Astronomisches Fundament – die wissenschaftliche Sichtweise zur Heiligen Schrift

Die Heilige Schrift ist für Christen das Buch der Bücher. Sie gilt allgemein von Gott inspiriert; dies bedeutet, dass Gottes Gedanken durch Menschen eingehaucht wurden. Sie bietet für Millionen eine wahre Lebensbegleitung, gilt als rein und göttlich. Sie ist der Maßstab für den Glauben und der Ausübung der „Wahrheit“. Unzählige Erzählungen mit moralischen Hintergrund sind aufgeschrieben, um für die heutige Zeit aus den Parallelen lernen zu können. Doch sind all diese Personen und Erfahrungen nur fiktiv? Handelt es sich bei den „Gedanken Gottes“ vielmehr um einen astronomischen Kalender und gründet sich alles auf das Heidentum?

Immer mehr Wissenschaftler halten die Bibel und ihre Geschichten für fiktive Handlungen, um eine Art Volkskalender. Sie stellen die Behauptung auf, dass die Bibel nicht über Jesus als historische Person berichtet, sondern vielmehr dass Gelehrte ihr damaliges astronomisches Wissen in lebhaften Geschichten niedergeschrieben haben. Auf diese Weise stand der Bevölkerung das überlebenswichtige Wissen über das Ende des Winters, dem ersehnten Frühlingsregen und der besten Erntezeit zur Verfügung.

Die Sonne – der am meist angebetete Himmelskörper

Um dieser akademischen Behauptung und den neuesten wissenschaftlichen Kenntnissen als bibeltreuer Christ zu folgen, ist es wichtig zu wissen, wie die Beziehungen damaliger Zivilisationen zur Sonne waren. Wie wurde dieser Lichtkörper gesehen? Welche Bedeutung hatte die Sonne vor Jahrtausenden? War die Sonne für viele Gott?

Für frühere Kulturen war die Sonne überlebenswichtig. Sie brachte nicht nur das Licht und die Wärme, sie bot den Menschen auch Sicherheit vor den Gefahren der Nacht. Deswegen war die Sonne das Heiligste für das damalige Leben und dem Überleben der Art. Auch wussten die Menschen, dass ihre Nutzpflanzen, wie beispielsweise das Getreide, die Sonnenstrahlen zum wachsen benötigen. Diese Tatsachen machen die Sonne zum meist verehrten Himmelskörper der Menschheitsgeschichte und sie glaubten, dass Wachstum, Gott, das Leben und die Sonne unmittelbar zueinander gehören. Deshalb war es mehr als nahelegend, diesen „übernatürlichen“ Himmelskörper anzubeten und zu verehren.

Ebenso wichtig wie die Sonne, waren für die Menschen die Sterne. Sie geben noch heute, wie der Mond, durch die Sonnenstrahlen Licht in der Dunkelheit, wurden zur Navigation genutzt, und erleuchten den dunklen Nachthimmel. Schon in früher Zeit beobachteten die Menschen den Verlauf der Gestirne am Nachthimmel und machten so die Astronomie zu der ältesten aller Wissenschaften. Noch heute ist der Glaube verbreitet, dass die Geburt eines Menschen mit den Sternen und Planeten verbunden sei, und so gibt es viele Menschen, die heute noch an Sternzeichen glauben, und den damit verbundenen Attributen. Anhand der Sterne konnten die Menschen schon vor vielen Tausend Jahren Kalender erstellen, welche natürliche und immer wiederkehrende Ereignisse voraussagten. Vor allem das Wissen über die Jahreszeiten war für die damaligen Kulturen überlebenswichtig. Die Menschen katalogisierten die Sterne in Gruppen, in das, was wir heute Sternbilder nennen.

