Zwei Super-Erden in bewohnbarer Zone entdeckt

Das Weltraumteleskop „Kepler“ hat schon viele Exoplaneten aufgespürt: Doch nun trumpft es mit der sensationellen Entdeckung von gleich zwei Super-Erden auf. Beide könnten von Ozeanen bedeckt sein.

Es ist längst nicht mehr die bloße Zahl an Planeten in anderen Sonnensystemen, die Astronomen fasziniert – mehr und mehr sind Fernrohre im All in der Lage, solche Welten auch genauer zu beschreiben.

Das Weltraumteleskop „Kepler“ ist jetzt gleich doppelt fündig geworden: Die Planeten „Kepler-62e“ (die künstlerische Darstellung zeigt ihn fast bildfüllend) und „Kepler-62f“ (siehe kleiner Planet links unten) umkreisen ihren Heimatstern in der sogenannten habitablen Zone. Die Erfolgsgeschichte reicht zurück bis in die 80er-Jahre des letzten Jahrhunderts. Schon damals entdeckten Astronomen die ersten Exoplaneten, hatten aber nicht wirklich verstanden, um was für Welten es sich bei ihnen handelte. Sie klassifizierten sie fälschlicherweise als Braune Zwerge oder verwarfen ihre Messungen gleich komplett.

Doch spätestens nach der Jahrtausendwende war der Siegeszug der exosolaren Planeten nicht mehr aufzuhalten. Bei diesen Objekten handelt es sich um Himmelskörper, die andere Sonnen umkreisen als die unsere. Mehr als 800 solcher Planeten konnten mittlerweile nachgewiesen werden. Und mit jedem neuen Exoplaneten verringert sich die vermeintlich besondere Stellung der Erde im All. Unser Planet ist eben nur einer von vielen, der zufällig in einer sogenannten habitablen Zone eines Sonnensystems seine Bahnen um den Mutterstern, unsere Sonne, zieht.

Als habitable Zone bezeichnen Astronomen die Gegend in einem Planetensystem, in der flüssiges Wasser möglich ist. Dass flüssiges Wasser gemeinhin als die Grundlage für die Entstehung von Leben angesehen wird, erklärt den Begriff: „bewohnbare“, also habitalbe Zone.

In unserem Sonnensystem umfasst sie die lediglich die Planeten Erde und – möglicherweise – Mars. Alles, was näher an der Sonne ist (Merkur und Venus), ist zu heiß; alles jenseits des Mars‘ (Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun) ist zu kalt, um Wasser auf seiner Oberfläche zu ermöglichen.

Für Amateur-Teleskope unsichtbar 

Es ist daher ein großer Schritt nach vorne, dass ein 64-köpfiges internationales Astronomenteam aus den USA, Dänemark und Deutschland nun erstmals ein Sonnensystem entdeckt hat, in dem gleich zwei Planeten ihren Mutterstern in der begehrten habitablen Zone umkreisen.

Bei dem Volltreffer handelt es sich um den Stern „Kepler-62“, benannt nach dem US-Weltraumteleskop „Kepler“, das für die Entdeckung verantwortlich ist. Seit vier Jahren sucht dieses nach dem deutschen Astronomen Johannes Kepler benannte Fernrohr auf seiner Umlaufbahn um die Sonne nach exosolaren Planeten.

Im November hat die US-amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa die Mission um weitere vier Jahre verlängert. Bislang hat „Kepler“ fast 3000 Kandidaten aufgespürt, die nun auf ihren Status als Exoplanet hin überprüft werden.

Der Stern „Kepler-62“ ist nur einer von bislang 170.000 von „Kepler“ untersuchten – ein genauso beliebiger Stern wie unsere Sonne also. Er ist 1200 Lichtjahre von der Erde entfernt. Das von „Kepler“ eingefangene Licht des Sterns war also 1200 Jahre lang unterwegs zur Erde, genauer: zur Linse des Weltraumteleskops.

Ein Objekt in dieser Entfernung ist zu lichtschwach, um von der Erde aus am Nachthimmel mit bloßem Auge gesehen zu werden. Selbst wer sein Amateuer-Teleskop zielgenau auf das Sternbild Leier ausrichtet, wird nicht fündig werden.

Gleich zwei Planeten im richtigen Abstand

Genau wie unsere Sonne, verfügt auch „Kepler-62“ über eine lebensfreundliche Zone. Da Astronomen Größe, Temperatur und Leuchtkraft dieses Sterns dank „Kepler“ kennen, können sie daraus berechnen, in welcher Entfernung sich diese habitable Zone befindet, in der Wasser flüssig bliebe.

