiner Taufe?

 

a.) Er ging 40 Tage in die Wüste:

Und sogleich trieb ihn der Geist in die Wildnis. Und er blieb vierzig Tage in der Wildnis, wurde vom Satan versucht, und er war bei den wilden Tieren, doch die Engel dienten ihm.“ (Markus 1:12, 13)

b.) Nach der Taufe, am nächsten Tag wählte Jesus zwei seiner Jünger aus. Am zweiten Tag geht er nach Galiläa und erwählt die nächsten zwei. Am dritten Tag war er auf einer Hochzeit in Kana in Galiläa. (Johannes 1:35-37, 43 und 2:1-11)

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Widerspruch 113

War das Leben des Neugeborenen Jesus in Jerusalem gefährdet?

a.) Ja. Joseph floh mit ihm nach Ägypten und blieb dort bis Herodes starb:

Als sie weggezogen waren, siehe, da erschien Jehovas Engel dem Joseph im Traum und sprach: „Steh auf, nimm das kleine Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten, und halte dich dort auf, bis ich dir Bescheid gebe; denn Herodes ist im Begriff, nach dem kleinen Kind zu suchen, um es zu vernichten.“ Da stand er auf und nahm das kleine Kind und dessen Mutter bei Nacht und zog weg nach Ägypten, und er hielt sich dort bis zum Lebensende des Herodes auf, damit erfüllt würde, was Jehova durch seinen Propheten geredet hatte, welcher sagt: „Aus Ägypten rief ich meinen Sohn.“ Als Herodes nun sah, daß er von den Astrologen überlistet worden war, geriet er in große Wut, und er sandte hin und ließ in Bẹthlehem und in dessen ganzem Gebiet alle Knaben im Alter von zwei Jahren und darunter umbringen, entsprechend der Zeit, die er von den Astrologen genau ermittelt hatte. Damals erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia geredet worden war, welcher sagt:  „Eine Stimme wurde in Rạma gehört, Weinen und viel Wehklagen; es war Rahel, die um ihre Kinder weinte, und sie wollte sich nicht trösten lassen, weil sie nicht mehr sind.“ Als Herodes gestorben war, siehe, da erschien Jehovas Engel dem Joseph in Ägypten im Traum und sprach: „Steh auf, nimm das kleine Kind und seine Mutter, und zieh in das Land Israel, denn die, die dem kleinen Kind nach der Seele trachteten, sind tot.“ Da stand er auf und nahm das kleine Kind und dessen Mutter und kam in das Land Israel. Als er aber hörte, daß Archelạus an Stelle seines Vaters Herodes als König von Judạ̈a regierte, fürchtete er sich, dorthin zu gehen. Da er außerdem im Traum eine göttliche Warnung erhielt, zog er sich in das Gebiet von Galilạ̈a zurück, und [dort] angekommen, wohnte er in einer Stadt namens Nạzareth, damit erfüllt würde, was durch die Propheten geredet worden war: „Er wird Nazarẹner genannt werden.““ (Matthäus 2:13-23)

b.) Nein. Seine Familie floh nirgendwo hin. Sie zeigten friedlich ihm den Tempel in Jerusalem nach dem jüdischen Brauch und kehrten nach Galiläa zurück:

Als nun acht Tage voll wurden und er beschnitten werden sollte, wurde ihm auch der Name Jesus gegeben, der Name, den der Engel genannt hatte, bevor er im Schoß empfangen worden war. Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz Mose voll wurden, brachten sie ihn nach Jerusalem hinauf, um ihn Jehova darzustellen, so wie es in Jehovas Gesetz geschrieben steht: „Alles Männliche, das einen Mutterschoß öffnet, soll Jehova heilig genannt werden“, und um ein Schlachtopfer darzubringen gemäß dem, was in dem Gesetz Jehovas gesagt ist: „Ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.“ Und siehe, da war ein Mensch in Jerusalem namens Sịmeon, und dieser Mensch war gerecht und ehrfurchtsvoll und wartete auf Israels Trost, und heiliger Geist war auf ihm. Ferner war ihm von Gott durch den heiligen Geist geoffenbart worden, daß er den Tod nicht sehen werde, bevor er den Christus Jehovas gesehen hätte. Unter der Macht des Geistes kam er nun in den Tempel; und als die Eltern das kleine Kind, Jesus, hereinbrachten, um mit ihm nach dem gewohnten Brauch des Gesetzes zu verfahren, da nahm er es selbst in seine Arme und segnete Gott und sprach: „Nun, Souveräner Herr, entläßt du deinen Sklaven in Frieden, deiner Erklärung gemäß; denn meine Augen haben dein Mittel zur Rettung gesehen, das du angesichts aller Völker bereitet hast, ein Licht zur Beseitigung des Schleiers von den Nationen und eine Herrlichkeit deines Volkes Israel.“ Und sein Vater und seine Mutter wunderten sich fortgesetzt über die Dinge, die über ihn geredet wurden. Auch segnete Sịmeon sie, sprach aber zu Maria, seiner Mutter: „Siehe! Dieser ist in Israel zum Fall und Wiederaufstehen vieler gesetzt und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird (ja, ein langes Schwert wird deine eigene Seele durchdringen), damit die Überlegungen vieler Herzen enthüllt werden.“ Nun war da Anna, eine Prophetin, Phạnuëls Tochter, aus dem Stamm Ạscher (diese Frau war an Jahren schon vorgerückt und hatte nach ihrer Jungfrauschaft sieben Jahre mit einem Ehemann gelebt, und sie war eine Witwe, nun vierundachtzig Jahre alt), die niemals im Tempel fehlte und Nacht und Tag mit Fasten und Flehen heiligen Dienst darbrachte.  Und gerade in jener Stunde trat sie herzu und begann Gott Dank zu zollen und zu allen, die auf die Befreiung Jerusalems warteten, von [dem Kind] zu reden. Als sie dann alles nach dem Gesetz Jehovas ausgeführt hatten, kehrten sie nach Galilạ̈a in ihre eigene Stadt Nạzareth zurück.  Und das kleine Kind wuchs heran und erstarkte, wurde mit Weisheit erfüllt, und Gottes Gunst war weiterhin auf ihm.“ (Lukas 2:21-40)

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Widerspruch 114

Wie reagierten die Jünger, als Jesus über das Wasser ging?

 

a.) Sie vielen vor ihm nieder und sagten, dass er Gottes Sohn ist:

Die im Boot waren, huldigten ihm dann, indem sie sprachen: „Du bist wirklich Gottes Sohn.““ (Matthäus 14:33)

b.) Sie waren beunruhigt und ihre Herzen waren erstarrt:

Und er stieg zu ihnen in das Boot, und der Wind ließ nach. Darüber waren sie bei sich selbst überaus erstaunt, denn sie hatten die Bedeutung der Brote nicht erfaßt, sondern ihr Herz blieb im Verständnis abgestumpft.“ (Markus 6:51, 52)

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Widerspruch 115

Darf ein Mensch dem Wort Gottes etwas hinzufügen oder wegnehmen?

a.) Kein Mensch darf den Geboten Gottes etwas hinzufügen oder wegnehmen:

Ihr sollt nichts zu dem Wort hinzufügen, das ich euch gebiete, noch sollt ihr davon wegnehmen, um so die Gebote Jehovas, eures Gottes, die ich euch gebiete, zu halten.“ (5. Mose 4:2)

Jedes Wort, das ich euch gebiete, solltet ihr sorgfältig tun. Ihr sollt nichts hinzufügen noch davon wegnehmen.“ (5. Mose 12:32)

Füge nichts zu seinen Worten hinzu, damit er dich nicht zurechtweist und damit du nicht als Lügner erfunden werden müßtest.“ (Sprüche 30:6)

Geht nicht über das hinaus, was geschrieben steht.“ (1. Korinther 4:6)

b.) Jesus hat als Mensch den Geboten Gottes etwas hinzugetan und weggenommen:

Ihr habt gehört, daß zu denen, die in alten Zeiten lebten, gesagt wurde: ‚Du sollst nicht morden; wer immer aber einen Mord begeht, wird dem Gerichtshof Rechenschaft geben müssen.‘ Doch ich sage euch, daß jeder, der seinem Bruder fortgesetzt zürnt, dem Gerichtshof Rechenschaft wird geben müssen.“ (Matthäus 5:21, 22)

Ihr habt gehört, daß gesagt wurde: ‚Du sollst nicht ehebrechen.‘ Ich aber sage euch, daß jeder, der fortwährend eine Frau ansieht, um so in Leidenschaft zu ihr zu entbrennen, in seinem Herzen schon mit ihr Ehebruch begangen hat.“ (Matthäus 5:27, 28)

Außerdem ist gesagt worden: ‚Wer immer sich von seiner Frau scheiden läßt, gebe ihr ein Scheidungszeugnis.‘ Doch ich sage euch, daß jeder, der sich von seiner Frau scheiden läßt, ausgenommen wegen Hurerei, sie dem Ehebruch aussetzt, und wer eine Geschiedene heiratet, begeht Ehebruch.“ (Matthäus 5:31, 32)