Auch die Mondanbetung war damals sehr verbreitet – insbesondere in der ägyptischen Kultur. Während die Sonne für Licht und Wärme steht, für Wachstum und Erneuerung, so galt der Mond als das „Wahrheitslicht“ in finsterer Nacht. Der Mond wurde ebenso verehrt und angebetet wie die Sonne und Sterne. Beispielsweise ist„Jah(w)“ (altägyptisch „Mond“) die Verschmelzung mit Thot zu Iah-Thot, und ist ein altägyptischer Mondgott. Im ägyptischen Neuen Reich haben Chons und Thot weitgehend die dominierende Rolle als Mondgottheiten übernommen, wobei „Jah“ als „Mond des Thot“ galt und mythologisch als „Jah des Thot“ im Auftrag des Sonnengottes Re entstand. Eine besondere Rolle spielte der Gott bei den Ahmosiden am Ende der 17. Dynastie. Dort trat der Mondgott besonders häufig in Personennamen wie Ahhotep („Jah ist zufrieden“) oder Ahmose („Jah ist geboren“) auf, darunter auch bei König Ahmose und seiner Gemahlin Ahmose Nefertari (siehe Mondanbetung).

Nachdem die Sternbilder angebetet und in Götter anthropomorphisiert bzw. personifiziert wurden, folgte die Konzeption des Tierkreiszeichens bzw. des Kreuzes des Tierkreises. Dieses zeigt, wie die Sonne bildlich innerhalb eines Jahres durch die 12 Tierkreiszeichen wandert. Das Kreuz des Tierkreises zeigt zudem die 12 Monate des Jahres, die vier Jahreszeiten sowie die Sonnenwenden und die Tag- und Nachtgleiche. Warum aber die Verschmelzung von heidnischen und christlichen Symbolen? Ein religiöser Kompromiss zwischen einer Jahrtausend alten heidnischen Naturreligion und einer jungen missionierenden, machtbewussten christlichen Kirche?

Durch die vielen Geschehnissen in den Jahrtausenden lassen sich viele Namen der Tierkreiszeichen ableiten. Sie dienen somit als eine Art Geschichte die festgehalten wurden ist.

So steht beispielsweise auch das Sternzeichen Wassermann, der immer als ein Mann mit einem Wasserkrug der entleert wird, dargestellt wird, für den kommenden Frühlingsregen des Monats. Daraus gibt sich deutlich, dass die früheren Zivilisationen die Sterne nicht einfach nur beobachteten, sondern ihre eigene religiöse Wissenschaft dazu hatten. Die Heiden früherer Jahrtausende personifizierten die Sternzeichen mit reichhaltigen Mythen die ihre Bewegungen und Beziehungen zueinander beinhalteten. Die Sonne mit ihren lebensspendenden Eigenschaften wurde als Vertreter des unsichtbaren Schöpfers personifiziert – oder als Gott, Gottes Sonne, das Licht der Welt oder auch als Retter der Menschheit, wie es mehrfach in der Bibel auch über Christus Jesus heißt.

Ludwig Andreas Feuerbach, deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker, erkannte bereits zu seinen Lebzeiten, dass Religion und Glaube oftmals nur das innere Selbstbild des Menschen sind. Er führte unter anderem aus:

Der Gegenstand des Menschen ist nichts anderes als sein gegenständliches Wesen selbst. Wie der Mensch denkt, wie er gesinnt ist, so ist sein Gott. Die Erkenntnis Gottes ist deshalb die Selbsterkenntnis des Menschen. Der Mensch ist sich dessen jedoch nicht bewusst. Er verlegt sein Wesen zuerst außer sich, ehe er es in sich findet. […] Die Religion gesteht ein, dass die Wesenmerkmale Gottes menschlich sind. Dies sagt jedoch nichts über Gott aus. Der Mensch kann sich unter Gott nur das vorstellen, was Gott ist. Deshalb ist das Gottesbild menschenähnlich, was nicht bedeutet, dass Gott so ist. […] Das göttliche Wesen, das sich in der Natur offenbart, ist nichts anderes, als die Natur selbst, die sich dem Menschen als ein göttliches Wesen offenbart, darstellt und aufdrängt. […] Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde, […] [deswegen ist] der Mensch der Anfang der Religion, der Mensch [ist] der Mittelpunkt der Religion, der Mensch [ist] das Ende der Religion.“