Der Zufall will es, dass gleich zwei Planeten im „richtigen“ Abstand diesen Stern umrunden. Sie tragen die nicht gerade poetischen aber in der Astronomie üblichen Namen „Kepler-62e“ und „Kepler-62f“.

Das internationale Astronomenteam hat gar drei weitere Planeten um „Kepler-62“ entdeckt. Dieses System besteht insgesamt somit aus mindestens fünf Planeten. Bei den drei innersten dürfte es sich jedoch um heiße Gasriesen handeln, die sich viel zu nahe an ihrer Sonne befinden, um flüssiges Wasser zu ermöglichen.

„Kepler-62e“ jedoch umkreist seinen Stern in einer Entfernung, die – übertragen auf unser heimisches Sonnensystem – etwa der Umlaufbahn des sonnennächsten Planeten Merkurs entspräche. Der Orbit des äußersten Planeten dieses Kepler-Systems befände sich in etwa in der Gegend der Venus, dem zweiten Planeten von der Sonne aus gesehen.

Diese Planeten drehen ihre Bahnen also extrem nahe an ihrem Mutterstern. Die Umlaufbahnen aller fünf Planeten fänden in unserem Sonnensystem innerhalb des Venus-Orbits Platz. Sie sind extrem nahe zusammen, und auch die habitable Zone dieses Systems ist näher am zentralen Stern.

Forscher vermuten auf den Planeten Wasser

„Kepler-62e“ und „Kepler-62f“ sind sogenannte Super-Erden, terrestrische Planeten aus Gestein also, die eine unbekannte vielfache Masse und Größe der Erde aufweisen. Da sie jedoch in der habitablen Zone beheimatet sind, vermuten das Wissenschaftler-Team, dass auf ihnen auch flüssiges Wasser existiert.

Und wo es Ozeane gibt, da gibt es auch einen Wasserkreislauf: Das Wasser der Meere wird von der Sonne aufgeheizt, verdunstet, steigt auf und bildet Wolken. Die Atmosphäre wäre also ebenfalls mit Wasserstoff angereichert. Daraus können die Astronomen sogar auf die Aussicht auf den beiden Super-Erden schließen.

„Der Himmel dürfte dort ähnlich blau sein wie hier auf der Erde“, so die Überlegungen William Boruckis vom Nasa Ames Research Center im kalifornischen Moffet Field, dem Chef-Wissenschaftler der „Kepler“-Mission. Die H-Atome in den Atmosphären von „Kepler-62e“ und „Kepler-62f“ würde für eine ähnliche Streuung des Sternenlichts sorgen wie hier auf der Erde.

„Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auf diesen Welten wären jedoch in ein rötlicheres Licht gehüllt als die irdische Morgen- und Abenddämmerungen, weil der Mutterstern einen höheren Anteil Rotlicht hat als unsere Sonne.“

Möglichen Lebensformen auf den beiden Kepler-Super-Erden böte sich beim Blick nach oben ein etwas anderes Bild als den Menschen hier auf der Erde. Da beide Planeten so nah an ihrem Stern sind, erscheint dieser auf „Kepler-62e“ anderthalbmal so groß am Tageshimmel wie die Sonne.

Beim etwas weiter entfernten „Kepler-62f“ hingegen nimmt die Sternenscheibe nur rund 90 Prozent der Größe der Sonne am irdischen Himmel ein. Auch die Lichtverhältnisse sind andere: Der Stern „Kepler-62“ scheint auf dem näheren Planeten etwa 20 Prozent heller als die Sonne, auf dem weiter außerhalb gelegenen hingegen nur weniger als halb so hell.

Fünf Planeten kreisen um Heimatstern 

Auch wenn das Planetensystem um den Stern „Kepler-62“ relativ dicht gedrängt ist und alle fünf Planeten ihren Stern in verhältnismäßig engen Umlaufbahnen umkreisen, wären die einzelnen Mitglieder dieses Sonnensystems des Nachts nicht mehr als Punkte am Himmel.

Wer von einer der beiden äußeren Super-Erden auf die benachbarte schaut, also vom Planeten „Kepler-62e“ auf seinen Nachbarn, „Kepler-62f“ – oder umgekehrt –, wird die Planeten am Himmel nur in Sterngröße sehen – so wie irdischen Astronomen die beiden inneren und äußeren Nachbarn der Erde, Venus und Mars, mit unbewaffnetem Auge auch nur als Sterne erscheinen.