Ferner habt ihr gehört, daß zu denen, die in alten Zeiten lebten, gesagt wurde: ‚Du sollst nicht schwören, ohne entsprechend zu handeln, sondern du sollst Jehova deine Gelübde bezahlen.‘ Doch ich sage euch: Schwört überhaupt nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron.“ (Matthäus 5:33, 34)

Ihr habt gehört, daß gesagt wurde: ‚Auge um Auge und Zahn um Zahn.‘ Doch ich sage euch: Widersteht nicht dem, der böse ist, sondern wenn dich jemand auf deine rechte Wange schlägt, so wende ihm auch die andere zu.“ (Matthäus 5:38, 39)

Ihr habt gehört, daß gesagt wurde: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.‘ Doch ich sage euch: Fahrt fort, eure Feinde zu lieben und für die zu beten, die euch verfolgen.“ (Matthäus 5:43, 44)

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Widerspruch 116

Führt Gott Menschen in die Versuchung und stellt sie auf die Probe?

a.) Ja, Gott führt Menschen in die Versuchung und stellt sie auf die Probe:

Nach diesen Geschichten versuchte Gott Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich.“ (1. Mose 22:1)

Dort setzte ER für sie eine Bestimmung und Rechtssache fest, und dort stellte er sie auf die Probe.“ (2. Mose 15:25) 

 

Da sagte Jehova zu Moses: „Siehe, ich lasse euch Brot von den Himmeln regnen; und das Volk soll ausziehen und auflesen, jeder seine Menge Tag für Tag, damit ich sie auf die Probe stelle, ob sie in meinem Gesetz wandeln werden oder nicht.“ (2. Mose 16:4)

 

Und bringe uns nicht in Versuchung, sondern befreie uns von dem, der böse ist.“ (Matthäus 6:13)

Und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir selbst vergeben jedem, der uns verschuldet ist; und bringe uns nicht in Versuchung.“ (Lukas 11:4)

Weil du das Wort über mein Ausharren bewahrt hast, will ich auch dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über die ganze bewohnte Erde kommen soll, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen.“ (Offenbarung 3:10)

Und du sollst des ganzen Weges gedenken, den Jehova, dein Gott, dich diese vierzig Jahre in der Wildnis hat wandern lassen, um dich zu demütigen, um dich auf die Probe zu stellen, damit er erkenne, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht.“ (5. Mose 8:2)

Denn du hast uns geprüft, o Gott; Du hast uns geläutert, wie wenn man Silber läutert.“ (Psalm 66:10)

„ … denn Jehova, euer Gott, stellt euch auf die Probe, um zu erkennen, ob ihr Jehova, euren Gott, mit eurem ganzen Herzen und eurer ganzen Seele liebt.“ (5. Mose 13:3)

Ich kenne deine Taten und deine mühevolle Arbeit und dein Ausharren und [weiß,] daß du schlechte Menschen nicht ertragen kannst und daß du diejenigen auf die Probe gestellt hast, die sagen, sie seien Apostel, es aber nicht sind, und du hast sie als Lügner erfunden.“ (Offenbarung 2:2)

Weil du das Wort über mein Ausharren bewahrt hast, will ich auch dich bewahren vor der Stunde der Erprobung, die über die ganze bewohnte Erde kommen soll, um die auf die Probe zu stellen, die auf der Erde wohnen.“ (Offenbarung 3:10)

b.) Nein, Gott führt Menschen nicht in die Versuchung und stellt sie nicht auf die Probe:

Keine Versuchung hat euch ergriffen, ausgenommen eine allgemein menschliche. Gott aber ist treu, und er wird nicht zulassen, daß ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung wird er auch den Ausweg schaffen, damit ihr sie ertragen könnt.“ (1. Korinther 10:13)

Keiner sage, wenn er versucht wird: „Ich werde von Gott versucht.“ Denn Gott kann nicht von üblen Dingen versucht werden, noch versucht er selbst irgend jemand.“ (Jakobus 1:13)

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Widerspruch 117

Dürfen Menschen Gott auf die Probe stellen?

a.) Ja, Menschen sollen Gott auf die Probe stellen:

Bringt alle Zehnten in das Vorratshaus, damit schließlich Speise in meinem Haus ist; und stellt mich bitte darin auf die Probe“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen, „ob ich euch nicht die Schleusen der Himmel öffnen und tatsächlich Segen über euch ausschütten werde, bis kein Bedarf mehr ist.““ (Maleachi 3:10)

b.) Nein, Menschen dürfen Gott nicht auf die Probe stellen:

„Ihr sollt Jehova, euren Gott, nicht auf die Probe stellen in der Weise, wie ihr ihn in Mạssa auf die Probe stelltet.“ (5. Mose 6:16)

 

„Jesus sprach zu ihm: „Wieder steht geschrieben: ‚Du sollst Jehova, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.‘ ““ (Matthäus 4:7)

„Jesus gab ihm zur Antwort: „Es heißt: ‚Du sollst Jehova, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.‘ ““ (Lukas 4:12)

„Laßt uns Jehova auch nicht auf die Probe stellen, wie [ihn] einige von ihnen auf die Probe stellten, so daß sie durch die Schlangen umkamen.“ (1. Korinther 10:9)

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Widerspruch 118:

Dürfen Christen einander richten?

a.) Ja, Christen sollen einander richten:

Denn was habe ich damit zu tun, die, die draußen sind, zu richten? Richtet ihr nicht die, die drinnen sind, während Gott die richtet, die draußen sind?“ (1. Korinther 5:12, 13)

Ich sage [es] zu eurer Beschämung. Ist denn wirklich nicht e i n Weiser unter euch, der zwischen seinen Brüdern richten kann, sondern Bruder geht mit Bruder vor Gericht, und das vor Ungläubige?“ (1. Korinther 6:5, 6)

b.) Nein, Christen ist verboten einander zu richten:

Hört auf zu richten, damit ihr nicht gerichtet werdet; denn mit dem Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit dem Maß, mit dem ihr meßt, wird man euch messen.“ (Matthäus 7:1, 2)

Hört überdies auf zu richten, und ihr werdet bestimmt nicht gerichtet werden; und hört auf zu verurteilen, und ihr werdet bestimmt nicht verurteilt werden.“ (Lukas 6:37)

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Widerspruch 119:

Sollen Gottes Diener sich fürchten?

 

a.) Ja:

Ich will euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, der nach dem Töten Gewalt hat, in die Gehẹnna zu werfen. Ja, ich sage euch, diesen fürchtet.“ (Lukas 12:4, 5)

In den Tagen seines Fleisches brachte Christus Flehen und auch Bitten mit starkem Schreien und Tränen vor dem dar, der ihn aus dem Tod erretten konnte, und er wurde wegen seiner Gottesfurcht erhört.“ (Hebräer 5:7)

Seid gleich freien Menschen, und behaltet doch eure Freiheit nicht als einen Deckmantel für Schlechtigkeit, sondern als Sklaven Gottes. Ehrt [Menschen] von allen Arten, habt Liebe zur ganzen Bruderschaft, habt Gottesfurcht, ehrt den König.“ (1. Petrus 2:16, 17)

Die Furcht Jehovas ist der Weisheit Anfang. Alle, die sie üben, haben gute Einsicht. Sein Lobpreis besteht für immer.“ (Psalm 111:10)

Die Furcht Jehovas bedeutet das Böse hassen. Selbsterhöhung und Stolz und den schlechten Weg und den verkehrten Mund habe ich gehaßt.“ (Sprüche 8:13)

Da wir also diese Verheißungen haben, Geliebte, so laßt uns uns selbst reinigen von jeder Befleckung des Fleisches und Geistes, indem wir die Heiligkeit in der Furcht Gottes vervollkommnen.“ (2. Korinther 7:1)

b.) Nein:

Furcht gibt es nicht in der Liebe, sondern vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, weil die Furcht hemmend wirkt. In der Tat, wer sich fürchtet, ist nicht vollkommen gemacht worden in der Liebe.“ (1. Johannes 4:18)

Denn ihr habt nicht einen Geist der Sklaverei empfangen, der wiederum Furcht erweckt, sondern ihr habt einen Geist der Annahme an Sohnes Statt empfangen, durch welchen Geist wir ausrufen: „Abba, Vater!““ (Römer 8:15)

Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern den der Kraft und der Liebe und des gesunden Sinnes.“ (2. Timotheus 1:7)

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Widerspruch 120

Dürfen Christen sich als Führer sehen?

a.) Nein, Christus ist allein Führer:

Auch laßt euch nicht ‚Führer‘ nennen, denn e i n e r ist euer Führer, der Christus.“ (Matthäus 23:10)

b.) Ja, Christen dürfen Führer sein:

Gedenkt derer, die unter euch die Führer sind, die das Wort Gottes zu euch geredet haben, und während ihr den Ausgang [ihres] Wandels genau betrachtet, ahmt [ihren] Glauben nach.“ (Hebräer 13:7)

Gehorcht denen, die unter euch die Führung übernehmen, und seid unterwürfig, denn sie wachen beständig über eure Seelen als solche, die Rechenschaft ablegen werden, damit sie dies mit Freude und nicht mit Seufzen tun mögen, denn das wäre euch zum Schaden.“ (Hebräer 13:17)