  • Horus wurde am 25. Dezember von der Jungfrau Isis geboren
  • Seine Geburt wurde von einem Stern im Osten begleitet
  • Dem Stern folgten drei Könige um den Retter zu finden und zu beschenken
  • Mit 12 Jahren war Horus Lehrer
  • Mit 30 Jahren wurde Horus getauft (von Anubis) und begann sein geistliches Amt
  • Horus hatte 12 Jünger mit denen er umherreiste und Wunder vollbrachte
  • Er heilte Kranke, gab Blinden das Augenlicht, ging über Wasser
  • Horus wurde auch die Wahrheit, das Licht, Gottes gesandter Sohn, der gute Hirte, das Lamm Gottes genannt
  • Typhon hat Horus verraten und er wurde ans Kreuz genagelt
  • Horus starb und wurde für drei Tage begraben, anschließend ist er wieder auferstanden
  • Er lehrte von einem tausend jährigen Reich

Ist dies alles nur ein Zufall? Diese Attribute, Geschehnissen, Mythologien, ob sie nun bei Horus den Ursprung haben oder sogar aus einer noch früheren Zeit kommen, haben viele Kulturen der Welt durchdrungen (siehe Jesus und Horus). Es lassen sich zahlreiche Götter finden, welche die selbe mythologische Struktur besitzen:

Attis von Phrygien (Griechenland)

  • um 1.200 vor Christi Geburt
  • Attis wurde am 25. Dezember durch die Jungfrau Nana geboren
  • Attis wurde gekreuzigt und ist nach drei Tagen wieder auferstanden

Mithra (Persien)

  • um 1.200 vor Christi Geburt
  • wurde am 25. Dezember durch eine Jungfrau geboren
  • 12 Jünger
  • Mithra vollbrachte Wunder
  • Nach seinem Tod für drei Tage begraben und ist anschließend wieder auferstanden
  • Mithra wurde auch als die Wahrheit oder das Licht bezeichnet
  • Der heilige Tag für den Mithra-Gottesdienst war Sonntag

Krishna (Indien)

  • um 900 vor Christi Geburt
  • wurde von der Jungfrau Devaki geboren
  • ein Stern im Osten verkündete seine Geburt
  • Krishna vollbrachte mit seinen Jüngern Wunder
  • Krishna ist nach dem Tod wieder auferstanden

Dionysus (Griechenland)

  • um 500 vor Christi Geburt
  • wurde am 25. Dezember von einer Jungfrau geboren
  • er war Lehrer und vollbrachte Wunder (wie Wasser in Wein verwandeln)
  • er wurde auch als König der Könige, Gottes einziger in die Welt gesetzter Sohn, Alpha und Omega bezeichnet
  • nach seinem Tod ist Dionysus wieder auferstanden

Mit Sicherheit können wir bei dieser Vielzahl an Gemeinsamkeiten nicht mehr von einem Zufall sprechen. Tatsächlich ist die Liste mit Gottheiten mit einer ähnlichen mythologischen Struktur von Horus  bzw. Christus noch um einiges länger:

  • Chrishna (Hindostan)
  • Budha Sakia (Indien)
  • Shalivahana (Bermuda)
  • Osiris (Ägypten)
  • Odin (Skandinavien)
  • Chrite (Chaldea)
  • Zoroaster (Persien)
  • Baal und Taut (Phönizien)
  • Indra (Tibet)
  • Bali (Afghanistan)
  • Jao (Nepal)
  • Thammuz (Syrien)
  • Xomolix (Thrazien)
  • Zoar (Bonze)
  • Adad (Assyrien)
  • Deva Tat und Sammonocadam (Siam)
  • Alcides (Theben)
  • Mikado (Sintoos)
  • Beddru (Japan)
  • Thor (Gallien)
  • Cadmus (Griechenland)
  • Hil und Feta (Mandaites)
  • Gentaut und Quexalcote (Mexiko)
  • Oschy (Formosa)
  • Fohi und Tien (China)
  • Adonis (Griechenland)
  • Ixion und Quirinus (Rom)
  • Prometheus (Caucasus)