Wasserstoff ist das häufigste Element im Universum. Und die Erfahrung zeigt: Wo Wasser möglich ist, dort ist es auch vorhanden. Auf der Erde existiert es in flüssiger und gefrorener Form, es gibt Wassereis an den schattigen Innenseiten von Mond-Kratern, an den Polen der Mars‘, unter den Eispanzern des Saturn-Mondes Enceladus und des Jupiter-Mondes Europa.

Auch Komenten sind nicht umsonst als „schmutzige Schneebälle“ bekannt: Sie transportieren Wasser – in Form von Eis – von einem Ende des Sonnensystems ins andere. Somit ist die Chance sogar für flüssiges Wasser auf den beiden nun entdeckten Exoplaneten also groß.

Offen ist die Wahrscheinlichkeit des nächsten Schritts: Sind Wasser-Ozeane gleichbedeutend mit Leben? Diese Frage lässt William Borucki, stellvertretend für seine internationalen Experten, lieber unbeantwortet: „Derzeit können wir nichts über das Vorhandensein von Leben auf diesen beiden Planeten sagen“, so der US-Astronom. Nach den neuesten Entdeckungen spricht jedoch mehr dafür als dagegen.

Es ist längst nicht mehr die bloße Zahl an Planeten in anderen Sonnensystemen, die Astronomen fasziniert – mehr und mehr sind Fernrohre im All in der Lage, solche Welten auch genauer zu beschreiben. Das Weltraumteleskop „Kepler“ ist gleich doppelt fündig geworden. (Quelle)

Schöpfungsbericht der Bibel als Lüge entlarvt? 

Laut Genesis vermittelt die Bibel deutlich die Sichtweise, dass die Erde der einzige bewohnbare Planet ist sowie dessen Besonderheit der Schöpfermacht Gottes. Da es also kein Geheimnis mehr ist, dass andere Sonnensysteme existieren, mit Erden, die unserer ähneln, bleibt die Frage bestehen, ob der Schöpfungsbericht unfehlbares Dogma aufweisen kann.

Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde. Die Erde nun erwies sich als formlos und öde, und Finsternis war auf der Oberfläche der Wassertiefe; und Gottes wirksame Kraft bewegte sich hin und her über der Oberfläche der Wasser. Und Gott sprach dann: „Es werde Licht.“ Da wurde es Licht. Danach sah Gott, daß das Licht gut war, und Gott führte eine Scheidung zwischen dem Licht und der Finsternis herbei. Und Gott begann das Licht Tag zu nennen, die Finsternis aber nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen, ein erster Tag.“ (1. Mose 1:1-5)

Im Anfang“ von was? Viele Gelehrte sind sich einig, dass der Anfang die Schöpfermacht Gottes innerhalb der Materie hier identifiziert, und somit gilt die Erde, auf der wir Menschen leben, als zentraler Mittelpunkt der materiellen Schöpfung sowie als „blauen Juwel“ innerhalb des Universums. Deutlich wird, dass es viel ältere Planeten als unserer gibt, weshalb „der Anfang“ nicht die Erde sein kann!

Es werde Licht„. Interessant auch hier, dass laut wissenschaftlichen Erkenntnissen, zuerst das Licht da war, also die Sonne und ihre Lichtenergie für das Erzeugnis von Leben und deren Instandhaltung. Da es zumal andere Sonnensysteme gibt, die wiederum weitaus älter sind, als unsere, sowie Erden mit richtigem Abstand, zeigt sich auch hier, dass der biblische Schöpfungsbericht nicht mit heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen übereinstimmt, und ist damit falsch. Da wir Lichter am Sternenhimmel mit unserem Auge sehen können, Lichter, dessen Quelle, ein Stern, bereits implodiert ist, wissen wir, dass die Lichtjahre, die zurückgelegt werden mussten von dem Licht, Aufschluss geben, über das Alter eines solchen Sternes. Licht gab es also schon bereits lange vor unserer Sonne, vor der Erschaffung der Erde, hingegen der Bibelbericht aber die Erde als erstes Erzeugnis der materiellen Schöpfermacht YHWH’s preisgibt.