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Widerspruch 121

Dürfen Christen sich als Lehrer betrachten?

a.) Nein, Christus ist allein der Lehrer:

Ihr aber, laßt euch nicht Lehrer nennen, denn e i n e r ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid.“ (Matthäus 23:8)

b.) Ja, Paulus sah sich als Lehrer an:

Für dieses Zeugnis wurde ich zum Prediger und Apostel eingesetzt — ich rede die Wahrheit, ich lüge nicht —, zum Lehrer der Nationen in bezug auf Glauben und Wahrheit.“ (1. Timotheus 2:7)

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Widerspruch 122

Dürfen Christen sich als geistiger Vater betrachten?

a.) Nein, Gott ist allein der Vater:

Desweiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn e i n e r ist euer Vater, der himmlische.“ (Matthäus 23:9)

b.) Ja, Paulus sah sich als Vater aller Christen an:

Denn obwohl ihr zehntausend Erzieher in Christus haben mögt, [habt ihr] bestimmt nicht viele Väter; denn in Christus Jesus bin ich durch die gute Botschaft euer Vater geworden. Ich bitte euch daher inständig: Werdet meine Nachahmer.“ (1. Korinther 4:15, 16)

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Widerspruch 123

Ist es gerecht Böses mit dem Bösen zu vergelten?

a.) Ja, es ist gerecht, denn Gott handelt auch so:

Dabei wird in Betracht gezogen, daß es von seiten Gottes gerecht ist, denen, die euch Drangsal bereiten, mit Drangsal zu vergelten.“ (2. Thessalonicher 1:6)

b.) Nein, es ist nicht gerecht, denn man soll das Böse stets mit dem Guten besiegen:

Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Laß dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse stets mit dem Guten.“ (Römer 12:17, 21)

Seht zu, daß niemand Böses mit Bösem vergelte, sondern jagt allezeit dem Guten nach gegeneinander und allen anderen gegenüber.“ (1. Thessalonicher 5:15)

Vergeltet nicht Schädigendes mit Schädigendem noch Beschimpfung mit Beschimpfung, sondern im Gegenteil, verleiht Segen, weil ihr zu diesem [Lauf] berufen worden seid, damit ihr Segen erbt.“ (1. Petrus 3:9)

Dies ist gerade deswegen ein Widerspruch, weil Christen die gerechten Maßstäbe Gottes sowie seine Persönlichkeit widerspiegeln sollen. Wenn es für Gott gerecht ist, dass Böse mit dem Bösen zu vergelten, kann es nicht für Menschen eine Sünde sein!

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Widerspruch 124

Ist die Liebe eifersüchtig? (Gott IST Liebe, 1. Johannes 4:16)

 

a.) Nein, die Liebe ist nicht eifersüchtig:

Die Liebe ist langmütig und gütig. Die Liebe ist nicht eifersüchtig, sie prahlt nicht, bläht sich nicht auf, benimmt sich nicht unanständig, blickt nicht nach ihren eigenen Interessen aus.“ (1. Korinther 13:4, 5)

b.) Ja, die Liebe ist eifersüchtig:

… denn Jehova, dessen Name Eifersüchtiger ist, er ist ein eifernder Gott.“ (2. Mose 34:14)

Sie haben mich ihrerseits zur Eifersucht gereizt mit dem, was kein Gott ist; Sie haben mich gereizt mit ihren nichtigen Götzen; Und ich meinerseits werde sie zur Eifersucht reizen mit dem, was kein Volk ist; Mit einer unverständigen Nation werde ich sie kränken.“ (5. Mose 32:21)

Oder „reizen wir Jehova zur Eifersucht“? Wir sind doch nicht etwa stärker als er?“ (1. Korinther 10:22)

Denn wo es Eifersucht und Streitsucht gibt, da gibt es Unordnung und alles Schlechte.“ (Jakobus 3:16)

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Widerspruch 125

Verfolgt Liebe den eigenen Willen und die eigenen Interessen? (Gott IST Liebe, 1. Johannes 4:16)

a.) Ja, Liebe verfolgt den eigenen Willen und den eigenen Interessen:

Das ist vortrefflich und annehmbar in den Augen Gottes, unseres Retters, dessen Wille es ist, daß alle Arten von Menschen gerettet werden und zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ (1. Timotheus 2:3, 4)

Denn das ist der Wille Gottes, daß ihr durch Gutestun das Gerede der Unwissenheit der unvernünftigen Menschen zum Schweigen bringt.“ (1. Petrus 2:15)

Dies ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, daß ich von allem, was er mir gegeben hat, nichts verliere, sondern daß ich es am letzten Tag zur Auferstehung bringe. Denn dies ist der Wille meines Vaters, daß jeder, der den Sohn sieht und Glauben an ihn ausübt, ewiges Leben habe, und ich will ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen.““ (Johannes 6:39, 40)

Wieder ging er hin, zum zweiten Mal, und betete, indem er sprach: „Mein Vater, wenn es nicht möglich ist, daß dieser vorübergehe, ohne daß ich ihn trinke, so geschehe dein Wille.“ (Matthäus 26:42)

Dein Königreich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf der Erde.“ (Matthäus 6:10)

b.) Nein, Liebe verfolgt nicht den eigenen Willen und den eigenen Interessen:

Die Liebe ist langmütig und gütig. Die Liebe ist nicht eifersüchtig, sie prahlt nicht, bläht sich nicht auf, benimmt sich nicht unanständig, blickt nicht nach ihren eigenen Interessen aus.“ (1. Korinther 13:4, 5)

Jeder suche fortwährend nicht seinen eigenen [Vorteil], sondern den des anderen.“ (1. Korinther 10:24)

Indem ihr nicht nur die eigenen Dinge in eurem Interesse im Auge behaltet, sondern auch persönlich Interesse zeigt für die der anderen.“ (Philipper 2:4)

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Widerspruch 126

Lässt die Liebe sich aufreizen, übt sie Rache? (Gott IST Liebe, 1. Johannes 4:16)

a.) Ja, Liebe lässt sich aufreizen und sie verübt Rache:

Dieser Dinge wegen kommt der Zorn Gottes.“ (Kolosser 3:6)

Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her gegen alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen geoffenbart, die die Wahrheit in ungerechter Weise unterdrücken.“ (Römer 1:18)

Laßt euch von niemandem mit leeren Worten betrügen, denn wegen der vorhin erwähnten Dinge kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams.“ (Epheser 5:6)

Wer Glauben an den Sohn ausübt, hat ewiges Leben; wer dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“ (Johannes 3:36)

Nun wurde das Volk wie Menschen, die vor den Ohren Jehovas über etwas Übles zu klagen haben. Als Jehova es zu hören bekam, da entbrannte sein Zorn, und ein Feuer Jehovas begann gegen sie aufzuflammen und am äußersten Ende des Lagers einige zu verzehren.“ (4. Mose 11:1)

Denn ein Feuer ist entzündet worden in meinem Zorn, Und es wird brennen bis hinab zum Scheọl, zum tiefsten Ort, Und es wird die Erde verzehren und ihren Ertrag Und wird die Grundfesten der Berge in Brand setzen.“ (5. Mose 32:22)

Darum hörte Jehova und geriet in heftigen Zorn; Und Feuer, es entzündete sich gegen Jakob, Und Zorn stieg auch auf gegen Israel.“ (Psalm 78:21)

Und der Zorn Gottes begann zu entbrennen, weil er ging; und Jehovas Engel stellte sich dann in den Weg, um ihm zu widerstehen.“ (4. Mose 22:22)

Mein ist Rache und Vergeltung. Zur bestimmten Zeit wird ihr Fuß wanken, Denn der Tag ihres Unheils ist nahe, Und die Ereignisse, bereit für sie, eilen herbei.‘“ (5. Mose 32:35)

Sagt zu denen, die ängstlichen Herzens sind: „Seid stark. Fürchtet euch nicht. Seht, euer eigener Gott, mit Rache wird er kommen, ja Gott mit Vergeltung.“ (Jesaja 35:4)

Jehova ist ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert und Rache nimmt; Jehova nimmt Rache und ist zum Grimm geneigt. Jehova nimmt Rache an seinen Widersachern, und er grollt seinen Feinden.“ (Nahum 1:2)

Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.““ (Hebräer 10:30)

b.) Nein, Liebe lässt sich nicht aufreizen und sie verübt keine Rache:

Die Liebe ist langmütig und gütig. Die Liebe ist nicht eifersüchtig, sie prahlt nicht, bläht sich nicht auf, benimmt sich nicht unanständig, blickt nicht nach ihren eigenen Interessen aus, läßt sich nicht aufreizen. Sie rechnet das Böse nicht an.“ (1. Korinther 13:4, 5)

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Widerspruch 127

Rechnet Liebe das Böse an? (Gott IST Liebe, 1. Johannes 4:16)

a.) Nein, sie rechnet nicht das Böse an:

Die Liebe ist langmütig und gütig. Die Liebe ist nicht eifersüchtig, sie prahlt nicht, bläht sich nicht auf, benimmt sich nicht unanständig, blickt nicht nach ihren eigenen Interessen aus, läßt sich nicht aufreizen. Sie rechnet das Böse nicht an.“ (1. Korinther 13:4, 5)