Warum haben alle diese Götter diese Eigenschaften? Warum die Geburt durch eine Jungfrau am 25. Dezember? Warum der Tod für drei Tage und die zwangsläufige Wiederauferstehung? Warum die 12 Jünger? Warum die Wunder? Warum all diese Gemeinsamkeiten in all den Geschichten, Mythologien, Religionen? Warum sind es exakt 12 Sternzeichen und 12 Tierkreiszeichen?

Der letzte Sonnenmessias

Um eine wissenschaftliche Antwort darauf zu erhalten, müssen wir uns mit Jesus Christus, dem letzten Messias beschäftigen, der all diese Gemeinsamkeiten von den anderen heidnischen Göttern aufweißt.

Jesus Christus

  • historisch am 25. Dezember in Bethlehem durch die Jungfrau Maria geboren
  • ein Stern im Osten verkündete seine Geburt
  • drei Könige (Magieren) folgten dem Stern um ihn zu finden und zu beschenken
  • Jesus Christus war mit 12 Jahren Lehrer
  • mit 30 Jahren wurde er von Johannes dem Täufer getauft und begann sein geistliches Amt
  • er hatte 12 Jünger mit denen er umherreiste und Wunder vollbrachte
  • Chrisus heilte Kranke, ging über das Wasser, hat Wasser in Wein verwandeln usw.
  • Jesus Christus wurde auch als König der Könige, Sohn Gottes, Licht der Welt, Alpha und Omega, Lamm Gottes, etc. bezeichnet
  • Judas hat ihn für 30 Silberstücke verraten
  • Jesus Christus wurde gekreuzigt, in ein Grab gelegt und nach drei Tagen ist er wieder auferstanden und in den Himmel gestiegen

Der Geburtsvorgang ist astronomischen Ursprungs

Viele Wissenschaftler gehen durch die Archäologie und allen anderen erschütternden Beweisen davon aus, dass der Geburtsvorgang von Jesus Christus, des Messias, sowie alle anderen mythologischen Figuren, die am 25. Dezember geboren wurde und eine Messias-Funktion innehaben, rein astronomischen Ursprunges ist.

Es gibt vier bedeutende Sterne, die in diesem Zusammenhang unbedingt erwähnt werden müssen: Sirius ist der Ost-Stern, der am hellste strahlt am Nachthimmel, welcher am 24. Dezember zusammen mit den drei hellsten Sternen des Gürtels des Orions eine Linie bildet. Die drei Sterne werden noch heute so genannt, wie sie in der Antike genannt wurden: Die drei Könige. Die Linie aus diesen vier Sternen zeigt auf den Punkt des Sonnenaufgangs am 25. Dezember. Aus diesem Grund folgen die drei Könige dem Stern im Osten, dem Stern Sirius – um den Ort des Sonnenaufgangs zu finden, d.h. der Geburt der symbolischen bzw. personifizierten Sonne.

Das leicht veränderte M ist das antike Schriftzeichen für die Jungfrau – daher auch Maria, Adonis Mutter Myrra, Buddas Mutter Maya, etc. Das Sternbild Jungfrau ist Maria – die Mutter von Jesus Christus. Das Sternbild wird immer durch eine Jungfrau mit einem Bündel Weizen dargestellt. Man nennt das Sternbild daher auch Haus des Brotes. Das Haus des Brotes symbolisiert die Monate August und September – die Zeit der Ernte. Deswegen wird Bethlehem, hebräisch בית לחם, wörtlich mit „Haus des Brotes“ übersetzt. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Bethlehem ein Ort am Himmel, nicht auf der Erde ist – der Ort des Sternzeichen der Jungfrau.