Planeten kreisen um die Sonne 

Planeten kreisen im Sonnensystem um die Sonne. Während die Sonne ein selbstleuchtender Körper ist, erzeugen die Planeten kein eigenes Licht, vielmehr werden diese nur von der Sonne angestrahlt. Die Sonne ist somit der Anfang oder der zentrale Punkt jenes Sonnensystems. Der Physiker Isaac Newton fand das Gravitationsgesetz heraus, das auch besagt, dass sich alle Körper gegenseitig anziehen. Je massereicher ein Körper ist, desto höher ist die Anziehungskraft. Je weiter die Körper sich voneinander weg bewegen, desto schneller verringert sich die Anziehungskraft. Die Sonne verfügt auch über diese Anziehungskraft. Damit zieht sie die Planeten an. Allerdings umkreisen die Planeten die Sonne und bei dieser Bewegung entsteht eine Fliehkraft. Die Fliehkraft zieht die Planeten nach außen. Es wirken also zwei gegensätzliche Kräfte: die Anziehungskraft zieht den Planeten Richtung Sonne und die Fliehkraft zieht ihn weg von der Sonne. Beide halten sich die Waage und so bewegen sich die Planeten immer auf derselben Bahn – sie fliegen nicht auf die Sonne zu, verschwinden aber auch nicht im All.

Laut biblischer Aussage, war also die Erde, als Zentrum und erste materielle Schöpfung vorhanden, hingegen das Licht und die Finsternis erst später, und nach der Erschaffung des Rohplaneten Erde hinzukam. Es wird deutlich, dass der Schöpfungsbericht nicht über eine göttliche Weisheit verfügt, da dieser wissenschaftlich falsch ist. Die Erde ist kein Zentrum eines Sonnensystems und kann ebenfalls nicht erste Schöpfung in diesem sein. Vielmehr gilt die Sonne als Zentrum und die einzelnen Planeten kreisen in elliptischen Formen darum.

Neue Himmel und eine neue Erde 

Bereits der Prophet Jesaja lies verkünden:

Denn siehe, ich schaffe neue Himmel und eine neue Erde; und die früheren Dinge werden nicht in den Sinn gerufen werden, noch werden sie im Herzen aufkommen.“ (Jesaja 65:17)

Diese Prophezeiung wird auch in der Offenbarung des Johannes bestätigt, wo Christus Jesus verspricht:

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der frühere Himmel und die frühere Erde waren vergangen.“ (Offenbarung 21:1)

Bekräftigt wird dies mit den Worten:

Und der, der auf dem Thron saß, sprach: „Siehe! Ich mache alle Dinge neu.“ Auch sagt er: „Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.““ (Offenbarung 21:5)

Auch wird von dem treuen Diener YHWH’s Namens Henoch berichtet, dass dieser an einem anderen Ort entrückt wurde, nicht mehr auf dieser Erde gefunden wurde aber nicht den Tod sah:

Durch Glauben wurde Hẹnoch entrückt, damit er den Tod nicht sehen sollte, und er war nirgends zu finden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung hatte er das Zeugnis, daß er Gott wohlgefallen habe.“ (Hebräer 11:5)

Hält man an den Gedanken fest, den der Prophet Zephanja vermittelt, dass alle Tiere und Menschen von der Erde ausgerottet werden sollen (Zephanja 1:2-3, 14-18), sind auch die Worte aus Petrus besser zu verstehen:

Da alle diese Dinge so aufgelöst werden, was für Menschen solltet ihr da sein in heiligen Handlungen des Wandels und Taten der Gottergebenheit, indem ihr die Gegenwart des Tages YHWH’s erwartet und fest im Sinn behaltet, durch den die Himmel im Feuer aufgelöst werden und die Elemente vor Gluthitze zerschmelzen werden! Doch gibt es neue Himmel und eine neue Erde, die wir gemäß seiner Verheißung erwarten, und in diesen wird Gerechtigkeit wohnen.“ (2. Petrus 3:11-13)

Angesichts der neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse, könnte somit zu Recht die Frage aufgeworfen werden, ob die neue Himmel und die neue Erde buchstäblichen zu verstehen sind. Gibt es ein neues Sonnensystem, mit einer neuen buchstäblichen Erde, auf dem die „Gerechten“ entrückt werden? Wurde Henoch auf eine andere Erde entrückt? Doch wenn bereits der Schöpfungsbericht falsch ist, da wissenschaftliche Kenntnisse andere Beweise aufdecken, bleibt ebenfalls die Frage bestehen, inwieweit der restliche Teil der Bibel glaubhaft, wahrheitsvoll und wissenschaftlich richtig ist?