Werdet aber gütig zueinander, voll zarten Erbarmens, einander bereitwillig vergebend, so wie auch Gott euch durch Christus bereitwillig vergeben hat.“ (Epheser 4:32)

Fahrt fort, einander zu ertragen und einander bereitwillig zu vergeben, wenn jemand Ursache zu einer Klage gegen einen anderen hat. So, wie Jehova euch bereitwillig vergeben hat, so tut auch ihr.“ (Kolosser 3:13)

b.) Ja, sie rechnet das Böse an:

Bringe mich zurecht, o Jehova, doch nach Recht; nicht in deinem Zorn, damit du mich nicht zunichte machst.“ (Jeremia 10:24)

Mein ist Rache und Vergeltung. Zur bestimmten Zeit wird ihr Fuß wanken, Denn der Tag ihres Unheils ist nahe, Und die Ereignisse, bereit für sie, eilen herbei.‘“ (5. Mose 32:35)

Darum hörte Jehova und geriet in heftigen Zorn; Und Feuer, es entzündete sich gegen Jakob, Und Zorn stieg auch auf gegen Israel.“ (Psalm 78:21)

Sagt zu denen, die ängstlichen Herzens sind: „Seid stark. Fürchtet euch nicht. Seht, euer eigener Gott, mit Rache wird er kommen, ja Gott mit Vergeltung.“ (Jesaja 35:4)

Jehova ist ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert und Rache nimmt; Jehova nimmt Rache und ist zum Grimm geneigt. Jehova nimmt Rache an seinen Widersachern, und er grollt seinen Feinden.“ (Nahum 1:2)

Die Zahl der Bibelverse, die man anführen könnte, sind unzählbar. Gerade das Alte Testament ist voll von den Strafen und Plagen Gottes, die er über die Menschen gebracht hat, weil er das Böse, ihre Sünden, angerechnet hat.

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Widerspruch 128:

Dürfen Gottes Diener andere verfluchen?

a.) Ja, sie dürfen einander verfluchen:

Verflucht sei jeder von denen, die dich verfluchen, und gesegnet sei jeder von denen, die dich segnen.““ (1. Mose 27:29)

Dann ließ Jọsua zu jener besonderen Zeit einen Eid aussprechen, indem [er] sagte: „Verflucht sei der Mann vor Jehova, der aufsteht und diese Stadt, ja Jẹricho, tatsächlich baut! Unter Einbuße seines Erstgeborenen lege er deren Grundlage, und unter Einbuße seines Jüngsten stelle er ihre Tore auf.““ (Josua 6:26)

„‚Verflucht ist der Mann, der ein geschnitztes Bild oder ein gegossenes Standbild macht, etwas Verabscheuungswürdiges für Jehova, das Machwerk der Hände eines Arbeiters in Holz und Metall, und der es in einem Versteck aufgestellt hat.‘ (Und alles Volk soll antworten und sprechen: ‚Amen!‘) ‚Verflucht ist, wer seinen Vater oder seine Mutter mit Verachtung behandelt.‘ (Und alles Volk soll sprechen: ‚Amen!‘) ‚Verflucht ist, wer die Grenzmarkierung seines Mitmenschen zurücksetzt.‘ (Und alles Volk soll sprechen: ‚Amen!‘) ‚Verflucht ist, wer den Blinden auf dem Weg irreführt.‘ (Und alles Volk soll sprechen: ‚Amen!‘) ‚Verflucht ist, wer das Recht eines ansässigen Fremdlings, eines vaterlosen Knaben und einer Witwe beugt.‘ (Und alles Volk soll sprechen: ‚Amen!‘) ‚Verflucht ist, wer sich zur Frau seines Vaters legt, denn er hat den Rocksaum seines Vaters aufgedeckt.‘ (Und alles Volk soll sprechen: ‚Amen!‘) ‚Verflucht ist, wer sich zu irgendeinem Tier legt.‘ (Und alles Volk soll sprechen: ‚Amen!‘) ‚Verflucht ist, wer sich zu seiner Schwester, der Tochter seines Vaters oder der Tochter seiner Mutter, legt.‘ (Und alles Volk soll sprechen: ‚Amen!‘) ‚Verflucht ist, wer sich zu seiner Schwiegermutter legt.‘ (Und alles Volk soll sprechen: ‚Amen!‘) ‚Verflucht ist, wer seinen Mitmenschen von einem Versteck aus erschlägt.‘ (Und alles Volk soll sprechen: ‚Amen!‘) ‚Verflucht ist, wer eine Bestechung annimmt, um eine Seele zu erschlagen, wenn es unschuldiges Blut ist.‘ (Und alles Volk soll sprechen: ‚Amen!‘) ‚Verflucht ist, wer die Worte dieses Gesetzes nicht in Kraft erhält, indem er sie tut.‘ (Und alles Volk soll sprechen: ‚Amen!‘)“ (5. Mose 27:15-26)

Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.“ (Galater 1:8, 9)

Wer keine Zuneigung zum Herrn hat, der sei verflucht. O unser Herr, komm!“ (1. Korinther 16:22)

b.) Nein, sie dürfen nicht einander verfluchen:

Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Fahrt fort, eure Feinde zu lieben, denen Gutes zu tun, die euch hassen, die zu segnen, die euch fluchen, für die zu beten, die euch beleidigen.“ (Lukas 6:27, 28)

Segnet weiterhin die, die [euch] verfolgen; segnet, und verflucht nicht.“ (Römer 12:14)

Hört das Wort Jehovas, o Söhne Israels, denn Jehova hat einen Rechtsfall mit den Bewohnern des Landes, denn es ist keine Wahrheit und keine liebende Güte und keine Gotteserkenntnis im Land. Fluchen und Betrügen und Morden und Stehlen und Ehebrechen, das ist ausgebrochen, und Taten des Blutvergießens haben an andere Taten des Blutvergießens gereicht.“ (Hosea 4:1, 2)

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Widerspruch 129

Kommt der Gerichtstag Gottes wie ein Dieb in der Nacht für wahre Christen?

 

a.) Ja, er kommt wie ein Dieb in der Nacht, da niemand Tag und Stunde kennt:

Was nun die Zeiten und die Zeitabschnitte betrifft, Brüder, braucht euch nichts geschrieben zu werden. Denn ihr selbst wißt sehr wohl, daß Jehovas Tag genauso kommt wie ein Dieb in der Nacht.“ (1. Thessalonicher 5:1, 2)

Von jenem Tag und jener Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater.“ (Matthäus 24:36)

Doch Jehovas Tag wird kommen wie ein Dieb, an welchem [Tag] die Himmel mit zischendem Geräusch vergehen werden, die Elemente aber werden vor Gluthitze aufgelöst, und die Erde und die Werke auf ihr werden aufgedeckt werden.“ (2. Petrus 3:10)

 

b.) Nein, er kommt nicht wie ein Dieb in der Nacht:

Ihr aber, Brüder, ihr seid nicht in Finsternis, so daß jener Tag euch so überfalle, wie er Diebe überfallen würde.“ (1. Thessalonicher 5:4)

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Widerspruch 130

Fügt der Segen Jehovas Schmerz hinzu?

 

a.) Nein, er fügt keinen Schmerz hinzu:

Der Segen Jehovas — er macht reich, und keinen Schmerz fügt er ihm hinzu.“ (Sprüche 10:22)

 

b.) Ja, denn der Segen Jehovas war die Weisheit Salomos. Durch die steigende Weisheit und Erkenntnis wuchs auch der Schmerz; ebenso erkannte erst Paulus durch das Gesetz die Sünde, und damit Schmerz und Tod:

Und ganz Israel hörte schließlich von der richterlichen Entscheidung, die der König Salomo gefällt hatte; und Furcht vor dem König ergriff sie, denn sie sahen, daß die Weisheit Gottes in ihm war, um Recht zu üben.“ (1. Könige 3:28)

 

Ich, ja ich, redete mit meinem Herzen, indem [ich] sprach: „Siehe! Ich selbst habe sehr an Weisheit zugenommen, mehr als irgend jemand, der sich vor mir in Jerusalem befand, und mein Herz, es hat sehr viel Weisheit und Erkenntnis gesehen.“ Und dann gab ich mein Herz hin, um Weisheit zu erkennen und Wahnsinn zu erkennen, und ich habe Narrheit kennengelernt, daß auch dies ein Haschen nach Wind ist. Denn in der Fülle von Weisheit gibt es eine Fülle von Verdruß, so daß, wer Erkenntnis mehrt, Schmerz mehrt.“ (Prediger 1:16-18)

Tatsächlich hätte ich die Sünde nicht kennengelernt, wenn nicht das GESETZ gewesen wäre; und ich hätte zum Beispiel die Begierde nicht erkannt, wenn das GESETZ nicht gesagt hätte: „Du sollst nicht begehren.“ Die Sünde aber, die durch das Gebot Anlaß erhielt, bewirkte in mir jederlei Begierde, denn ohne Gesetz war [die] Sünde tot.  In der Tat, ich war einst ohne Gesetz lebendig; als aber das Gebot gekommen war, lebte die Sünde wieder auf, ich aber starb.  Und das Gebot, das zum Leben [gegeben] war, dieses erwies sich mir zum Tod. Denn [die] Sünde, die durch das Gebot Anlaß erhielt, verführte mich und tötete mich durch dieses.“ (Römer 7:7-11)