Die Geburt der Sonne – der 25. Dezember

Ein weiteres, sehr interessantes Phänomen findet am 25. Dezember statt. Es ist die Wintersonnenwende. Zu dieser Zeit findet aus der römischen Mythologie entnommen das Fest der unbesiegbaren Sonne statt, das Fest der Sol invictus. Vom Sommer zur Wintersonnenwende werden die Tage kürzer und kälter. Aus Sicht der nördlichen Hemisphäre scheint sich die Sonne nach Süden zu bewegen. Dabei scheint sie kleiner zu werden und scheint immer kürzer. Die kürzer werdenden Tage und das Ende der Ernte auf dem Weg zur Wintersonnenwende symbolisierten für die antiken Völker den Tod – es war der Tod der Sonne.

So steht das Sterben der Sonne unmittelbar auch mit dem weltlich datierten Geburtstag des Christus in Verbindung. Das kleinerwerden der Sonne, oder das „weltliche sterben“ der buchstäblichen Sonne, verbunden mit der neuen, „wahren Sonne“, die Geburt des Messias und Erlösers der Menschheit.

Am 22. Dezember steht die Sonne am tiefsten über dem Horizont. Ab jetzt bewegt sie sich nicht mehr nach Süden – für mindestens drei Tage (den 22., 23. und 24. Dezember). Innerhalb dieser drei Tage steht die Sonne unter dem Sternbild Kreuz des Südens oder auch Crux. Anschließend, am 25. Dezember, bewegt sie sich um ein Grad nach Norden und lässt damit das Ende des Winters und den kommenden Frühling vorausahnen.

Daher sagt man: Die Sonne starb am Kreuz, war für drei Tage Tod und ist danach wieder auferstanden. Aus diesem Grund teilen sich Jesus Christus und viele weitere Sonnengötter die selbe Geschichte: Die Kreuzigung, drei Tage Tod und das Wiederauferstehungskonzept.

Es ist die Übergangsphase der Sonne, bevor sie die Richtung ändert und wieder zurück in die nördliche Hemisphäre steigt und den Frühling und damit Erlösung bringt.

Die Frühlings-Tag und Nachtgleiche (Äquinoktium) ist der Zeitpunkt, an dem die Sonne offiziell die böse Dunkelheit überwunden hat. Daher orientiert sich Ostern, der Tag an dem Jesus Christus nach seinem Tod wieder auferstanden ist, auch an der Frühlings-Tag und Nachtgleiche und nicht an einem festen Datum – wie man eigentlich meinen sollte.

Bibelgeschichte: Die astronomische Symbolik

Die wohl offensichtlichste astronomische Symbolik in der Bibel und in allen anderen Geschichten mythologischer Sonnengötter bzw. dem Sonnenmessias ist die Zahl 12. Im Falle Jesus betrifft es seine 12 Jünger. Diese stehen laut Wissenschaftler schlicht für die 12 Sternzeichen mit denen Jesus, also die Sonne, umherreist. Die Zahl 12 taucht in der Bibel tatsächlich auffällig häufig vor: Die 12 Stämme Israels, 12 Brüder Josephs, 12 Richter Israels, 12 große Patriarchen, 12 Propheten im alten Testament, 12 Könige Israels, 12 Prinzen Israels, Jesus mit 12 Tempeln – um nur einige Beispiele aus den Heiligen Schriften zu nennen.

Das heidnische Tier- und Christuskreuz

Das Tierkreiskreuz zeigt das figurative Leben der Sonne. Es ist nicht nur ein künstlerischer Ausdruck um den Weg der Sonne zu verfolgen, es ist zudem ein heidnisches spirituelles Symbol dessen Kurzversion ein schlichtes Kreuz (mit oder ohne Kreis in der Mitte) ist – das Christus Kreuz. Auf den Spitzen der Kirchendächern steht laut Wissenschaftlern nichts anderes, als die Kurzversion des heidnischen Tierkreiskreuzes.