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Widerspruch 131

Durch wessen Namen bekommen Christen Rettung?

a.) Durch Jehovas Namen:

Die Sonne wird in Finsternis verwandelt werden und der Mond in Blut, ehe der große und glanzvolle Tag Jehovas gekommen sein wird. Und jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden.“ (Apostelgeschichte 2:20, 21)

b.) Durch Jesus Namen:

Dieser ist‚ der Stein, der von euch Bauleuten verächtlich behandelt wurde, der das Haupt der Ecke geworden ist‘. Überdies gibt es in keinem anderen Rettung, denn es gibt keinen anderen Namen unter dem Himmel, der unter [den] Menschen gegeben worden ist, durch den wir gerettet werden sollen.“ (Apostelgeschichte 4:11, 12)

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Widerspruch 132

Wem gehört das Christenvolk?

a.) Jehova gehört das Volk:

So kamen sie zu den Nationen, wohin sie kamen, und man entweihte dann meinen heiligen Namen, indem [man] mit Bezug auf sie sagte: ‚Diese sind das Volk Jehovas, und aus seinem Land sind sie ausgegangen.‘ Und es wird mir leid tun um meinen heiligen Namen, den das Haus Israel entweiht hat unter den Nationen, wohin sie gekommen sind.““ (Hesekiel 36:20, 21)

„Was Jehova betrifft, er hat dich veranlaßt, heute zu sagen, daß du sein Volk werden wirst, ein besonderes Eigentum, so wie er es dir verheißen hat, und daß du alle seine Gebote beobachten wirst“ (5. Mose 26:18)

„An diesem Tag bist du das Volk Jehovas, deines Gottes, geworden. “ (5. Mose 27:9)

b.) Jesus gehört das Volk:

Sie wird einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk von ihren Sünden erretten.““ (Matthäus 1:21)

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Widerspruch 133

Wer ist das Alpha und Omega?

a.) Jehova ist das Alpha und Omega:

„„Ich bin das Ạlpha und das Ọmega“, spricht Jehova Gott, „[der,] der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.““ (Offenbarung 1:8)

b.) Jesus ist das Alpha und Omega:

Und der, der auf dem Thron saß, sprach: „Siehe! Ich mache alle Dinge neu.“ Auch sagt er: „Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.“ Und er sprach zu mir: „Sie sind geschehen! Ich bin das Ạlpha und das Ọmega, der Anfang und das Ende. Wen dürstet, dem will ich kostenfrei vom Quell des Wassers des Lebens geben.“ (Offenbarung 21:5, 6) 

Siehe! Ich komme eilends, und ich habe den Lohn, den ich gebe, bei mir, um einem jeden zu erstatten, wie sein Werk ist. Ich bin das Ạlpha und das Ọmega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.“ (Offenbarung 22:12, 13)

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Widerspruch 134

Wer ist das Lamm?

a.) Jehova:

Und ich sah keinen Tempel darin, denn Jehova Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel und das Lamm.“ (Offenbarung 21:22)

b.) Jesus:

Am nächsten Tag sah er Jesus auf sich zukommen, und er sprach: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!“ (Johannes 1:29)

Am nächsten Tag stand Johạnnes wieder mit zwei seiner Jünger da, und während er auf Jesus blickte, der daherkam, sprach er: „Siehe, das Lamm Gottes!““ (Johannes 1:35, 36)

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Widerspruch 135

Wurde vor oder nach Gott ein anderer Gott gebildet?

a.) Nein, es wurde kein Gott vor oder nach ihm gebildet:

„Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir war weiterhin keiner.“ (Jesaja 43:10)

b.) Ja, es wurden Götter vor und nach Gott gebildet und diese wurden von Gott selbst als solche ernannt:

Gott bezieht Stellung in der Gemeinde des Göttlichen; Inmitten der Götter richtet er.“ (Psalm 82:1)

Ich selbst habe gesagt: ‚Ihr seid Götter, und ihr alle seid Söhne des Höchsten.“ (Psalm 82:6)

Jesus antwortete ihnen: „Steht nicht in eurem GESETZ geschrieben: ‚Ich habe gesagt: „Ihr seid Götter.“ ‘ Wenn er diejenigen ‚Götter‘ nannte, gegen die das Wort Gottes erging, und die Schrift kann doch nicht ungültig gemacht werden.“ (Johannes 10:34, 35)

Denn ein Kind ist uns geboren worden, ein Sohn ist uns gegeben worden; und die fürstliche Herrschaft wird auf seiner Schulter sein. Und sein Name wird genannt werden: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Ewigvater, Fürst des Friedens.“ (Jesaja 9:6)

Kein Mensch hat GOTT jemals gesehen; der einziggezeugte Gott, der am Busen[platz] beim Vater ist, der hat über ihn Aufschluß gegeben.“ (Johannes 1:18)

Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT, und das WORT war [ein] Gott.“ (Johannes 1:1)

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Widerspruch 136

Welche Grenzen sind einem Christ gesetzt?

a.) Ihm sind keine Grenzen gesetzt, denn es ist ihm alles erlaubt und nichts ist unrein:

Alle Dinge sind mir erlaubt; aber nicht alle Dinge sind von Vorteil. Alle Dinge sind mir erlaubt; aber ich will mich nicht in die Gewalt von irgend etwas bringen lassen.“ (1. Korinther 6:12)

Alle Dinge sind erlaubt; aber nicht alle Dinge sind von Vorteil. Alle Dinge sind erlaubt; aber nicht alle Dinge erbauen.“ (1. Korinther 10:23)

Ich weiß und bin in dem Herrn Jesus überzeugt, daß nichts an sich verunreinigt ist; nur für den, der etwas als verunreinigt betrachtet, ist es verunreinigt.“ (Römer 14:14)

b.) Alle Taten gelten als Sünde, die ein Teil der „Werke des Fleisches“ sind. Der, der diese Dinge tut, wird sterben und nicht Gottes Königreich erben:

Nun sind die Werke des Fleisches offenbar, und sie sind: Hurerei, Unreinheit, zügelloser Wandel, Götzendienst, Ausübung von Spiritismus, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, Wortzänkereien, Spaltungen, Sekten, Neidereien, Trinkgelage, Schwelgereien und dergleichen Dinge. Vor diesen Dingen warne ich euch im voraus, so wie ich euch im voraus gewarnt habe, daß die, die solche Dinge treiben, Gottes Königreich nicht erben werden.“ (Galater 5:19-21)

Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben.“ (1. Korinther 6:9, 10)

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Widerspruch 137

Hat Gottes Sohn gemäß der Heiligen Schrift Sünde begangen?

a.) Nein, denn er war wie Gott vollkommen und ohne Sünde:

Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der durch die Himmel gegangen ist, Jesus, den Sohn Gottes, so laßt uns an [unserem] Bekenntnis [zu ihm] festhalten. Denn als Hohenpriester haben wir nicht einen, der nicht mitfühlen kann mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem auf die Probe gestellt worden ist wie wir selbst, doch ohne Sünde. “ (Hebräer 4:14, 15)

„Denn ich werde den Namen Jehovas verkünden. Schreibt Größe zu unserem Gott! Der FELS, vollkommen ist sein Tun, denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; Gerecht und gerade ist er; Ich und der Vater sind eins.“ (5. Mose 32:3, 4; Johannes 10:30)

b.) Ja, denn er hat die „Werke des Fleisches“ hervorgebracht, die Sünde sind:

Nun sind die Werke des Fleisches offenbar, und sie sind: […] zügelloser Wandel, […] Feindschaften, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, Wortzänkereien, Spaltungen […] und dergleichen Dinge. Vor diesen Dingen warne ich euch im voraus, so wie ich euch im voraus gewarnt habe, daß die, die solche Dinge treiben, Gottes Königreich nicht erben werden.“ (Galater 5:19-21)

Nachdem Jesus nun aus Stricken eine Peitsche gemacht hatte, trieb er sie alle samt den Schafen und Rindern aus dem Tempel hinaus, und er schüttete die Münzen der Geldwechsler aus und stieß ihre Tische um. Und er sprach zu den Taubenverkäufern: „Schafft diese Dinge von hier weg! Hört auf, das Haus meines Vaters zu einem Kaufhaus zu machen!“ Seine Jünger erinnerten sich daran, daß geschrieben steht: „Der Eifer um dein Haus wird mich verzehren.““ (Johannes 2:15-17)

Es lassen sich an dieser Stelle viele Texte anführen, wo durch Jesus und seine Lehren „Feindschaften“ entstanden sind. Ebenso stritt er mit den Pharisäern um die Wahrheit, und zeigte in „Wortzänkereien“, dass sie falsch liegen. Dies hat ebenfalls unter dem jüdischen Volk „Spaltungen“ hervorgebracht und sie entzweit. An dieser Stelle muss auch gesagt werden, das geschrieben steht, dass auch der Schöpfer „Wutausbrüche“ und „Zorn“ (5. Mose 32:35; Nahum 1:2; Zephanja 1:18; Kolosser 3:6; Römer 1:18; Epheser 5:6 etc.) an den Tag legte, und somit, wie es Paulus schrieb, die „Werke des Fleisches“ bereits hervorbrachte und noch hervorbringen wird.

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Widerspruch 138

Kommen alle Menschen durch Jesus Tod zum Leben?

a.) Ja, alle werden durch Jesus Tod zum Leben kommen:

Wie es also durch e i n e Verfehlung zur Verurteilung für alle Menschen kam, so kommt es auch durch e i n e n Akt der Rechtfertigung für alle Menschen zu deren Gerechtsprechung zum Leben.“ (Römer 5:18)

Das ist vortrefflich und annehmbar in den Augen Gottes, unseres Retters, dessen Wille es ist, daß alle Menschen gerettet werden und zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ (1. Timotheus 2:3, 4)

Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden.“ (1. Korinther 15:22)

b.) Nein, es werden nur sehr Wenige den Weg zum Leben finden:

Geht ein durch das enge Tor; denn breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen; doch eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden.“ (Matthäus 7:13, 14)

c.) Nein, es wird keiner zum Leben kommen:

„„Ich werde ganz bestimmt allem, was sich auf der Oberfläche des Erdbodens befindet, ein Ende machen“ ist der Ausspruch Jehovas. „Ich werde dem Erdenmenschen und dem Tier ein Ende machen. Ich werde den fliegenden Geschöpfen der Himmel und den Fischen des Meeres ein Ende machen und den Ursachen zum Straucheln samt den Bösen; und ich will die Menschen von der Oberfläche des Erdbodens wegtilgen“ ist der Ausspruch Jehovas.“ (Zephanja 1:2, 3)

Weder ihr Silber noch ihr Gold wird sie am Tag des Zornausbruchs Jehovas befreien können; sondern durch das Feuer seines Eifers wird die ganze Erde verzehrt werden, denn er wird eine Ausrottung aller Bewohner der Erde, ja eine schreckliche, herbeiführen.““ (Zephanja 1:18)

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Widerspruch 139

Wird die Erde von Menschen bewohnt bleiben?

a.) Ja, sie wird bewohnt bleiben:

Denn dies ist, was Jehova gesprochen hat, der Schöpfer der Himmel, ER, der [wahre] Gott, der Bildner der Erde und der sie gemacht hat, ER, der ihr festen Bestand gab, der sie nicht einfach umsonst erschuf, der sie bildete, damit sie auch bewohnt werde.“ (Jesaja 45:18)

„Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen.“ (Psalm 37:29)

„Was die Himmel betrifft, Jehova gehören die Himmel, aber die Erde hat er den Menschensöhnen gegeben.“ (Psalm 115:16)

b.) Nein, die Gott wird alle Menschen und Tiere auf der Erde vernichten:

„„Ich werde ganz bestimmt allem, was sich auf der Oberfläche des Erdbodens befindet, ein Ende machen“ ist der Ausspruch Jehovas. „Ich werde dem Erdenmenschen und dem Tier ein Ende machen. Ich werde den fliegenden Geschöpfen der Himmel und den Fischen des Meeres ein Ende machen und den Ursachen zum Straucheln samt den Bösen; und ich will die Menschen von der Oberfläche des Erdbodens wegtilgen“ ist der Ausspruch Jehovas.“ (Zephanja 1:2, 3)

Weder ihr Silber noch ihr Gold wird sie am Tag des Zornausbruchs Jehovas befreien können; sondern durch das Feuer seines Eifers wird die ganze Erde verzehrt werden, denn er wird eine Ausrottung aller Bewohner der Erde, ja eine schreckliche, herbeiführen.““ (Zephanja 1:18)

„ […] der frühere Himmel und die frühere Erde waren vergangen […].“ (Offenbarung 21:1)

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Widerspruch 140

Wer ist „der Vater“?

a.) Jehova Gott:

Ihr sollt daher auf folgende Weise beten: ,Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt.“ (Matthäus 6:9)

Jesus sprach zu ihnen: „Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat.“ (Apostelgeschichte 1:7)

Und Jesus selbst zog sich von ihnen etwa einen Steinwurf weit zurück und kniete nieder und begann zu beten, indem er sprach: „Vater, wenn du willst, entferne diesen Becher von mir.“ (Lukas 22:41, 42)

b.) Jesus Christus:

Denn ein Kind ist uns geboren worden, ein Sohn ist uns gegeben worden; und die fürstliche Herrschaft wird auf seiner Schulter sein. Und sein Name wird genannt werden: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Ewigvater, Fürst des Friedens.“ (Jesaja 9:6)

Interessant ist, das Jesus als „Ewigvater“ bezeichnet wird, dass sogar der „Sohn Gottes“ eine höher Stellung innehat als die Bezeichnung „Vater“ oder „der Vater“, die Gott, dem Schöpfer, zusteht. Es ist deshalb ein Widerspruch, weil Christus selbst lehrte: „Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn e i n e r ist euer Vater, der himmlische“ (Matthäus 23:9). Und doch lehrte er außerdem: „Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott“ (Johannes 20:17) und „ […] der Vater ist größer als ich“ (Johannes 14:28).

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Widerspruch 141

Wessen Zeugen sollte das Volk Gottes sein?

a.) Jehovas Zeugen:

„„Ihr seid meine Zeugen“, ist der Ausspruch Jehovas, „ja mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und an mich glaubt und damit ihr versteht, daß ich derselbe bin. Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir war weiterhin keiner. Ich — ich bin Jehova, und außer mir gibt es keinen Retter.““ (Jesaja 43:10, 11)

Und ihr seid meine Zeugen“, ist der Ausspruch Jehovas, „und ich bin Gott.“ (Jesaja 43:12)

b.) Jesus Zeugen:

Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judạ̈a und Samạria und bis zum entferntesten Teil der Erde.““ (Apostelgeschichte 1:8)

Und ich sah, daß die Frau trunken war vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu.“ (Offenbarung 17:6)

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Widerspruch 142

Kann man Gott sehen?

a.) Ja, man hat Gott gesehen:

Dann erschien ihm Jehova und sprach: „Geh nicht nach Ägypten hinab. Zelte in dem Land, das ich dir bezeichne.“ (1. Mose 26:2)

Und dann gingen Moses und Aaron, Nạdab und Abịhu und siebzig von den älteren Männern Israels hinauf,  und sie bekamen den Gott Israels zu sehen. Und unter seinen Füßen war es wie ein Werk aus Saphirfliesen und wie die Himmel selbst an Reinheit.“ (2. Mose 24:9, 10)

Ich sah Jehova über dem Altar stehen, und er sprach dann: „Schlag den Säulenkopf, so daß die Schwellen erbeben werden. Und hau sie ab am Haupt, sie alle. Und den letzten Teil von ihnen werde ich mit dem Schwert selbst töten. Keiner von ihnen, der flieht, wird seine Flucht schaffen, und keiner von ihnen, der entrinnt, wird entkommen.“ (Amos 9:1)

Und Jehova redete zu Moses von Angesicht zu Angesicht, so wie ein Mann gewöhnlich mit seinem Mitmenschen redet. Wenn er zum Lager zurückkehrte, pflegte sein Diener Jọsua, der Sohn Nuns, als Bediensteter nicht von der Mitte des Zeltes zu weichen.“ (2. Mose 33:11)

Daher gab Jakob dem Ort den Namen Pẹniël, denn — um ihn anzuführen — : „Ich habe Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen, und doch ist meine Seele befreit worden.“ Und die Sonne begann über ihm aufzustrahlen, sobald er an Pẹnuël vorüberkam, er aber hinkte an seiner Hüfte.“ (1. Mose 32:30, 31)

b.) Nein, kein Mensch kann Gott sehen und dennoch leben:

Und er fügte hinzu: „Du vermagst mein Angesicht nicht zu sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und dennoch leben.““ (2. Mose 33:20)

Kein Mensch hat GOTT jemals gesehen; der einziggezeugte Gott, der am Busen[platz] beim Vater ist, der hat über ihn Aufschluß gegeben.“ (Johannes 1:18)

Der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Licht wohnt, den keiner der Menschen gesehen hat noch sehen kann. Ihm sei Ehre und ewige Macht. Amen.“ (1. Timotheus 6:16)

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Widerspruch 143

Kann Gott lügen?

a.) Nein, Gott kann nicht lügen:

Gott ist nicht ein Mensch, daß er lügen würde.“ (4. Mose 23:19)

Aufgrund einer Hoffnung auf das ewige Leben, das Gott, der nicht lügen kann, vor langwährenden Zeiten verheißen hat.“ (Titus 1:2)

Damit wir, die wir an den Zufluchtsort geflohen sind, durch zwei unveränderliche Dinge, in denen es unmöglich ist, daß Gott lügt, eine starke Ermunterung hätten, die uns vorgesetzte Hoffnung zu ergreifen.“ (Hebräer 6:18)

b.) Gott kann Lügen, er verursacht und unterstützt Lügen sowie einen schlechten Geist:

Und darum läßt Gott ihnen eine Wirksamkeit des Irrtums zugehen, damit sie der Lüge glauben.“ (2. Thessalonicher 2:11)