In früherer okultischer Kunst wurde Jesus Christus daher immer mit dem Kopf vor dem Zentrum des Kreuzes gezeigt. Dort wo im Tierkreiskreuz normalerweise die Sonne zu finden ist. Jesus ist die Sonne – die Sonne Gottes, das Licht der Welt.

Auch das Horus-Kreuz ist damit verwand, bzw. das Christus-Kreuz hat daher seinen Ursprung. Das Horuskreuz beinhaltet eine Schlaufe für die ewige Wiedergeburt des Gottes, für den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse.

Das Ende der Fisch-Ära – oder das Ende der Welt

In der Bibel findet man immer wieder Textpassagen, in denen von der Zeit des Endes, das Ende der Welt, das Zeitabschnittsende, das Ende des Systems oder das Ende der Ära gesprochen wird. Um dies richtig zu deuten, muss man mehr über die Präzision der Tag und Nachtgleiche wissen. Die alten Ägypter, wie auch schon Zivilisationen vor ihnen wussten, dass etwa alle 2.150 Jahre der Sonnenaufgang des Frühjahrtages in einem anderen Tierkreiszeichen stattfindet. Dies hat mit einem langsamen eiern der Erdachse zu tun.

Es heißt Präzision, da die Sternbilder in der umgekehrten Reihenfolge zum normalen Jahresverlauf von der Sonne durchlaufen werden. Die Zeit bis die Sonne alle 12 Tierkreiszeichen durchwandert hat, beträgt gut 25.765 Jahre. Dieser Durchlauf wird auch als das große Jahr bezeichnet. Alle frühen Zivilisationen die einen astronomischen Kalender besaßen, waren sich dessen bewusst. Jeder Tierkreisabschnitt wurde damals als Ära bezeichnet.

Das Jahr 1 bis 2150 ist die Ära der Fische, in der wir uns noch heute befinden. Im Jahr 2150 beginnt die neue Ära – die Ära des Wassermanns. Auch die Bibel gibt deutlich die Bewegung durch verschiedene Ären wieder. So steigt beispielsweise Moses im Alten Testament vom Berg Sinai herab. Dabei hat er die 10 Gebote (die lediglich ein Ausschnitt aus dem ägyptischen Totenbuch sind). Er ist verärgert, dass YHWH’s Volk ein goldenes Kalb verehrt. Darauf hin zerstört Moses die Steintafeln und fordert sein Volk dazu auf sich selbst umzubringen und sich selbst zu läutern.

Viele deuten diese Bibelszene so, dass die Israeliten ein falsches Götzenbild verehrten. Aber das goldene Kalb ist Taurus, der Stier, und Moses repräsentiert die neue Ära von Aries, dem Widder. Deshalb blasen Juden noch heute das Widderhorn Schofar. Moses repräsentiert die neue Ära und mit der neuen Ära muss jeder die alte Ära ablegen.

Auch andere Götter haben diese Übergänge von einer Ära zu einer neuen Ära. Mithra (eine vorchristliche Gottheit) ließ beispielsweise ebenfalls den Stier töten.

Jesus ist die Figur, welche der Ära nach Aries zuzurechnen ist. Er ist die Ära der 2 Fische. Der Fischsymbolismus ist sehr häufig im Neuen Testament anzutreffen.

  • Jesus versorgte die Menschen mit Brot und 2 Fischen.
  • Als Jesus sein geistliches Amt beginnt, freundet er sich mit 2 Fischern an, die ihm daraufhin folgen.

Auch der Jesus-Fisch am Heck von Autos ist heidnische astronomische Symbolik für das Sonnenkönigreich der Fische. Jesus Christus’s vermeintlicher Geburtstag ist in Wirklichkeit der Start dieser Ära.

In Lukas 22:10 heißt es:

Er sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr hineinkommt in die Stadt, wird euch ein Mensch begegnen, der trägt einen Wasserkrug; folget ihm nach in das Haus, da er hineingeht.