Und nun, siehe, Jehova hat einen trügerischen Geist in den Mund all dieser deiner Propheten gelegt; Jehova aber hat dich betreffend Unglück geredet.““ (1. Könige 22:23)

Und was den Geist Jehovas betrifft, er wich von Saul, und ein schlechter Geist von Jehova aus jagte ihm Schrecken ein. Und die Diener Sauls begannen zu ihm zu sagen: „Hier nun jagt dir Gottes schlechter Geist Schrecken ein.“ (1. Samuel 16:14, 15)

Und es geschah am nächsten Tag, daß Gottes schlechter Geist über Saul wirksam wurde, so daß er sich im Innern des Hauses wie ein Prophet benahm, während David dabei war, mit seiner Hand Musik zu machen wie in früheren Tagen; und der Speer war in Sauls Hand.“ (1. Samuel 18:10)

Und Jehovas schlechter Geist kam über Saul, als er mit seinem Speer in der Hand in seinem Haus saß, während David mit seiner Hand Musik machte.“ (1. Samuel 19:9)

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Widerspruch 144

Handelt Gott jemals böse?

a.) Nein, Gott handelt niemals böse:

Ja in der Tat, Gott selbst handelt nicht böse, und der Allmächtige selbst verdreht das Recht nicht.“ (Hiob 34:12)

b.) Ja, er handelt böse, der Unglückstag und die Finsternis, das Schlechte selbst, stammt von ihm:

„[Der] das Licht bildet und die Finsternis schafft, den Frieden macht und das Böse schafft, ich, Jehova, tue all diese Dinge.“ (Jesaja 45:7)

Sieh das Werk des [wahren] Gottes, denn wer kann gerademachen, was er gekrümmt hat? An einem guten Tag zeige, daß du guter Dinge bist, und an einem Unglückstag sieh, daß der [wahre] Gott auch diesen genauso wie jenen gemacht hat, zu dem Zweck, daß der Mensch nach ihnen überhaupt nichts herausfinden kann.“ (Prediger 7:13, 14)

Er aber sagte zu ihr: „Wie eine der unverständigen Frauen redet, redest auch du. Sollen wir nur, was gut ist, von dem [wahren] Gott annehmen und nicht auch annehmen, was schlecht ist?“ In all diesem sündigte Hiob nicht mit seinen Lippen.“ (Hiob 2:10)

O Mensch, wer bist du denn in Wirklichkeit, daß du Gott widersprichst? Wird das Gebilde zu seinem Bildner sagen: „Warum hast du mich so gemacht?“? Was? Hat der Töpfer nicht Gewalt über den Ton, um aus derselben Masse ein Gefäß für einen ehrenhaften Gebrauch, ein anderes für einen unehrenhaften Gebrauch zu machen?“ (Römer 9:20, 21)

Wehe denen, die den Tag Jehovas herbeisehnen! Was wird euch denn der Tag Jehovas bedeuten? Er wird Finsternis sein und nicht Licht.“ (Amos 5:18)

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Widerspruch 145

Wohnt Gott im Licht oder in der Dunkelheit?

a.) Im Licht:

Der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Licht wohnt, den keiner der Menschen gesehen hat noch sehen kann. Ihm sei Ehre und ewige Macht. Amen.“ (1. Timotheus 6:16)

b.) In der Dunkelheit:

Zu jener Zeit sprach Sạlomo: „Jehova selbst hat gesagt, er wolle im dichten Dunkel weilen.“ (1. Könige 8:12)

„Er machte dann Finsternis zu seinem Versteck, Rings um sich her zu seiner Hütte Dunkle Wasser, dichte Wolken.“ (Psalm 18:11)

Wolken und dichtes Dunkel sind rings um ihn her; Gerechtigkeit und Gericht sind die feste Stätte seines Thrones.“ (Psalm 97:2)

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Widerspruch 146

Wohnt Gott in auserwählten Tempeln?

a.) Ja:

„Jehova erschien nun Sạlomo während der Nacht und sprach zu ihm: „Ich habe dein Gebet gehört, und ich habe diese Stätte für mich zu einem Schlachtopferhaus erwählt. […] Nun wird es sich erweisen, daß meine eigenen Augen geöffnet und meine Ohren aufmerksam sind auf das Gebet an dieser Stätte. Und nun erwähle und heilige ich dieses Haus wirklich, damit es sich erweist, daß mein Name bis auf unabsehbare Zeit dort ist, und bestimmt wird es sich erweisen, daß meine Augen und mein Herz immerdar dort sind.“ (2. Chronika 7:12-16)

b.) Nein:

Doch der Höchste wohnt nicht in Häusern, die mit Händen gemacht sind, so wie der Prophet sagt: ‚ „Der Himmel ist mein Thron, und die Erde ist der Schemel meiner Füße. Was für ein Haus wollt ihr mir bauen?“ spricht Jehova. „Oder welches ist die Stätte meiner Ruhe? Hat nicht meine Hand alle diese Dinge gemacht?“ ‘“ (Apostelgeschichte 7:48-50)

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Widerspruch 147

Wer gehört zum 12-Stämme-Reich?

a.) Version A (alphabetisch sortiert):

1. Mose 49ff: Ascher, Benjamin, Dan, Gad, Issaschar, Joseph, Juda, Levi, Naphtali, Ruben, Sebulon, Simeon.

b.) Version B (alphabetisch sortiert):

5. Mose 33ff: Ascher, Benjamin, Dan, Ephraim, Gad, Joseph, Juda, Levi, Manasse, Naphtali, Ruben, Sebulon.

c.) Version C (alphabetisch sortiert):

Offenbarung 7ff: Ascher, Benjamin, Gad, Issaschar, Joseph, Juda, Levi, Manasse, Naphtali, Ruben, Sebulon, Simeon.

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Widerspruch 148

Durch was wird Gott Menschen vergeben?

a.) Dadurch, dass sich die Menschen gegenseitig vergeben:

Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben; wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, wird euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“ (Matthäus 6:14, 15)

In gleicher Weise wird mein himmlischer Vater auch mit euch verfahren, wenn ihr nicht ein jeder seinem Bruder aus eurem Herzen heraus vergebt.“ (Matthäus 18:35)

b.) Durch das Blut Christi:

Desto mehr werden wir somit, da wir jetzt durch sein Blut gerechtgesprochen worden sind, durch ihn vor dem Zorn gerettet werden.“ (Römer 5:9)

[…] das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.“ (1. Johannes 1:7)

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Widerspruch 149

Sollen die Völker in Frieden leben oder im Krieg?

a.) In Frieden:

Und es soll geschehen im Schlußteil der Tage, [daß] der Berg des Hauses Jehovas fest gegründet werden wird über dem Gipfel der Berge, und er wird gewiß erhaben sein über die Hügel; und zu ihm sollen alle Nationen strömen. Und viele Völker werden bestimmt hingehen und sagen: „Kommt, und laßt uns zum Berg Jehovas hinaufziehen, zum Haus des Gottes Jakobs; und er wird uns über seine Wege unterweisen, und wir wollen auf seinen Pfaden wandeln.“ Denn von Zion wird [das] Gesetz ausgehen und das Wort Jehovas von Jerusalem. Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation [das] Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen.“ (Jesaja 2:2-4)

Und es soll geschehen im Schlußteil der Tage, [daß] der Berg des Hauses Jehovas fest gegründet werden wird über dem Gipfel der Berge, und er wird gewiß erhaben sein über die Hügel; und zu ihm sollen Völker strömen. Und viele Nationen werden bestimmt hingehen und sagen: „Kommt, und laßt uns zum Berg Jehovas hinaufziehen und zum Haus des Gottes Jakobs; und er wird uns über seine Wege unterweisen, und wir wollen auf seinen Pfaden wandeln.“ Denn von Zion wird [das] Gesetz ausgehen und das Wort Jehovas von Jerusalem. Und er wird gewiß Recht sprechen unter vielen Völkern und die Dinge richtigstellen hinsichtlich mächtiger Nationen in der Ferne. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nicht werden sie [das] Schwert erheben, Nation gegen Nation, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen.“ (Micha 4:1-3)

b.) Im Krieg:

Bereitet euch zum heiligen Krieg! […] Macht aus euren Pflugscharen Schwertern und aus euren Sicheln Spieße … Die Heiden sollen sich aufmachen und heraufkommen […] denn dort will ich sitzen und richten alle Heiden ringsum. Greift zur Sichel, denn die Ernte ist reif! […] Dann wird Jerusalem heilig sein, und kein Fremder wird mehr hindurch ziehen.“ (Joel 4:9-10, 12-13, 17)

Paradoxerweise hat man die Gedanken aus dem Bibelbuch Jesaja und Micha verwendet und ihn in Joel in den gegenteiligen Sinn niedergeschrieben.