Dieser Absatz ist wohl einer der deutlichsten Bezugnahmen auf die Astronomie. Der Mensch der einen Wasserkrug trägt ist Aquarius – der Wassermann. Er repräsentiert die Ära nach den Fischen. Und wenn die Sonne – Gottes Sonne – die Ära der Fische verlässt, wird sie in das Haus des Wassermanns gehen, denn Wassermann folgt auf Fische in der Präzision der Tag und Nachtgleiche. Alles was Jesus damit sagt, ist das nach der Ära der Fische die Ära des Wassermanns beginnt.

Die literarischen Ähnlichkeiten der ägyptischen und der christlich jüdischen Religion sind erschütternd. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass die ägyptische Religion die Grundlage der christlich jüdischen Religion bildet.

Das Urteil der Wissenschaft über die Religion

Als ein wahrheitsliebender Mensch müssen wir immer überprüfen, ob unser Glaube wirklich auf Wahrheit beruht, oder ob sie nur eine menschliche Lehre ist, gegründet auf eine uralte Religion. Die Religionen wurden seit jeher dazu gebraucht, um Menschen auf einem niedrigen Bildungsstand zu zwingen, sie gefügig zu machen, und um eine massentaugliche Allgemeinerklärung zu haben.

Insbesondere die Kombination aus der, aus damaligen Sicht, unerklärlichen und „göttlichen Sonne“, sowie dem hellen Mond- und Sternenschein in finsterer Nacht, mit der „mystischen Ansammlung“ eines erwählten, göttlichen Messias, der prophetisch von einer Jungfrau geboren, von Wundervollbringung geprägt, und auferstanden von den Toten ist, ist der „perfekte Stoff“ für ein gut fundamentiertes Religionskonstrukt, wie es uns die Mythologien der einzelnen Regionen in den Jahrtausenden gezeigt haben.

So wurde aufgrund der Religionen viele Kriege geführt, Bildung wurde verboten, oder nur schwer zugänglich gemacht. Deshalb sind sich viele Wissenschaftler einig, dass die monotheistischen Religionen sich aus dem Heidentum entwickelt haben, einem primitiven Urglauben, jeder mit seiner abgesonderten Lehre, eigenen Figuren, die doch gleiche Lebensparalellen aufweisen.

Sigmund Freud, österreichischer Neurologe, Tiefenpsychologe, Kulturtheoretiker und Religionskritiker, war sich deshalb sicher:

Das zusammenfassende Urteil der Wissenschaft über die religiöse Weltanschauung lautet: Während die einzelnen Religionen miteinander hadern, welche von ihnen im Besitz der Wahrheit sei, meinen wir, daß der Wahrheitsgehalt der Religion überhaupt vernachlässigt werden darf. Religion ist der Versuch, die Sinnenwelt, in der wir gestellt sind, mittels der Wunschwelt zu bewältigen […]

Aber sie kann es nicht leisten. Ihre Lehren tragen das Gepräge der Zeiten, in denen sie entstanden sind, der unwissenden Kinderzeiten der Menschheit. […]

Die Religiosität führt sich biologisch auf die langanhaltende Hilflosigkeit und Hilfsbedürftigkeit des kleinen Menschenkindes zurück, welches, wenn es später seine wirkliche Verlassenheit und Schwäche gegen die großen Mächte des Lebens erkannt hat, seine Lage ähnlich wie in der Kindheit empfindet und deren Trostlosigkeit durch die regressive Erneuerung der infantilen Schutzmächte zu verleugnen versucht. […]

Es wird aber behauptet, daß jeder von uns sich in irgendeinem Punkt ähnlich wie der Paranoiker benimmt, eine ihm unleidliche Seite der Welt durch eine Wunschbildung korrigiert und diesen Wahn in die Realität einträgt. Eine besondere Bedeutung beansprucht der Fall, daß eine größere Anzahl von Menschen gemeinsam den Versuch unternimmt, sich Glücksversicherung und Leidensschutz durch eine wahnhafte Umbildung der Wirklichkeit zu schaffen. Als solchen Massenwahn müssen wir auch die Religionen der Menschheit kennzeichnen. Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.