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Widerspruch 150

Ab wann ist die Auferstehung möglich?

a.) Ab jetzt:

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben, und er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod zum Leben hinübergegangen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Die Stunde kommt, und sie ist jetzt, in der die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die darauf geachtet haben, werden leben.“ (Johannes 5:24, 25)

Denn dies ist der Wille meines Vaters, daß jeder, der den Sohn sieht und Glauben an ihn ausübt, ewiges Leben habe, und ich will ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen.“ (Johannes 6:40)

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand mein Wort hält, wird er den Tod überhaupt nie sehen.“ (Johannes 8:51)

Jeder, der lebt und Glauben an mich ausübt, wird überhaupt nie sterben. Glaubst du das?““ (Johannes 11:26)

Wahrlich, ich sage euch, daß von denen, die hier stehen, einige sind, die den Tod überhaupt nicht schmecken werden, bis sie zuerst den Menschensohn in seinem Königreich kommen sehen.“ (Matthäus 16:28)

b.) Die Auferstehungslehre von „hier und jetzt“ ist ein „Krebsgeschwür“:

Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän[Gewebs-Nekrose, Krebsgeschwür, Pest]. Hymenạ̈us und Philẹtus gehören zu diesen. Gerade diese Männer sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen.“ (2. Timotheus 2:16-18)

Wenn die Apostel sich direkt in ihren Bibelbüchern gegen die Hauptlehre Jesus, den Sohn Gottes, erheben und sie als „Krebsgeschwür“ bzw. „Pest“ bezeichnen, können sie dann wirklich von Gott inspiriert worden sein, diesen Gedanken schriftlich festgehalten zu haben?

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Widerspruch 151

Gibt es einen Unterschied zwischen Mann und Frau, Sklave und Freier oder Menschen mit unterschiedlicher Herkunft?

a.) Nein, es gibt kein Unterschied:

Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier, da ist weder männlich noch weiblich; denn ihr alle seid e i n e r in Gemeinschaft mit Christus Jesus.“ (Galater 3:28)

„Denn Jehova, euer Gott, ist der Gott der Götter und der Herr der Herren, der große, starke und furchteinflößende Gott, der niemand parteiisch behandelt noch eine Bestechung annimmt, der dem vaterlosen Knaben und der Witwe Recht schafft und den ansässigen Fremdling liebt, so daß er ihm Brot und einen Überwurf gibt. Auch ihr sollt den ansässigen Fremdling lieben, denn ansässige Fremdlinge wurdet ihr im Land Ägypten.“ (5. Mose 10:17-19)

„Bestimmt merke ich, daß Gott nicht parteiisch ist.“ (Apostelgeschichte 10:34)

„Denn bei Gott gibt es keine Parteilichkeit.“ (Römer 2:11)

„Auch ihr Herren, fahrt fort, ihnen gegenüber dieselben Dinge zu tun, und laßt das Drohen, denn ihr wißt, daß sowohl ihr als auch euer Herr in den Himmeln ist, und bei ihm gibt es keine Parteilichkeit.“ (Epheser 6:9)

b.) Ja, es gibt einen Unterschied:

Denn ein Mann ist [das] Haupt seiner Frau, wie der Christus auch [das] Haupt der Versammlung ist, er, [der] Retter [dieses] Leibes. In der Tat, wie die Versammlung dem Christus untertan ist, so seien es auch die Frauen ihren Männern in allem.“ (Epheser 5:23, 24)

Wie in allen Versammlungen der Heiligen sollen die Frauen in den Versammlungen schweigen; denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das GESETZ sagt. Wenn sie dann etwas lernen wollen, so mögen sie zu Hause ihre eigenen Männer befragen, denn es ist schändlich für eine Frau, in einer Versammlung zu reden.“ (1. Korinther 14:33-35)

Eine Frau lerne in Stille mit aller Unterwürfigkeit. Ich erlaube einer Frau nicht, zu lehren oder Gewalt über einen Mann auszuüben, sondern sie sei in [der] Stille. Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva.“ (1. Timotheus 2:11-13)

Und falls ein Mann seinen Sklaven oder seine Sklavin mit einem Stock schlägt und dieser unter seiner Hand tatsächlich stirbt, so soll er unbedingt gerächt werden. Wenn er jedoch einen Tag oder zwei Tage am Leben bleibt, so werde er nicht gerächt, denn er ist sein Geld.“ (2. Mose 21:20, 21)

Einer von ihnen, ihr eigener Prophet, hat gesagt: „Kreter sind immer Lügner, schädliche wilde Tiere, unbeschäftigte Fresser.“ Dieses Zeugnis ist wahr. Gerade deswegen fahre fort, sie mit Strenge zurechtzuweisen, damit sie im Glauben gesund seien.“ (Titus 1:12, 13)

Ihr wißt wohl, daß es einem Juden nicht erlaubt ist, sich einem Menschen von einer anderen Rasse anzuschließen oder sich ihm zu nähern […].“ (Apostelgeschichte 10:28)

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Widerspruch 152

Dürfen Frauen aktive Christusnachfolge führend ausüben?

a.) Ja, sie dürfen führen:

Kurz danach begann er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf zu ziehen, wobei er predigte und die gute Botschaft vom Königreich Gottes verkündigte. Und die Zwölf waren mit ihm und einige Frauen, die von bösen Geistern und Krankheiten geheilt worden waren: Maria, die sogenannte Magdalẹne, aus der sieben Dämọnen ausgefahren waren.“ (Lukas 8:1, 2)

Nachdem er früh am ersten Tag der Woche auferstanden war, erschien er zuerst Maria Magdalẹne, aus der er sieben Dämọnen ausgetrieben hatte. Sie ging und berichtete [es] denen, die bei ihm gewesen waren, da sie trauerten und weinten.“ (Markus 16:9, 10)

Grüßt Andronikus und Junias*, die zu meinem Volk gehören und mit mir zusammen im Gefängnis waren; sie sind schon angesehene Apostel und haben sich schon vor mir zu Christus bekannt.“ (Römer 16:7)

*Weil die Versammlung Frauen im Apostelamt ablehnt, ist in den meisten Übersetzungen der überlieferte Frauenname „Junia“ in den Männernamen „Junias“ geändert worden, obwohl ein solcher Name in der Antike unbekannt ist. Diese „Übersetzung“ in einen männlichen Vornamen ist demnach eine Fälschung!

b.) Nein, sie sollen schweigen:

Wie in allen Versammlungen der Heiligen sollen die Frauen in den Versammlungen schweigen; denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das GESETZ sagt. Wenn sie dann etwas lernen wollen, so mögen sie zu Hause ihre eigenen Männer befragen, denn es ist schändlich für eine Frau, in einer Versammlung zu reden.“ (1. Korinther 14:33-35)

Eine Frau lerne in Stille mit aller Unterwürfigkeit. Ich erlaube einer Frau nicht, zu lehren oder Gewalt über einen Mann auszuüben, sondern sie sei in [der] Stille. Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva.“ (1. Timotheus 2:11-13)

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Widerspruch 153

Wessen heiliger Geist leitete im Bibelbuch Apostelgeschichte die ersten Apostel?

a.) Jehovas Geist:

„„Und in den letzten Tagen“, spricht Gott, „werde ich etwas von meinem Geist auf Fleisch von jeder Art ausgießen […].“ (Apostelgeschichte 2:17)

Diesen Jesus hat Gott zur Auferstehung gebracht, von welcher Tatsache wir alle Zeugen sind. Da er nun zur Rechten Gottes erhöht worden ist und den verheißenen heiligen Geist vom Vater empfangen hat, hat er das ausgegossen, was ihr seht und hört.“ (Apostelgeschichte 2:32, 33)

Da [sprach] Petrus zu ihr: „Warum seid ihr [beiden] übereingekommen, den Geist Jehovas auf die Probe zu stellen?“ (Apostelgeschichte 5:9)

Und wir sind Zeugen dieser Dinge, und desgleichen ist es der heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm als [dem] Herrscher gehorchen.““ (Apostelgeschichte 5:32)

Als sie aus dem Wasser heraufgekommen waren, führte Jehovas Geist den Philịppus eilends hinweg, und der Eunuch sah ihn nicht mehr, denn er zog freudig seines Weges weiter.“ (Apostelgeschichte 8:39)

Ihr wißt, wovon nach der Taufe, die Johạnnes predigte, in ganz Judạ̈a, angefangen von Galilạ̈a, die Rede war, nämlich von Jesus, der von Nạzareth war, wie Gott ihn mit heiligem Geist und Kraft salbte, und er ging durchs Land und tat Gutes und machte alle gesund, die vom Teufel bedrückt wurden; denn Gott war mit ihm.“ (Apostelgeschichte 10:37, 38)

Gott, der das Herz kennt, legte Zeugnis ab, indem er ihnen den heiligen Geist gab, so wie er [ihn] auch uns gegeben hat.“ (Apostelgeschichte 15:8)

b.) Jesus Geist:

Außerdem zogen sie durch Phrỵgien und das Land Galạtien, weil ihnen vom heiligen Geist verwehrt wurde, das Wort in dem [Bezirk] Asien zu reden. Als sie ferner nach Mỵsien hinabkamen, bemühten sie sich, nach Bithỵnien zu gelangen, aber der Geist Jesu ließ es ihnen nicht zu.“ (Apostelgeschichte 16:6, 7)

Weitere Informationen beinhaltet das Thema: Die Heilige Schrift – Logikfehler, Wissensdefizit, Irrtum.